Kapellenverein Mappach will den Dorfmittelpunkt mit Leben erfüllen

Am Sonntagabend trafen sich rund 30 Mitglieder im Hotel-Gasthof Hartl in Mappach zur Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins Mappach. Der 1. Vorsitzende Hans Käsbauer begrüßte dazu Pfarrer Andreas Weiß, Bürgermeister Hans Frankl, die Ehrenmitglieder Willi Jakob und Franz Bierler, sowie alle anwesenden Mitglieder. Zu Beginn schilderte der Vorsitzende den Werdegang der Mappacher Kapelle von der Gründungsgeschichte an. Dies war vor allem auch für die jüngeren Mitglieder interessant. Diese Jahreshauptversammlung fand genau am 132. Todestag des gebürtigen Mappachers Bischof Franz Xaver Krautbauer statt. Dieser äußerte bereits 1877 den Wunsch in Mappach eine Kapelle zu errichten. Nach 108 Jahren wurde dieses alte Vermächtnis erfüllt. 1985 finanzierte Josef Aschenbrenner, der aus Mappach stammte und 1928 nach Amerika ausgewandert war, zusammen mit seiner Frau Sophie den Kapellenbau zum größten Teil. Aktuell gehören dem Verein 98 Mitglieder an. Seit der letzten Jahreshauptversammlung konnten fünf Neumitglieder aufgenommen werden. Es war ein Austritt zu verzeichnen. Für das kommende Jahr ist ein gemeinsamer Vereinsausflug mit dem Kapellenverein aus Windmais geplant. Im Tätigkeitsbericht erwähnte der Vorsitzende alle Termine, die in der Kapelle stattgefunden haben, bzw. alle Arbeiten die mit der Erhaltung und Pflege verbunden waren. Der nächste Termin ist der Silvesterrosenkranz, der am 31.12. um 13.30 Uhr in der Franz Xaver Kapelle gebetet wird. Alle Mappacher sind dazu herzlich eingeladen. „Der Kapellenverein Mappach will die Kapelle mit Leben erfüllen. Sie soll nicht verwaisen.“, so der Vorsitzende. Der Kassier David Duscher trug seinen detaillierten Kassenbericht vor. Der Kassenprüfer Anton Baier attestierte eine rechnerisch und nach Belegen einwandfreie Kassenführung. Er beantragte die Entlastung des Kassiers. Diese wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen. Im Grußwort dankte Bürgermeister Hans Frankl dem jungen Team der Vorstandschaft für die erfolgreiche Arbeit. Die Kapelle in der Dorfmitte sei ein Ort des Rückzuges, der doch gerne besucht wird. Auch Pfarrer Andreas Weiß sprach an alle seinen Dank aus. „Den Ehrenamtlichen soll die geleistete Arbeit zur Ehre gereichen.“, so der Priester. In Mappach bildet die Kapelle den Mittelpunkt des Ortes. Alle Sorgen, aller Dank, sollen hier ihren Platz finden. Unter dem Punkt „Wünsche/Anträge“ wurde kein Wunsch an die Vorstandschaft herangetragen. Am Ende galt der Dank des Vorsitzenden allen, die sich das ganze Jahr über engagieren. „Jeder soll diese Kapelle als sein Eigentum sehen.“, so Hans Käsbauer. Für alle gab es anschließend ein Essen. Danach schloss sich die Adventfeier des Vereins an. Diese wurde von Franziska Baier und Bianca Weinfurtner musikalisch gestaltet.

Unbekannt

Im Mai hat der Kapellenverein zu drei Maiandachten eingeladen. Besonders die damals musikalisch gestaltete Maiandacht war gut besucht.