„Heute wurde in der Nacht Gottes Sohn zur Welt gebracht!“

Nachdem die kürzest mögliche Adventszeit mit dem 4. Adventssonntag beendet war und taggleich der Heilige Abend begangen wurde, fanden in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck zahlreiche Gottesdienste zum Hochfest der Geburt des Herrn statt. Die Kolpingjugend betreute in der Zeit von 13 Uhr bis 16 Uhr im Pfarrheim 23 Kinder unter der Überschrift „Wir warten auf’s Christkind“. Der gemeinsame Besuch der Kindervesper schloss sich an. Um 14 Uhr fand in der Kapelle des Seniorenheimes eine heilige Messe statt. Die Kapelle war dazu aufs Festlichste geschmückt und außerordentlich gut besucht. So viele – auch von außerhalb – waren gekommen, dass einige nur im Vorraum den Gottesdienst mithören konnten. Um 16 Uhr waren alle Kinder zur Kindervesper mit Krippenspiel in die Pfarrkirche eingeladen. Seit November schon probten 16 Kinder der 3. und 4. Klassen die Szenen, die sie jetzt mit Bravour vortrugen. Pastoralreferent Andreas Holzfurtner und dessen Frau Marina hatten die biblische Geschichte mit den Kindern eingeübt. Der Chor B’choired gestaltete die Kinderchristfeier musikalisch. Mit der Adveniat-Weihnachtskollekte wurden die Projekte für Menschen in Lateinamerika unterstützt. Dieses Jahr finanziert Adveniat mit dem Thema „Faire Arbeit. Würde. Helfen.“ Menschen, um ihnen eine menschenwürdige Arbeit zu ermöglichen. Zu Beginn der Christmette um 23 Uhr zog Pfarrer Andreas Weiß mit dem Christkind in Händen in die Pfarrkirche ein. Behutsam legte er es vor dem Altar in die Krippe. In seiner Predigt ging der Priester auf die älteste erhaltene Kirche im Heiligen Land ein, die Geburtskirche in Betlehem. Um in diese eintreten zu können, muss man absteigen vom hohen Ross, sich bücken, denn in die Kirche hinein führt das kleinste Kirchenportal der Welt mit nur etwa 1,20 m Höhe. Außerdem muss jeder einzeln eintreten, so wie auch die Gottesbegegnung immer einzeln stattfindet. „Nur, wer das auf sich nimmt, kann in den Feierraum der Kirche eintreten“, so der Geistliche. Das gesungene Evangelium sowie das große Glaubensbekenntnis brachten die Würde dieses Hochfestes zum Ausdruck. Pfarrer Andreas Weiß dankte am Ende des Gottesdienstes dem Kirchenchor mit Orgelspiel und Geigenklang für die besondere musikalische Gestaltung. Auch allen anderen, die mitgeholfen haben, dass diese Weihnachtstage so festlich und feierlich gefeiert werden können, galt seine lobende Anerkennung. Von Herzen wünschte er den Gottesdienstbesuchern den Segen der Weihnacht. Die Bayerischen Staatsforsten stifteten dieses Jahr die Christbäume für die Pfarrkirche sowie für die Kapelle im Seniorenheim. Die 9.30 Uhr-Messe am 1. Weihnachtsfeiertag gestaltete der Brucker Männerchor musikalisch und am 2. Weihnachtsfeiertag übernahm die Brucker Blaskapelle die gottesdienstliche Musik.

Unbekannt
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