2014

„Engel“ – das Thema der Kinderkirche

Am vergangenen Samstag fand eine weitere Kinderkirche im Pfarrheim statt.
Der Familienkreis „Kreuz und Quer“ und der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner organisierten die Kind gerechte Andacht.
Kurz vor Weihnachten standen die Engel im Mittelpunkt. Jedes Kind brachte von zu Hause einen Engel mit und durfte diesen dann
auf das Bodenbild in die Stuhlkreismitte stellen. Der Pastoralreferent las den Kindern, Eltern und Großeltern die Textstelle aus
der Bibel vor, in der die Engel vorkommen. Bei „Alle Jahre wieder“ stimmten die Kleinen kräftig mit ein.
Anschließend gab es für alle Besucher eine kleine Stärkung.

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Projektabschluss „Die Vorweihnachtszeit“ in der Kindertagesstätte St. Josef

Die Fischchengruppe der Kindertagesstätte St. Josef hatte heute ihren Projektabschluss zum Thema "Die Vorweihnachtszeit".
Dazu haben die Kinder ihre Eltern in die Kita eingeladen, um mit ihnen ihren Projektabschluss zu feiern.
Gemeinsam haben sich die Kinder und die Eltern in der Turnhalle versammelt. Nach der gegenseitigen Begrüßung haben die Fischchengruppenkinder ein Weihnachtsspiel aufgeführt. In diesem Stück ging es darum, was die Kinder Jesus heute schenken würden. Eine Suppe, eine Puppe, ein Licht, eines spielt mit dem Kind Mensch-ärgere-dich-nicht, usw.
Vier Vorschulkinder durften jeweils eine Kerze mit Streichhölzern am Adventskranz anzünden und dann wurde zu jeder Kerze die passende Strophe vom Adventskranzlied gesungen. Danach haben alle gemeinsam die 19. Geschichte vom Engel-Adventskalender gehört und darüber gesprochen.
Zum Schluss haben die Kinder noch erzählt, was sie von Jesus wissen und wie er auf die Welt gekommen ist.
Die Eltern durften zu guter Letzt noch das Portfolio mit ihren Kindern ansehen.

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Ehrungen beim Kirchenchor

Die Kirchenchorleiterin Lucia Ochsenbauer ehrte bei der vorweihnachtlichen Jahresabschlussfeier zahlreiche langjährige Kirchenchorsängerinnen und –sänger. Die Feierlichkeit wurde im Gasthaus „Weißes Rössl“ durch das Flötenspiel von Valentina Stautner im Zusammenspiel mit Lucia Ochsenbauer am Clavinova eröffnet. Die Chorleiterin Lucia Ochsenbauer dankte allen Ehrenamtlichen für ihren zuverlässigen und treuen Dienst in der Kirchenmusik.
Pfarrer Helmut Brunner sprach seinen Dank an alle Kirchenchormitglieder aus, die alle zu den Idealisten der Pfarrei zählen.
Er schätze es sehr, dass viele Sängerinnen und Sänger auch die Durststrecken der Kirchenchorgeschichte durchgehalten haben.
Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Kirchenchor die Messen musikalisch gestaltet. Auch die Gottesdienstbesucher wissen den Einsatz des Kirchenchores zu würdigen. Insgesamt wechseln sich in der Pfarrei St. Ägidius fünf Organisten ab. Dem Kirchenchor gehören aktuell 29 Mitglieder an.
Das jüngste Mitglied im Kirchenchor ist 11 Jahre alt, das älteste Mitglied 84 Jahre. Interessierte neue Sängerinnen und Sänger dürfen gerne zur wöchentlichen Chorprobe, jeweils am Donnerstag von 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr in den Probenraum in der Meisl-Passage, kommen.
 
Die geehrten Chormitglieder:
10 Jahre – Thomas Biskupski
20 Jahre – Gisela Höft
25 Jahre – Pia Hekele, Lucia Ochsenbauer
28 Jahre – Barbara Ehemann
40 Jahre – Angelika Sieß, Josef Ochsenbauer
60 Jahre – Rosmarie Steiner, Xaver Pfauntsch

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Die geehrten Kirchenchormitglieder wurden mit einer Anstecknadel, einer vom Bischof unterzeichneten Urkunde,
sowie einer Rose beschenkt. Pfarrer Helmut Brunner (ganz links) und die Kirchenchorleiterin Lucia Ochsenbauer (2. von rechts)
übernahmen die Ehrungen. Rosmarie Steiner (3. von rechts) und Xaver Pfauntsch (4. von rechts) können jeweils auf 60 Jahre
Kirchenchorzugehörigkeit stolz sein. Barbara Ehemann (3. von links) wurde nach 28 Jahren Einsatz im Chor für ihr Engagement gedankt.

„Woche des Glaubens“ offiziell beendet

In der Zeit von Samstag, 22.11.14 bis Sonntag, 30.11.14 wurde sich in Bruck eine Woche lang intensiv mit dem Glauben beschäftigt.
Das Missionsprogramm umfasste verschiedene Angebote für alle Altersgruppen. So wurde von der Kindersegnung ab 0 Jahren über den Kindergarten und die Schule bis zum Besuch der Senioren und Kranken jede Altersgruppe in der Pfarrei betreut. Es standen ein Frühschoppen, ein Familiengottesdienst, eine Marienfeier mit Lichterprozession, verschiedene Gesprächsabende, gestaltete Rosenkranzgebete, ein Filmabend, ein Frauenfrühstück, Abendlob und Ministrantenstunden, ein Bußgottesdienst, eine Glaubensstunde, die Kindersegnung, eine meditative Wanderung sowie Beichtgelegenheiten auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag fand der feierliche Abschluss der Gemeindemission mit Pater Kazimierz Starzyk und Pater Rudolf Leicht in der Pfarrkirche statt. Dabei wurden religiöse Andachtsgegenstände gesegnet. Die Pfarrgemeinderatssprecherin, Christa Schwarzfischer, bedankte sich bei beiden Patres für ihren intensiven Einsatz in dieser Zeit mit einem Präsent. Pater Kazimierz dankte Pfarrer Helmut Brunner, dass er die Mission ermöglichte, sowie dem Pfarrgemeinderat, für die nötigen Vorbereitungen. Pater Rudolf äußerte sich in dieser Woche mit den Worten: „Es wurde von den einzelnen Gruppen viel mehr gemacht, als notwendig war. So etwas hat er noch nicht erlebt.“ Für die überlassenen Spenden dankten die Patres mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“.

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Pater Kazimierz Starzyk (links) und Pater Rudolf Leicht (rechts) leiteten die Gemeindemission in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck.

Neuer Elternbeirat gewählt

In der Kindertagesstätte St. Josef wurde ein neuer Elternbeirat gewählt. Für die Wahlperiode von einem Jahr wurde Thomas Schwarz als erster Vorsitzender gewählt. Die zweite Vorsitzende ist Manuela Koller. Das Amt der Kassenführung übernehmen Carola Duscher und Monika Bräu. Die Arbeiten des Schriftführers übernimmt Karin Beyerl. Als Beisitzer wurden Silvia Grünheit, Christina Streletz, Silvia Schuierer und Tanja Weinfurtner in den Elternbeirat gewählt.
Erläuterung zum Bild: Der 1. Vorsitzende Thomas Schwarz (ganz rechts) übernimmt mit Manuela Koller (4. von rechts) für ein Jahr die Führung des Elternbeirates der Kindertagesstätte St. Josef.

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„Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ – Lachsalven garantiert

In Bruck werden seit vergangenen Freitag wieder die Bretter, die die Welt bedeuten bespielt. Wie alle Jahre im November führt die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruck im Pfarrheim einen Dreiakter auf. Dieses Jahr wurde sich für das Stück „Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ entschieden.
Es handelt sich um ein Lustspiel in drei Akten von Sonja Beer, für das die Theaterfreunde seit August probten.
-Turbulent wie eh und je-
Bereits bei der Begrüßung durch Sepp Glöckl machte ihm Michaela Meier gleich einen Strich durch die Rechnung. Er solle doch nicht gleich zu Anfang den Inhalt des gesamten Stückes erzählen, denn sonst könnten die Theaterbesucher ja gleich die Süßigkeiten und Wurstsemmeln, welche in der Theaterpause verkauft werden, zu Hause auf der Couch genießen. Nachdem er von der Bühne „abgeschoben“ wurde, begann sogleich der Dreiakter.
-Wettschulden sind Ehrenschulden-
Korbe und Schorsch sind in einer unangenehmen Situation: In der Feuerwehrversammlung haben sie im Rausch mit dem Bauern, Sepp Huber, gewettet, beim anstehenden Feuerwehrball zu Ehren des heiligen Korbinian eine außergewöhnliche Einlage zum Besten zu geben. Dabei legte der Sepp Huber schriftlich fest,
dass ein Tanz vom Vorstand die größte Attraktion wäre. Die wohl oder übel anstehenden Proben dafür bergen jedoch nicht nur einige technische Probleme, sondern sorgen auch bei der Familie für turbulente Verwirrungen.
Dass es in diesem Stück auch um Machtkämpfe zwischen Mann und Frau geht, versteht sich von selbst. So Betitelungen wie „Fegfeuerausläufer“ für die Damenwelt ernteten vom weiblichen Publikum nur ein leises raunen. Die Pfarrhaushälterin Theres Burgstaller bezeichnete sich selbst als Amtsperson. Die Männer gaben ihr nur den Titel „Amtsdorfratschn“. Auf ihre Frage, ob die Männer ihren Rausch von gestern mit einem Stamperl Schnaps aufwärmen wollen,
prosteten ihr diese nur zu: „Prost Theres, auf dein Schandmaul!“. Woraufhin sie prompt das Zimmer verlies.
Im dritten Akt gipfelte der Dreiakter im Höhepunkt. Mit Szenenapplaus und rhythmischem Klatschen zur Tanzmusik zollten die Zuschauer den Darstellern Anerkennung. Den noch kommenden Gästen soll an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden.
Leider sind bereits alle sieben Vorstellungen ausverkauft, so dass sich Brucker Theaterfreunde, welche dieses Jahr keine Karten mehr erhalten haben,
bis zum nächsten Jahr gedulden müssen.
 
Die Schauspieler:
Korbe Eckmoser, Bauer, Vorstand und Kommandant der Feuerwehr wird gespielt von Stephan Seidl
Nanne Eckmoser, seine Frau wird gespielt von Ingrid Meier
Lene Eckmoser, deren beider Tochter wird gespielt von Monika Hartl
Rosl, deren beider Pflegetochter wird gespielt von Lena Weinfurtner
Schorsch, Freund des Korbe wird gespielt von Wolfgang Schwarzfischer
Loisl, der Sohn vom Schorsch wird gespielt von Florian Dobler
Theres Burgstaller, die Pfarrhaushälterin wird gespielt von Evi Glöckl
Sepp Huber, ein Bauer wird gespielt von Franz Rester
der Pfarrer wird gespielt von Konrad Dirscherl
Die Regie übernahm wie alle Jahre Sepp Birner, als Souffleusen arbeiteten Conny Birner und Resi Schwarzfischer.
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Erläuterung zum Bild: Die Pfarrhaushälterin Theres Burgstaller (Evi Glöckl), rechts im Bild, hatte geschworen, erst wieder zu reden, wenn sich der Pfarrer (Konrad Dirscherl) bei ihr entschuldigt. Die Pflegetochter Rosl (Lena Weinfurtner) sowie die Feuerwehrkameraden Korbe Eckmoser (Stepan Seidl), Schorsch (Wolfgang Schwarzfischer) und Sepp Huber (Franz Rester)  hätten nichts dagegen gehabt, wenn sich der Pfarrer nicht entschuldigt hätte.

Kooperation zwischen Kindergarten und Schule

Am Donnerstag, den 23. Oktober 2014, fand zwischen den Vorschulkindern der katholischen Kindertagesstätte St. Josef im Rahmen der Kooperation mit der Grundschule Bruck ein weiteres Treffen statt. Die Vorschulkinder durften mit einem Teil der Schulkinder in der Schulturnhalle das Theaterstück „Die Prinzessin auf dem Baum“ ansehen. Hintergrund solcher Kooperationstreffen mit der Schule ist, dass die zukünftigen Schulkinder die Angst vor der Schule und den Lehrkräften verlieren. Die angehenden Schüler sollen das Schulhaus mit dessen Regeln und den Ablauf des Schulalltags kennen lernen. Über das Jahr sind immer wieder Kooperationstreffen mit der Schule verteilt, sodass die Vorschulkinder einen Einblick in den Schulalltag erhalten.

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Im Bildvordergrund sitzen die Vorschulkinder der Kindertagesstätte St. Josef, im mittleren und hinteren Bereich die Schulkinder der Grund- und Mittelschule Bruck.

Einladung zur St. Martinsfeier

Die katholische Kindertagesstätte St. Josef feiert am 11. November das St. Martinsfest.
Alle Kindergartenkinder, Geschwisterkinder und Eltern sowie Mutter-Kind-Gruppen und Schulkinder sind dazu herzlich eingeladen.
Die Kindergartenkinder sollen bis spätestens 17.10 Uhr in der Pfarrkirche in Bruck sein.
Um 17.15 Uhr beginnt der Wortgottesdienst, den die Kindergartenkinder mitgestalten.
Anschließend findet der Martinsumzug statt, welchen der heilige Martin auf seinem Pferd anführt.
Für das leibliche Wohl sorgt der Elternbeirat mit Getränken und Selbstgebackenem.
Jeder soll bitte eine Tasse für die angebotenen Getränke mitbringen.
Auf eine zahlreiche Teilnahme freuen sich die Kindergartenkinder sowie das Personal.

Die Missionsbroschüre

Im Downloadsbereich steht die Missionsbroschüre zum herunterladen bereit!

Die Kinder wollen es wissen: „Kann eine Kartoffel knistern?“

Die Maxi-, Midi- und Minikinder der Sonnenscheingruppe, der Kindertagesstätte St. Josef, feierten Mitte Oktober gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern ein Kartoffelfest. Dieses Fest bildete einen gelungenen Abschluss für das Projekt „die gesunde Kartoffel“, das die Kinder seit längerer Zeit durch den Herbst begleitete.
Ina Probst, die Gruppenleitung, begrüßte die zahlreichen Gäste, welche zudem reichlich verschiedenste „Kartoffelspeisen“  - von der deftigen Kartoffelsuppe, über litauische Kartoffeln bis hin zum bayerischen Reiberdatschi - für das anschließende gemütliche Beisammensein mitbrachten.
Gemeinsam mit der Kinderpflegerin Sandra Becher und der Auszubildenden Jessica Bockes sangen die Kinder „Kartoffel-Lieder“ und erzählten Fingerspiele und all das, was sie über die Kartoffel lernten.
Die verschiedenen Kartoffel-Experimente weckten die Neugier, sowohl die der Kinder, als auch die der Gäste. Nun wissen die Sonnenscheingruppenkinder sogar, dass eine Kartoffel knistern kann. Mit einem Nagel aus Zink, einer Kupfermünze sowie Kopfhörern wagten sich die Kinder an dieses Experiment. Der Stecker des Kopfhörers muss dabei den Nagel und das Geldstück berühren. Was die Probanten hörten, überraschte groß und klein. Das war Strom! Durch die beiden verschiedenen Metalle und den Saft der Kartoffel beginnt eine chemische Reaktion, diese bringt winzige Teilchen, die sogenannten Elektronen, in Bewegung. Durch den Stecker des Kopfhörers wird der Stromkreis geschlossen und du kannst den Strom hören. Statt eines Kopfhörers kann man auch mit Hilfe eines Strommessgerätes den Strom "sichtbar" machen.
Diesen Versuch kann man auch mit anderen Frucht- und Gemüsearten ausführen.
Alle hatten riesen Spaß bei den Kartoffel-Wettspielen und voller Stolz präsentierten die Kinder ihre Portfolios, in denen all die Schätze und Kunstwerke der Kinder enthalten sind. Für die Eltern und Großeltern war es wieder mal überaus interessant, einen Einblick in die Kindertagesstätten-Arbeit zu bekommen und die „Arbeit“ bzw. das „Lernen“ der Kinder kennenzulernen und mit ihrem Kind so viel Zeit in der Kindertagesstätte zu verbringen.
Somit konnten alle zur Projektarbeit mit beitragen und das Kartoffelfest – der Projektabschluss der Sonnenscheingruppe – war ein toller Erfolg.

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Mit wenig Zubehör konnte eine überraschende Entdeckung gemacht werden. Der hörbare Strom überraschte die kleinen und großen Probanten.

Erfreuliches Jubiläum der „Geschenkten Zeit“ im Brucker Seniorenheim gefeiert

Am Mittwochnachmittag wurde im Saal des Seniorenheimes St. Elisabeth ein seltenes Jubiläum gefeiert.
Seit 20 Jahren besuchen Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bruck ehrenamtlich in ihrer Freizeit die Bewohner des Seniorenheimes.
Die inzwischen in den Ruhestand getretene, ehemalige Lehrerin an der Grundschule Bruck, Christine Schöberl war vor 20 Jahren die Geburtshelferin für die Initiative „Geschenkte Zeit“.
Mit einer Dankandacht wurde die Feierlichkeit im Festsaal begonnen.
Mit Liedern und Gebeten wurde der Dank für die Durchführung des Schüler- und Seniorentreffs gefeiert. Beim Totengedenken wurde während der Andacht auch den drei verstorbenen Schülerinnen und Schülern, Michaela Bauer, Julia Schuierer, Helmut Ziegler, sowie aller verstorbenen Seniorinnen und Senioren gedacht. Die musikalische Gestaltung übernahmen Birgit Sperl mit der Trommel sowie Monika Schächerer mit der Gitarre.
Bei Kaffee und Kuchen stärkten sich anschließend alle kleinen und großen Gäste.
-Dank dem guten Nachbarschaftsverhältnis-
In seinem Grußwort dankte Pfarrer Helmut Brunner der Grund- und Mittelschule Bruck für das gute Nachbarschaftsverhältnis. Dies treffe im wahrsten Sinne des Wortes zu, so der Geistliche. „Wir wären alle ein Stück ärmer, hätten wir diese „Geschenkte Zeit“ nicht, so der Redner weiter.
Die Kinder und Jugendlichen bringen Lebensfreude in das Haus. Die ältere Generation hat oft viel Zeit. Von jüngeren hört man oft die Aussage: „Ich habe keine Zeit.“ Christine Schöberl verstand es, eine wichtige soziale Tugend und freiwilliges Engagement den Schülerinnen und Schülern anzubieten und lange Zeit umzusetzen.
In ihrem Grußwort lies Christine Schöberl die Geschichte des Schüler- und Seniorentreffs Revue passieren.
Mit vier Kindern begann sie diese soziale Einrichtung. Einmal im Monat traf man sich im Kaffeestüberl mit rüstigen Seniorinnen und Senioren zum zwanglosen Plausch und zum gemeinsamen Spiel. Die Anzahl der Teilnehmer hat sich stetig gesteigert, so dass die Maßnahme seit vielen Jahren vierzehntägig angeboten werden kann. Erstaunlich ist es, dass auch viele Jungen am Seniorentreff teilnehmen und großes Engagement, hervorragendes Verständnis und Einfühlungsvermögen zeigen. Und es ist selbstverständlich, dass alle durchhalten, selbst an heißen Sommertagen, wenn sich die Mitschüler in der Sonne aalen.
Je nach Jahreszeit werden die Besuche auch immer wieder auf besondere Art mit Liedern, Gedichten, Rätselspielen und Geschichten gestaltet. Manchmal wird ein kleines Geschenk für die älteren Herrschaften mitgebracht, das wegen beschränkter Mittel oft selbst angefertigt wurde. Deshalb sind die Verantwortlichen
ständig auf der Suche nach Sponsoren. Für die Schülerinnen und Schüler ist der Schüler- und Seniorentreff „Geschenkte Zeit“ nicht immer eine leichte Aufgabe.
Sie müssen auch leidvolle Erfahrungen machen, da sie hautnah mit Alter, Krankheit, geistigem Verfall und Tod konfrontiert werden. Themen und Erfahrungen, die in unserer selbstsüchtigen Fun- und Powergesellschaft zunehmend ausgeklammert werden.
Christine Schöberl bezeichnete sich in ihrer Ansprache als den Motor der Initiative, die stetig und treu kommenden Schülerinnen und Schüler aber waren der wichtige Treibstoff. Im Seniorenheim galt der Dank der Heimleiterin Annette Forster, die dem Einsatz immer aufgeschlossen und freundlich begegnete.
Im Hause selbst ist Birgit Sperl die Ansprechpartnerin, welche immer für den richtigen Rahmen sorgt und die Initiative gerne unterstützt.
Christine Schöberl’s Dank galt den bisherigen Schulleitern, Peter Ripke, Alois Riedel und Dieter Bartl die den Seniorentreff stets positiv bewerteten und wohlwollend begleiteten. An ihre Kolleginnen und Kollegen richtete sie ebenfalls ihren Dank, welche die Weiterführung der „Geschenkten Zeit“ übernahmen.
Dies sind Christine Schmid, Roswitha Boccali, Georg Bayerl, Stefanie Spratter sowie die aktuelle Jugendsozialarbeiterin an der Grund- und Mittelschule Bruck Sonja Huber.
Auch die Heimleiterin Annette Forster sprach allen Beteiligten ihren Dank aus, diesen „Dialog der Generationen“ über so lange Zeit so intensiv aufrecht zu erhalten. Auf dieses einmalige Jubiläum ist sie sehr stolz. Die Resonanz, welche die Verantwortlichen immer wieder erfahren, zeigt, wie wichtig der persönliche Einsatz ist. Annette Forster dankte Christine Schöberl mit einem Geschenkkorb im Namen des Hauses für „ihre geschenkte Zeit“.
Bürgermeister Hans Frankl dankte allen Verantwortlichen für diesen wichtigen Bestandteil im Seniorenheim. Wenn er bei dieser Feier so strahlende Kindergesichter sieht, weiß er, dass diese ehrlich gemeint sind. Es freue ihn, seinen Dank der Hauptverantwortlichen, Christine Schöberl, aussprechen zu können.
Mit dem Sprichwort: „Bei den Alten bist guad ghaltn.“ gab er den Schülerinnen und Schülern den Tipp aus deren Erfahrung zu lernen.
Der Rektor, Dieter Bartl, zeigte seine Freude über dieses Projekt. Als Schulleiter sei er stolz, dass diese Idee 20 Jahre lang gehalten hat.
Da muss schon was tolles dahinterstecken, sonst wäre diese Einrichtung bald wieder verschwunden. Seinen Dank drückte er in einem von ihm verfassten Gedicht aus, welches er nach den Grußworten vortrug.  
Mit selbst geschriebenen Gstanzln von Birgit Sperl sangen die Kinder des Seniorenheimbesuchsdienstes „ihrer Chefin“, Christine Schöberl, auf humorvolle Weise Strophen des Dankes für Ihr Engagement. Beim Refrain stimmten alle Anwesenden mit ein.


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Während der Dankandacht entzündeten Schülerinnen und Schüler des Seniorenheimbesuchsdienstes Kerzen als Erinnerung an verstorbene Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Seniorinnen und Senioren.

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Christine Schöberl, der Motor der Initiative „Geschenkte Zeit“ erzählte in ihrem Grußwort von der Entwicklung der sinnvollen Einrichtung.


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Mit den in Mundart geschriebenen Gstanzln von Birgit Sperl überraschten die Schülerinnen und Schüler „ihre Chefin“ Christine Schöberl.

Kinderkirche mit Herbstthema gefeiert

Am vergangenen Samstag waren die Kleinkinder der Pfarrei mit ihren Angehörigen zur Kinderkirche eingeladen.
Bedingt durch die gute Witterung wurde die Kinderkirche vom geplanten Pfarrheim kurzer Hand in den Garten des Kindergartens St. Josef verlegt.
Dort begrüßte der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner (stehend), auch im Namen des Familienkreises „Kreuz & Quer“, zahlreiche Kleinkinder mit Eltern und Großeltern.
Passend zur Jahreszeit stand die Andacht unter dem Motto „Baum – Früchte – Blätter“. Als erstes durften die Kinder blind in einen Beutel greifen, um das Unbekannte im Beutel zu ertasten. Es handelte sich um einen Apfel. Mit dem herabgefallenem Herbstlaub wurde ein Bodenbild gestaltet. Die Mitte des Stuhlkreises bildete die Jesuskerze. Mit Tüchern wurde ein Baum gelegt, echte Zweige und Äpfel ergänzten das Bild. Mit seiner Geschichte verdeutlichte der Pastoralreferent den Teilnehmern das Wachsen eines Baumes. Die Kinder durften sich erst krümelig klein - wie ein Samenkorn in der Erde - zusammenkugeln, dann das Keimen nachempfinden. Durch Aufstehen und Strecken wurde das Wachstum sowie das Biegen im Wind nachgespielt.
Das Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“ unterstrich das Thema passend. Anschließend waren alle Besucher zu einer kleinen Brotzeit eingeladen.
Die nächste Kinderkirche findet in der Adventszeit statt.

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Zu Fuß zum Heilbrünnel

Auch in diesem Jahr machten sich die Gläubigen aus Bruck wieder auf den Weg zum Wallfahrtsort Heilbrünnl bei Roding. Mit dem Engel des Herrn ging es morgens um 6 Uhr los in den anbrechenden Morgen hinein. Gegen 7 Uhr wurde es dann hell, jedoch war da schon zu merken, dass die 50 Gläubigen die Unterwegs waren, wohl den gesamten Weg im Nebel gehen mussten. Da es aber nicht kalt war, war das gehen sehr angenehme und so viel auch das Beten und Singen sehr leicht. Pastoralassistent Andreas Holzfurtner hatte ansprechende Texte und Lieder ausgesucht die, neben dem Rosenkranzgebet, gebetet und gesungen wurden. Um 10.20 Uhr erreichten die Gruppe dann den Wallfahrtsort, wo sie schon von einigen Pfarrangehörigen und Pfarrer Helmut Brunner erwartet wurden. Während des Gottesdienstes beteten die Gläubigen für die Anliegen welche die Wallfahrer zur Mutter Gottes getragen hatten. Zum Schluß bedankte sich Pfarrer Brunner bei allen die zum guten Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten.

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Familiengottesdienst gefeiert

Am Sonntag hat das Familiengottesdienstteam wieder zu einem weiteren Familiengottesdienst in der Pfarrei St. Ägidius eingeladen.
Zum Thema „Wir feiern heute ein Fest“ verdeutlichte der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner (links im Bild) während der Einführung und anstatt der Predigt,
das alle Christen Woche für Woche von Gott zur Feier des Gottesdienstes eingeladen sind.
Mit den vorgetragenen Kyrierufen und Fürbitten wurden die Kinder wieder besonders in die Gottesdienstgestaltung eingebunden.
Die musikalische Umrahmung übernahmen Anette Jonas abwechselnd mit Geige, Flöte und Gitarre sowie Monika Schächerer mit der Gitarre.
Einen Teil der Lieder übernahm der Kinderchor der Pfarrei, die „Ägidispotzn“. Die anderen Lieder wurden vom Volk aus dem neuen Gotteslob gesungen.

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Erntedankfeier in der Kindertagesstätte

Die Kinder, der katholischen Kindertagesstätte St. Josef in Bruck, feierten am Donnerstag ihre Erntedankfeier.
Dieses Jahr stand die Feier unter dem Thema „DIE KARTOFFEL“. In letzten Wochen haben sich die Kinder mit diesem Thema intensiv auseinander gesetzt. Sie haben die Kartoffeln untersucht und auch Experimente gemacht. Von einem Bauern ließen sich die Kinder direkt auf einem Feld zeigen, wo die Kartoffeln wachsen. Beim Kartoffel ernten durften die Kinder selbst Hand anlegen. Im Kindergarten wurden Lieder und Fingerspiele gelernt und leckere Kartoffelgerichte gebacken und gekocht. Am Vortag gingen die Kinder in die Norma zum Einkaufen und haben für ihre Feier Obst, Gemüse und Pflanzen gekauft, die sie für die Erntedankfeier benötigten. Gemeinsam wurde ein kleiner Erntealtar gemacht, der die Feier abrundete.

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Kartoffelernte der Kindergartenkinder

Da Anfang Oktober das Erntedankfest gefeiert wird, lernen die Kinder in der Kindertagesstätte St. Josef zur Zeit alles rund um die Kartoffel.
Heute besuchten sie die Landwirtsfamilie Beate und Christian Dirscherl in Schöngras auf dem Kartoffelfeld.
Mit einem Oldtimerbulldog, der von Konrad Dirscherl gesteuert wurde, wurden die Kartoffeln aus dem Bifing geschleudert. Die Kinder sammelten die Ernte flink in bereit gestellte Körbe. Anschließend durfte sich jedes Kind ein Jutesäckchen damit befüllen und die Kartoffeln mit nach Hause nehmen.
Im Kindergarten werden bis zum Erntedankfest Geschichten über die Kartoffel angehört, Lieder zum Thema gesungen und ein Körbchen mit einer Decke wird ausgeschnitten. Damit können die Kinder nach der im Kindergarten stattfindenden Erntefeier die Kartoffeln mit nach Hause nehmen.
Von den Erzieherinnen bekommen die Kinder die Pflanzenteile der Kartoffel erklärt, außerdem wird besprochen welche Kartoffeln man essen darf und wie sich Kartoffeln vermehren.

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Nacht der Lichter gefeiert

Seit 2001 begeht die Pfarrei Bruck nun schon das Fest Kreuzerhöhung mit einer Nacht der Lichter. Dieses Fest ist nach dem Karfreitag das wichtigste „Kreuzesfest“ im Kirchenjahr. Mittlerweile kommen auch viele Katholische und Evangelische Christen aus den Umliegenden Pfarreien um in der St. Sebastianskirche diese Nacht der Lichter mit zu feiern. In diesem Jahr hatte sich das Vorbereitungsteam „Die sieben Worte Jesu am Kreuz“ als Thema ausgesucht. Christa Schwarzfischer, Rita Pfauntsch, Margit Windl und Pastoralassistent Andreas Holzfurtner betrachteten vier dieser Sieben Worte in medidativen Texten. Anton Lautenschlager spielte dazu einige Stücke mit dem Saxophon und der Golspelchor B´choired trug Textlich passende Lieder dazu vor. Als Zeichen der Kreuzverehrung stellten dann alle Teilnehmer ein Teelicht vor dem mit Blumen geschmückten Kreuz nieder.

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Verabschiedung Pfarrer Wilfred Chidi Agubuchie

Vom 23. August 2014 bis 15. September 2014 übernahm Pfarrer Wilfred Chidi Agubuchie (Bildmitte) die Urlaubsvertretung in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck. Der aus Nigeria stammende Pfarrer studiert seit 3 Jahren in Mainz und Belgien Kirchenrecht. Dieses Jahr übernahm er erstmals in Bruck für Pfarrer Helmut Brunner die Urlaubsvertretung. Durch sein talentiertes Singen verlieh er den Feierlichkeiten wie Taufe, Gottesdienste und Beerdigungen einen würdigen Rahmen. Auch bei der Beerdigung des kürzlich verstorbenen Pfarrers Andreas Simmeth zelebrierte er die heilige Messe mit. Kirchenpfleger Konrad Gleixner (rechts) und Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Schwarzfischer (links) bedankten sich am Sonntag nach dem 8.30 Uhr-Gottesdienst für sein segensreiches Wirken und überreichten zum Abschied ein kleines Geschenk.

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Schöner Ferienabschluss für die Ministranten

Am letzten Ferienwochenende machten sich die Ministranten aus Bruck auf den Weg nach Windberg.
Zusammen mit ihren Betreuern verbrachten sie drei abwechslungsreiche Tage in der dortigen Jugendbildungsstätte.
Das Wochenende stand unter dem Motto „Den Akku aufladen“ für das bevorstehende Schul- und Arbeitsjahr. Gelegenheit dazu bot das „Spiel ohne Grenzen“, unter anderem mit Maßkrug stemmen, Gummistiefelweitwurf und Bayerisch Golf. Abends durften die Ministranten ihr Gesangs- und Tanztalent unter Beweis stellen. Dazwischen hatten die Jungen und Mädchen Zeit zum Spielen und zum Gespräch mit ihren Freunden und „Kollegen“.
Zum Abschluss des Wochenendes feierte die Gruppe einen gemeinsamen Gottesdienst in der Klosterkirche.

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Kapellenverein Sollbach feiert 10-jähriges Bestehen der Marienkapelle

Am vergangenen Freitag, an Maria Namen, feierte der Kapellenverein Sollbach sein Kirchenpatrozinium
und gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der Marienkapelle in Sollbach. Zu Beginn der Feierlichkeiten trafen sich alle geladenen Gäste am Feuerwehrgerätehaus. Dort war Aufstellung zum Kirchenzug mit den Fahnenabordnungen. Der Vereinsvorsitzende des Kapellenvereins,
Wolfgang Spandl, führte mit 1. Bürgermeister Hans Frankl und MdL, stellvertretenden Landrat, sowie ehemaligen Bürgermeister Joachim
Hanisch den Kirchenzug an. Den Gottesdienst in der Marienkapelle zelebrierte Pfarrer Wilfred Chidi Agubuchie, da Pfarrer Helmut Brunner zurzeit im Urlaub ist. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Musikgruppe des Trachtenvereins „Trollbachtaler Sollbach“ mit der Waidler-
messe. Als Schlußlied der heiligen Messe stimmten alle „Segne du Maria“ an. Anschließend begrüßte Wolfgang Spandl im Feuerwehrgerätehaus
die einzelnen Gruppierungen. So waren die Kapellenvereine aus Mappach, Windmais und Muckenbach vertreten, sowie die Dorfvereine, die
Feuerwehr, der Schützenverein, der Trachtenverein und der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein aus Sollbach. In seiner Ansprache dankte er all denen, die vor mehr als 10 Jahren den Bau der Kapelle in die Wege geleitet haben, die Bauarbeiten vollbracht haben und auch denen die die Kapelle
seitdem und auch künftig mit Leben erfüllen. Die Einweihung am 12.09.2004 übernahmen Altbischof Manfred Müller, Pfarrer Franz Xaver Hebauer, Pfarrer
Andreas Simmeth und Pfarrer Helmut Brunner. In seinem Grußwort dankte der Bürgermeister Hans Frankl dem Kapellenverein für den wichtigen
Beitrag, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu pflegen und die Pflege christlicher Werte. Die Kapelle in der Ortsmitte bietet eine „Oase“
für Gebet, Besinnung und Ruhe. Auch Joachim Hanisch erinnerte in seinem Rückblick als damaliger Bürgermeister an die Entstehung
der Kapelle. Ohne große Fremdmittel errichteten die Sollbacher in Eigenregie den Mittelpunkt des Dorfes.   
Dies sei nur in kleinen Ortschaften möglich, wo, wenn es darauf ankommt, der Zusammenhalt gewährleistet ist. Die musikalische
Umrahmung im Feuerwehrhaus übernahm das Duo Almdoodler aus Burglengenfeld sowie Christina Aschenbrenner aus Falkenstein.

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Vom Feuerwehrgerätehaus zur Marienkapelle führte Wolfgang Spandl (Mitte), der Kapellenvereinsvorsitzende, mit 1. Bürgermeister Hans Frankl (links)
und MdL Joachim Hanisch den Kirchenzug an.


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Pfarrer Wilfred Chidi Agubuchie zelebrierte die heilige Messe in der geschmückten Marienkapelle.

Nachtreffen der Ministrantenwallfahrt nach Rom

Kurz vor Ende der Sommerferien trafen sich die Ministranten aus der Pfarrei Bruck und Winklarn und Umgebung zum Abendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius, welche vom 03.08. bis 08.08. an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnahmen. Zusammen saßen die Ministranten aus den beiden Pfarreien im Bus-Nr. 77, welcher vom Busunternehmen Bauer chauffiert wurde. In einem der zahlreichen Busse aus dem Bistum Regensburg waren acht Brucker Ministranten mit ihrer Betreuerin Andrea Dirscherl vertreten. Viele tausend Ministranten sind an diesen Tagen in der „ewigen Stadt“ zusammengekommen und haben ein Fest des Glaubens gefeiert. Ein Höhepunkt für die Ministranten war die Audienz bei Papst Franziskus. Aber die Stadt Rom hatte auch darüber hinaus vieles zu bieten, so dass die Jugendlichen und ihre Begleiter auf eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Woche zurückblicken konnten. Im Meisl-Saal war nach der Abendmesse ein gemütliches Beisammensein angesagt. Dabei wurden Bilder vom Romaufenthalt gezeigt.
Aus Bruck beteiligten sich an der Ministrantenwallfahrt im August: Christoph Gleixner, Magdalena Probst, Andreas Birner, Matthias Kraatz, Stephan Seidl jun.,
Maria Feldmeier, Christina Gramann.


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Pfarrer Andreas Simmeth im Priestergrab beigesetzt

Am Donnerstagnachmittag fand das Requiem für Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth in der voll besetzten Pfarrkirche
St. Ägidius statt.
Stellvertretend für den Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebrierte Diözesan-Caritas- Direktor Dr. Roland Balz die heilige Messe.
In seiner Traueransprache nannte der Ortsgeistliche Pfarrer Helmut Brunner die verschiedenen Lebensstationen von
Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth.
Auch der Diözesan-Caritas-Direktor Dr. Roland Balz führte in seiner Ansprache detailliert den Lebenslauf des Verstorbenen auf.
Am 28. November 1911 erblickte er in Kirchenrohrbach, Gemeinde Walderbach, das Licht der Welt. Am 19.März 1938
wurde er mit 57 weiteren Weihekandidaten von Erzbischof Michael Buchberger im Regensburger Dom zum Priester geweiht.
Seine Kaplanstellen waren in Tiefenbach, Saal an der Donau, Rosenberg-Hütte sowie in Schönsee. Im Jahr 1944 wurde er Pfarrer
in Oberwarmenstein im Fichtelgebirge. 1950 folgte er dem Ruf nach Wettzell, wo er fast drei Jahrzente segensreich wirkte
und sich große Verdienste erwarb. Dies brachte auch die Ehrenbürgerwürde zum Ausdruck. 1977 mit Beginn seines Ruhe-
standes ließ er sich in Lam seelsorglich in die Pflicht nehmen und stellte sich 1978 im Kolping-Familienheim in Lambach
als Seelsorger zur Verfügung. 1996 schließlich ließ er sich nicht nehmen als rüstiger 85-jähriger die Seelsorge im
Altenheim St. Elisabeth hier in Bruck zu übernehmen. Dies war für die Pfarrei Bruck eine Sternstunde.
Der Kirchenchor unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer umrahmte die Trauerfeier mit einem würdigen musikalischen
Rahmen. Anton Lautenschlager spielte die Kirchenorgel.
Die Brucker Blaskapelle, unter Leitung von Manfred Kramer, führte den Trauerzug von der Pfarrkirche über den Marktplatz durch
die Hauptstraße zum Friedhof an. Glocken-
geläut der Pfarrkirche sowie der St. Sebastianskirche umrahmten den Trauerzug.
Alle Nichten und Neffen des Verstorbenendankten allen Beteiligten für die erwiesene Anteilnahme.
 
Folgende Priester feierten das Requiem mit:
Pfarrer Johann Trescher, Bodenwöhr
Pfarrer BGR Martin Neumaier, Walderbach
Pfarrer Herbert Mader, Kötzting
Pfarrer Karl-Heinz Seidl, Rimbach
Pater Josef Schwemmer, Cham
Pfarrer Bruno Todt, Amberg
Pfarrer BGR Albert Melchner, Steinbühl
Pfarrer i. R. BGR Richard Salzl, Schmidgaden
Pfarrer Udo Klösel, Hohenfels
Pfarrer Konrad Mühlbauer, Lambertsneukirchen
Urlaubsvertretung Pfarrer Wilfred Chidi Agubuchie
 
Folgende Vereine erwiesen ihm die letzte Ehre:
Feuerwehren aus Bruck, Sollbach und Schöngras, MMC, Kolping, Trachtenverein Bruck und Sollbach, KAB, Spielvereinigung,
Bay. Rote Kreuz, Schützenverein Sollbach und Randsberg, Kath. Frauenbund, Angelverein, VdK, Ministranten mit Leiterrunde.
Aus seinem Heimatdorf war die FF Kirchenrohrbach vertreten.
Aus seiner ehemaligen Pfarrei Wettzell beteiligten sich folgende Gruppierungen:
Feuerwehr, Schützenverein, Veteranen, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und die Dorfgemeinschaft.
Außerdem erwiesen die drei Bürgermeister der Marktgemeinde Bruck, sowie der Gemeinderat, der Pfarrgemeinderat und
die Kirchenverwaltung dem Verstorbenen die letzte Ehre.

Beerdigung Pfarrer Simmeth 066
Vor dem Volksaltar wurde mit Priesterinsignien Pfarrer Andreas Simmeth gedacht.


Beerdigung Pfarrer Simmeth 081



Beerdigung Pfarrer Simmeth 171
Diözesan-Caritas-Direktor Dr. Roland Balz führte die Trauerfeier auf dem Friedhof. Die zahlreichen Fahnenabordnungen sowie die große
Trauergemeinde verliehen der Beerdigung einen würdigen Rahmen.


Beerdigung Pfarrer Simmeth 063
Bei der Gottesdienstfeier versammeln sich die Priester um den Volksaltar.


Beerdigung Pfarrer Simmeth A (7)
Viele Trauernde fanden sich in der Brucker Pfarrkirche ein, um Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth die letzte Ehre zu erweisen.

Beerdigung Pfarrer Simmeth A (12)
Der Brucker Kirchenchor, unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer, umrahmte das Requiem mit einem würdigen
musikalischen Rahmen. Anton Lautenschlager spielte die Kirchenorgel.



Beerdigung Pfarrer Simmeth A (19)
Die Brucker Blaskapelle, unter der Leitung von Manfred Kramer, führte den Trauerzug vom Marktplatz über die Hauptstraße
zum Friedhof an.

Pfarrei Bruck trauert um beliebten Seelsorger

Am Sonntag, 24. August 2014 verkündete Pfarrer Helmut Brunner beim Abendgottesdienst in der Seniorenheimkapelle, dass der Hausgeistliche Pfarrer
i.R. Andreas Simmeth überraschend verstorben ist. Eine Woche vorher zelebrierten beide Priester noch gemeinsam die Abendmesse.
-Nachruf- Am Samstag, 23. August 2014, wurde Pfarrer i.R. BGR Andreas Simmeth im Alter von 102 Jahren von Gott zu sich gerufen. Sein Lebensweg begann am 28. November 1911 in Kirchenrohrbach. Am 19. März 1938 empfing Pfarrer Simmeth die Priesterweihe. Es folgten Kaplanstellen in Tiefenbach und Schönsee. Von 1944 bis 1950 war der Verstorbene als Pfarrer in Oberwarmenstein und von 1950 bis 1977 in Wettzell. Von 1977 bis 1996 verbrachte Pfarrer Simmeth seinen Ruhestand in Lam und war vor allem für die Familienferienstätte der Kolpingsfamilie in Lambach
zuständig. Am 01. April 1996 kam Pfarrer Andreas Simmeth als Hausgeistlicher in das Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck. Er feierte mit der Hausgemeinschaft die Gottesdienste und spendete die Krankensalbung. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte
der Heimbewohner, Besucher und Mitarbeiter. Pfarrer Simmeth war bis ins hohe Alter ein vorbildlicher und leidenschaftlicher Seelsorger, der in der gan-
zen Pfarrgemeinde überaus geschätzt wurde. Er hat eine große Lücke im Seniorenheim St. Elisabeth und in der Pfarrgemeinde hinterlassen.
Am Donnerstag, 28. August 2014, findet Pfarrer Simmeth seine letzte Ruhestätte im Priestergrab in Bruck.   
 
Stimmen aus der Gemeinde Bruck:
1.Bürgermeister Hans Frankl (zur Zeit im Urlaub) stand für die Presse aus diesem Anlass zur Verfügung:
„Das Verhältnis zwischen dem rüstigen Geistlichen war stets sehr gut und von Harmonie geprägt. Das Wirken von Pfarrer Simmeth hat der politischen
Gemeinde sehr gut getan. Er war der erste und bisher einzige männliche Brucker Bürger, welcher seinen 100.
Geburtstag, und weitere darüber hinaus, feiern konnte. Er hat einen festen Platz in der Historie des Marktes Bruck.“
 
2. Bürgermeister Robert Feuerer (zur Zeit amtierend): „Durch seine offene Art herrschte stets eine harmonische Zu-
sammenarbeit mit der weltlichen Führung der Gemeinde. Es war immer ein gutesVerhältnis. Trotz seines hohen Alters war
er über aktuelle Geschehnisse aus der Presse bestens informiert und interessiert. Er war ein sehr angenehmer Gesprächspartner.
 
Annette Forster, Heimleiterin des Seniorenheimes St. Elisabeth in Bruck: „Pfarrer Andreas Simmeth kam im April 1996 nach Bruck. Ich kam ab
September 1996 als Heimleiterin hierher. In dieser ganzen Zeit war er jederzeit für die Bewohner und auch
für die Mitarbeiter da. Egal wer und wann jemand zu Pfarrer Simmeth kam, er hatte immer Zeit für denjenigen.
Er war im Haus ein sehr geschätzter Seelsorger. Trotz des hohen Alters
war er aufgeschlossen und verständnissvoll. Er hat für die Bewohner, die Mitarbeiter und alle Politiker gebetet. Ich bedauere seinen Tod.“
 
Gabriele Scharl, Mesnerin im Seniorenheim: „Durch die Ministrantentätigkeit meiner Tochter, vor 17 Jahren, kam ich zum Mesnerdienst im Seniorenheim.
Meine Vorgängerin, die frühere Mesnerin, Frau Dettenhofer, sagte zu mir – Laß mir den Pfarrer
Simmeth nicht allein. – Seine Lieblingsbeschäftigung war das Lesen. In der Hauskapelle betete er mit den Senioren täglich
um 9.30 Uhr einen Rosenkranz. Außerdem sang er gerne Marienlieder. Besonders gerne sang er von
„Segne du Maria“ die 1. und 4. Strophe. Die Ministranten kommen gerne in das Seniorenheim zum Ministrieren. Auch für sie hatte er ein offenes Ohr.
 
Christa Schwarzfischer, Pfarrgemeinderatssprecherin, Kommunionhelferin und Enkelin der ebenfalls 1911 geborenen
Karolina Schwarzfischer: „Pfarrer Simmeth war sehr einfühlsam. Er hat immer gefragt, wie es einem geht.
Wegen des gleichen Alters kam er oft zu meiner Oma. Wenn er gegenüber beim Grimm-Frisör beim Haare schneiden war, schaute er auf einen
kurzen Besuch vorbei und fragte nach, wie es ihr geht.
Die Arbeit der Kommunionhelfer im Seniorenheim hat Pfarrer Simmeth sehr
geschätzt. Pfarrer Simmeth war ein Seelsorger mit Leib und Seele.“
 

Priestergrab Bruck 004
Im Priestergrab der Pfarrei Bruck findet Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth seine letzte Ruhestätte.

Schwarzfischer Karolina und BGR Pfarrer Simmeth 17.01.12 (1)
Schwarzfischer Karolina (links) und BGR Andreas Simmeth (rechts),
die beiden damals 100 jährigen sind die ältesten Brucker Gemeindebürger. Das Foto wurde am 17.01.12 aufgenommen. Karolina Schwarzfischer wurde am 04. Juli 2011 geboren, Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth wurde am 28. November 2011 geboren.

100. Geburtstag BGR Andreas Simmeth 28.11.11 (72)
Pfarrer Andreas Simmeth an seinem 100. Geburtstag.

100. Geburtstag BGR Andreas Simmeth 28.11.11 (193)
Nach dem Festgottesdienst anlässlich des 100. Geburtstages von Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth.
Von links nach rechts: Pfarrer Helmut Brunner – der Ortsgeistliche, Pfarrer i. R. BGR Andreas Simmeth, der damalige Bischof von
Regensburg Gerhard Ludwig Müller, Caritasdirektor Msrg. Bernhard Piendl, Dekan BGR Hans Amann.
Als Ministranten im
Bildvordergrund: Die Zwillinge Florian und Johannes Birner.

100. Geburtstag BGR Andreas Simmeth 28.11.11 (200)
Der 100-jährige Pfarrer Andreas Simmeth mit dem Bischof Gerhard Ludwig Müller.

100. Geburtstag BGR Andreas Simmeth 28.11.11 (307)
Pfarrer Andreas Simmeth bei der Ansprache zu seinem 100. Geburtstag im Festsaal des Seniorenheimes.

Primizsegen Thomas Thiermann Bruck 03 09 13 (6)
Am 03.09.13 spendete der Neupriester Thomas Thiermann den Primizsegen in Bruck.
Links neben ihm der Ortsgeistliche Pfarrer Helmut Brunner.
Rechts daneben Pfarrer i. R. BGR Andreas
Simmeth.

Tag der offenen Tür 18 05 14 (34)
Auch beim „Tag der offenen Tür“, am 18. Mai diesen Jahres, zelebrierte Pfarrer Andreas Simmeth den
Gottesdienst mit.

Der Erlös des Siegfried Fietz-Konzertes wurde gespendet

Nachdem die Abrechnung des Siegfried Fietz-Konzerts in Bruck abgeschlossen ist, konnten die Organisatorinnen Margit Windl und Monika Schächerer
in der letzten Pfarrgemeinderatssitzung am 08. Juli über den Erlös von 646,35 € berichten. Diese Summe wurde auf 666,00 € aufgerundet, so dass
jeweils 333,00 € an zwei verschiedene Projekte gespendet werden konnten. Am vergangenen Montag fand nun die Spendenübergabe statt.
-Mallersdorfer Ordensschwestern werden unterstützt-
Der eine Spendenbetrag von 333,00 € wurden an Schwester M. Ecclesia Gruber im Apostolatshaus der Pallotiner in Hofstetten übergeben. Diese leitet den Betrag an ihre leibliche Schwester, Schwester M. Christin Gruber, welche auch dem Orden der Mallersdorfer Schwestern angehört, weiter. Schwester M. Christin Gruber
ist eine gebürtige Niederbayerin aus Teuerting. Sie arbeitet seit 1973 in der Mission. 24 Jahre lang führte sie Eingeborene als Ordensnachwuchs heran.
Vor neun Jahren übernahm sie die Armenbetreuung in Kokstad/Südafrika. Ihre Hauptaufgabe ist es dort sich um die Ärmsten der Armen zu kümmern.
Die Menschen dort schlafen nachts im Gras unter freiem Himmel, weil sie kein Dach über dem Kopf haben. Schwester M. Christin baut mit primitiven Mitteln Hütten. Die Bezeichnung „Häuser“ wäre übertrieben. Denn die Behausungen bestehen meist aus gesammelten Kartonagen aus dem Straßengraben.
Mit vier Pfählen als Grundgerüst bilden die Schachteln Dach und Wände der Hütten. Beim nächsten Regen sind sie wieder kaputt. Fließend Wasser, Strom und Heizung kennen die Menschen in ihren Unterkünften nicht. Die Menschen, für die Schwester M. Christin ihre ganze Kraft einsetzt, sind Analphabeten und meist ohne Geburtsurkunde. Diese Situation erschwert es, den Menschen Arbeit zu verschaffen. Spenden aus dem Heimatland ermöglichen der Ordensfrau den
finanziellen Aufwand zu stemmen. So entsteht langsam Schritt für Schritt die Hilfe zur Selbsthilfe.
Die weiteren 333,00 € gehen ebenfalls an eine Klosterschwester aus dem Orden der Mallersdorfer Schwestern. Die Überweisung der 333,00 € wurde veranlasst.
Hier handelt es sich um die einheimische Ordensfrau Schwester M. Colette Mthimkhulu aus Maria Ratschitz in Südafrika.
Sie betreut eine Suppenküche für Waisen und gefährdete Kinder.
Es besteht ein großer Bedarf, Kinder, die von der HIV/AIDS Epidemie betroffen oder infiziert sind, zu unterstützen. Nach wiederholter Anfrage der Gemeinde in Nkunzi hat sie nun dort die vierte Suppenküche eingerichtet. Im ganzen Land nimmt die Zahl der Waisen und anderweitig gefährdeter Kinder zu. Kinder sind die am meisten bedrohte Bevölkerungsgruppe. Das Duduza Care Centre unterstützt die Kinder in deren Pflegefamilien. Die Mehrzahl dieser Kinder ist bei der Großmutter untergebracht. Geschäftsleute in der Gegend unterstützen die Suppenküchen mit Nahrungsmittelspenden, doch ist das nicht regelmäßig. Die Ausgaben der vier Suppenküchen, insgesamt 300 Kinder täglich mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen, belaufen sich monatlich auf ca. 1.050,00 €.
Das Waisen-Programm bietet auch sozial-psychologische Workshops an, in denen Lebenstüchtigkeit, HIV/AIDS, ‚Memory-Box‘ zur Trauma-Aufarbeitung und Hausaufgabenhilfe thematisiert werden. 200 Kinder wurden in diesen Workshops betreut. Die Kinder werden  dazu an Wochenenden (3 Tage) mit dem Projekt-Fahrzeug auf die Missionsstation gebracht, und bekommen Essen und Unterkunft frei. Diese Ausgaben sind im monatlichen Betrag von 1.050,00 € nicht mit eingeschlossen.
20 Kinder pro Woche werden dafür angenommen. Als Organisation betrachten sie das ganzheitliche Wohlbefinden der Kinder. So konnten sie zusätzlich zu der Befriedigung des Nahrungsbedarfes die Kinder auch in ihren psychosozialen Bedürfnissen unterstützen.

Was will dieses Projekt erreichen?

 
Ø  300 verwaiste und gefährdete Kinder mit Nahrung zu versorgen durch tägliche Bereitstellung einer gekochten Mahlzeit von Montag bis Freitag.
Ø  Psychosoziale Unterstützung für verwaiste und gefährdete Kinder anzubieten durch Workshops und Einzelgesprächen mit dem Sozialarbeiter. Die Workshops werden zweimal monatlich gehalten, die Einzelgespräche, je nach Bedarf, täglich oder einmal per Woche.
Ø  Workshops für Pflegeeltern und andere für die Kinder verantwortlichen Personen, um Fähigkeit zur Kindererziehung zu entwickeln.
 

Was hat das Projekt bisher erreicht?
 
300 Kinder wurden täglich, von Montag bis Freitag,  in vier Suppenküchen mit einer warmen Mahlzeit versorgt.
Für die Kinder, die die Essensausgabe wegen des jungen Alters (0-6 Jahre), Entfernung oder Krankheit nicht erreichen konnten, wurden Essenspakete ausgegeben, v.a. für die ‚Kinderfamilien‘,(Familien ohne Erwachsene) die überhaupt kein Einkommen haben. Monatlich wurden 30 Essenspakete ausgegeben.
 
Weitere Infos zur Arbeit der Mallersdorfer Schwestern gibt es im Internet unter www.mallersdorfer-schwestern.de.

Spende Fietz Konzert 014
Überglücklich und dankbar nahm Schwester M. Ecclesia Gruber (Bildmitte) stellvertretend für ihre leibliche Schwester, Schwester M. Christin, die Spende in Höhe von 333,00 € von Margit Windl (links im Bild) und Monika Schächerer (rechts im Bild) entgegen.


Spende Fietz Konzert 001
Die Suppenküche, unter der Leitung von Schwester M. Colette, ermöglicht es, dass 300 Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten.
Suppenküche Photos: Diese Fotos haben wir von den Mallersdorfer Schwestern zur Info erhalten. Es handelt sich um Bilder des Projekts der Suppenküche von Schwester M. Colette.

Südafrika Januar 2012 427

Die Pfarrgemeinde St. Ägidius lädt zur Woche des Glaubens ein

Der Pfarrgemeinderat hat die Redemptoristenpater Kasimierz Starzyk und Rudolf Leicht aus München eingeladen, in der Zeit vom 22. bis 30. November 2014 eine Woche des Glaubens in der Pfarrgemeinde abzuhalten. Im Jahr 1990 war die letzte Gemeindemission in der Pfarrei St. Ägidius.
-Renovierung des Kirchengebäudes-
Am 09. Mai 2014 war der Erstbesuch durch das Bischöfliche Baureferat, um die Renovierung der Pfarrkirche St. Ägidius auf den Weg zu bringen.
In den kommenden Monaten werden die nächsten Schritte mit dem Bischöflichen Baureferat abgeklärt. Bei einer schnellen Bearbeitung kann vielleicht im Jahr 2015 die Außenrenovierung der Pfarrkirche in Angriff genommen werden und in den darauf folgenden Jahren die Innenrenovierung.
-Renovierung der Herzen der Gläubigen-
Doch was hilft die schönste renovierte Kirche, wenn sie nicht von den Gläubigen mit Leben erfüllt wird? Deshalb braucht eine Pfarrgemeinde vor allem
eine „Renovierung der Herzen der Gläubigen“, damit der Glaube vertieft oder neu geweckt werden kann.
Das ist der tiefere Sinn einer Gemeindemission oder einer Woche des Glaubens. Schon vor der äußeren Kirchenrenovierung sollte an die „innere Renovierung“
gedacht werden. Die Gemeindemission will keine Aktion des Pfarrgemeinderates sein, sondern jeder einzelne Pfarrangehörige soll in die Vorbereitung und Durchführung der Glaubenswoche eingebunden sein. Deshalb ist es wichtig, dass das Vorbereitungsteam durch die Pfarrangehörigen informiert wird, was sie bewegt und welche Themen in der Glaubenswoche behandelt werden sollen.
-Fragebogen im Pfarrbrief-
Deshalb ist dem Pfarrbrief-Nr. 31 – 34, für die Zeit vom 27.07. – 24.08., welcher am Schriftenstand der Pfarrkirche aufliegt, ein Fragebogen beigefügt. Dieser soll anonym beantwortet werden. Es sind Themen anzukreuzen, welche dem Einzelnen wichtig sind. Es steht auch Platz zur Verfügung, um Themen einzutragen, welche behandelt werden sollen. Das Vorbereitungsteam wird die Fragebögen auswerten und das Ergebnis an die Redemptoristenpater weitergeben.
Der ausgefüllte Fragebogen soll bis 20. August 2014 im Briefkasten des Pfarrhauses (Rathausstraße 23) oder in der Sakristei abgegeben werden. Von der Mithilfe
der Pfarrangehörigen hängt es wesentlich ab, ob die Glaubenswoche die konkreten Fragen und Anliegen der Gläubigen aufgreifen kann.
Am Samstag, 20. September und am Sonntag, 21. September 2014, wird ein Pater bei den Gottesdiensten in der Pfarrkirche über die geplante Gemeindemission persönlich informieren. Die Gemeindemission/Woche des Glaubens ist eine gute Gelegenheit um sich neu mit der Frage nach Gott und dem tieferen Sinn des Lebens zu beschäftigen.
 
Ziele der Gemeindemission:
Ø  Die Mission will mithelfen, das einzelne Christen wieder neu und tiefer glauben und durch ihr Leben zeigen, was sie sind.
Ø  Sie informiert über Fragen und Probleme, die heute im Glauben und in der Kirche aktuell sind, versucht, Antworten zu geben und die einzelnen Christen zum Gespräch anzuregen.
Ø  Sie geht gegen die Resignation an, die heute in vielen Gemeinden herrscht und versucht, Vertrauen auf Gott zu wecken, in dessen Hand die Zukunft liegt.
Ø  Sie will das Evangelium in unsere Zeit übersetzen, den Gläubigen sagen, was einzelne Worte für uns heute bedeuten, sie will zum Hören ermutigen.
Ø  Sie will zur Buße und Umkehr führen, sie macht Mut zu einem neuen Anfang im Glauben.
Ø  Sie will Freude am Glauben und an der Gemeinschaft wecken und dazu ermutigen, sich aktiv in der Pfarrgemeinde zu beteiligen

„Gott spannt feine Fäden, die du leicht ergreifen kannst“

Anlässlich des Bürgerfestes fand der schon traditionelle Open-Air-Gottesdienst am Sonntag um 10.00 Uhr auf dem Kirchplatz statt.
Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Viele bunte Fäden“. Christa Schwarzfischer las das Märchen vom bunten Netz vor, welches von den Bewohnern vom Dorf Farbenfroh handelte. Kinder trugen Texte zu den verschiedenfarbigen Fäden vor. Die roten Fäden standen für die Liebe, die blauen für die Treue, die grünen für die Hoffnung, die weißen für die Freude, die schwarzen für die Trauer, die lilafarbigen für die Umkehr und der unsichtbare Faden, der vom Himmel herunterreicht - für Gott. Mit einem Teil der Gottesdienstbesucher wurde dann ein buntes Fadennetz gesponnen. Pfarrer Helmut Brunner begann, die Wolle eines Wollknäuels festzuhalten und das Knäuel an die Gottesdienstbesucher weiterzuwerfen. Diese gaben den Wollknäuel ebenfalls kreuz und quer in der Menge weiter, so dass ein buntes Fadennetz entstand. Der Chor sang passend dazu das Lied: „Viele bunte Fäden“. Nach diesem Experiment applaudierten die Gottesdienstbesucher.
Die musikalische Gestaltung der Feier übernahm der Brucker Chor „B’choired“ unter Leitung von Thomas Rieder. Von Instrumentalisten am Keyboard,
E-Gitarre, Gitarre, Klarinette und Schlagzeug wurden die Sänger musikalisch unterstützt. Am Ende des Gottesdienstes wurde an jede Familie
eine Karte verteilt, mit einem Foto eines Fadennetzes sowie den wichtigsten Textpassagen aus dem Gottesdienstablauf „Wir wollen miteinander das Netz unserer Familie knüpfen“.

Primizsegen und Bürgerfestgotttesdienst 007
Die Feier des Bürgerfestgottesdienstes auf dem Kirchplatz hat schon Tradition. Bei idealen Wetterbedingungen konnte der Gottesdienst gefeiert werden. Im Bildvordergrund: der Chor „B’choired“.


Primizsegen und Bürgerfestgotttesdienst 015
Kinder trugen unter Leitung von Pastoralreferent Andreas Holzfurtner (links) die Textabschnitte zu den verschiedenfarbigen Fäden vor.


Primizsegen und Bürgerfestgotttesdienst 022
Pfarrer Helmut Brunner (rechts im Bild) begann mit der Fadenaktion. Durch das Halten des Fadens und Weitergeben des Wollknäuels ergab sich kreuz und quer über dem Kirchplatz ein buntes Fadennetz.

Primizsegen und Bürgerfestgotttesdienst 021

Fadennetz
Eine Karte mit diesem Foto und Textausschnitten bekam jede Familie am Ende des Gottesdienstes.

Primizsegen von Neupriester Markus Hochheimer erhalten

Am Donnerstag hatten die Brucker die Möglichkeit sich bei der Abendmesse den Primizsegen von Neupriester Markus Hochheimer (Priester der die Hände auflegt) erteilen zu lassen. Seine verwandtschaftlichen Wurzeln führten Markus Hochheimer nach Bruck. Dessen Opa ist ein Cousin zu Michael Fischer aus der Hauptstraße in Bruck. Auch zur Diakonenweihe sowie zur Priesterweihe nach Regensburg am 28.06.14 war die weitschichtige Verwandtschaft eingeladen. Der aus Obernried (Landkreis Cham, Pfarreiengemeinschaft Grafenkirchen/Pempfling) stammende 35-jährige feierte mit Pfarrer Helmut Brunner die Abendmesse. Am Ende erteilte er den Primizsegen allgemein. Für die zahlreichen Gottesdienstbesucher machte er auch das Angebot den Einzelprimizsegen zu erteilen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen. Seine Praktikumspfarrei war in Roding bei Stadtpfarrer Kruschina. Als erste Kaplanstelle tritt er seinen Dienst in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ in Gangkofen in Niederbayern an.

Primizsegen und Bürgerfestgotttesdienst 004

30 Jahre Kommunionhelfer – Verabschiedung von Herrn Hans Beck und Herrn Simon Schmidbauer

Herr Hans Beck sen. (links) und Herr Simon Schmidbauer(rechts) wurden am 07. Januar 1984 von Bischof em. Manfred Müller beauftragt, den Dienst des Kommunionhelfers in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck auszuüben. Beide waren in Bruck die ersten Kommunionhelfer. Zu diesem Dienst gehört die Kommunionspendung im Rahmen der Heiligen Messe und die Kommunionspendung an die alten und kranken Pfarrangehörigen zuhause und im Seniorenheim. 30 Jahre haben beide den Dienst des Kommunionhelfers würdig und zuverlässig ausgeübt und die regelmäßigen Kommunionhelferkurse besucht. Das Zweite Vatikanische Konzil wollte, dass alle Gläubigen, die durch Taufe und Firmung Anteil am allgemeinen Priestertum haben, sich in den Dienst der Kirche stellen. Pfarrer Helmut Brunner (Bildmitte) bedankte sich bei Herrn Hans Beck sen. und Herrn Simon Schmidbauer für den 30-jährigen Kommunionhelferdienst im Namen der ganzen Pfarrgemeinde mit einem Buchgeschenk. Beide geben aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens den Dienst des Kommunionhelfers auf.
Bei der Vorabendmesse wurden beide geehrt. Applaus der Pfarrangehörigen zeigte auch deren Anerkennung und Dank.

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Projektabschlüsse mit den Eltern gefeiert

Am Montag den 07.07. waren die Eltern und Großeltern der 20 Maxi-Club-Kinder in die Kindertagesstätte St. Josef
zur Projektabschlussfeier eingeladen. Mit dem Club-Lied „Ja, wir sind der Maxi-Club“ eröffneten die Kinder die Feier. Die Clubleiterin, Ina Probst (ca. Bildmitte), begrüßte alle Mamis, Papis und Großeltern, sowie natürlich die Kindergartenkinder. Mit dieser Veranstaltung gaben die Kinder einen Einblick, über das Schneckenprojekt, welches sie durch das ganze Jahr begleitete. Mit einem Schneckengedicht und der Geschichte von der kleinen Schnecke
Schnirkelschneck führten die Maxi’s in das Thema ein. Anschließend folgte das Lied „Schnicke, Schnacke, Schnecke“.
In der Kinderkonferenz beschlossen die Kinder das diesjährige Thema. Auf einem Zeitstrahl (rechts im Bild, der gelbe Streifen)  
dokumentierten die Kinder mit Fotos ihre Ereignisse das ganze Jahr über. Zum Schneckenthema wurde von den Kindern gestickt, gefaltet, geschnipselt, genagelt. Im Kino sahen sich die Kinder den Film „Turbo - kleine Schnecke, großer Traum“ an.
In Maxhütte Haidhof besuchten sie in der Stadthalle eine Mineralienausstellung. Passend haben einige Eltern selbstgebackene
Nußschnecken u. ä. mitgebracht, damit sich alle bei der Feier auch stärken konnten.
„Farben und Formen“ beim Midi-Club
Bei den 17 Kindern des Midi-Clubs lautete das Thema der Projektarbeit 2014 „Farben und Formen“. Die Clubleiterin Sandra Becher
feierte den Abschluss ihrer Projektarbeit mit den Eltern und Kindern am Montag, 14.07. Mit dem kunterbunten Bílderbuch „Elmar“, sowie dem
Buch „Kennt ihr Blauland“, oder auch „Pezzettino“ wurden die Midi-Kinder an das Thema „Farben und
Formen“ herangeführt. Als Bastelarbeiten wurden eine Laterne, ein Adventskalender, ein Nagelbrett, ein Kreisel usw. gebastelt, welche die Kinder mit nach Hause nehmen durften. Auch an diesem Nachmittag stimmten die Kinder verschiedene Lieder, wie z. B.
„Unsere Welt ist voller Farben“ an. An der Faltgeschichte „Das kleine Quadrat“ durften die Eltern an diesem Nachmittag aktiv mitarbeiten.
Alle Kinder erhalten eine zusammengestellte Projekt-Liedermappe, passend zum Thema.

Projektabschluss Kita St. Josef (3)

Die Clubleiterin, Ina Probst, sang mit den Maxi-Club-Kindern das Kreisspiel „Ich bin die kleine Schnecke“.
Hintereinander im Kreise marschierend bildeten die Kinder ein Schneckenhaus.

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Bei der Faltgeschichte „Das kleine Quadrat“ wurden die Eltern und Geschwister der Midi-Club-Kinder mit eingebunden.

Die Geschichte von Jesus und dem Meer nachgespielt

Am Samstag waren wieder die jüngsten Christen in das Pfarrheim zur Kinderkirche eingeladen.
18 Kinder und 16 Erwachsene besuchten das Angebot des Pastoralreferenten Andreas Holzfurtner und des Kolping Familienkreises „Kreuz und quer“.
Nachdem die Kleinkinder ein Papierschiff auf das blaue Tuch gelegt haben erzählte der Pastoralreferent die Geschichte von Jesus,
als sich seine Freunde vor dem Wind und den Wellen fürchteten, und er den Wind und das Meer beruhigte. Bei den kindgerechten Liedern stimmten die
Kinder kräftig mit ein. Anschließend waren alle Gäste zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Kinderkirche 002

Die Namenstage von Peter und Paul waren Thema des Familiengottesdienstes

Am vergangenen Sonntag feierte die Kirche die Namenstage von Peter und Paul.
Unter diesem Motto „Die Säulen der Kirche – Peter und Paul“ stand auch der Familiengottesdienst der Pfarrei St. Ägidius.
In einem Sprechspiel, welches unter anderem der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner (links im Bild) übernahm, erinnerten die Kinder mit Symbolen an Lebenssituationen der beiden Heiligen.
So zeigten die Kinder ein Fischernetz, einen Felsbrocken, einen Hahn, einen Schlüssel sowie ein Kreuz in Verbindung mit dem heiligen Petrus.
Für den heiligen Paulus standen eine Augenbinde für die Blindheit, ein Korb, eine Bibel, ein Fisch und ein Schwert.
Die Symbole legten die Kinder nach dem Vortragen der Texte vor dem Altar als Bodenbild nieder.
Pfarrer Helmut Brunner zelebrierte den Gottesdienst. Christa Schwarzfischer las die Kommunionmeditation.
Die musikalische Gestaltung der Messe übernahmen der Kinderchor der Pfarrei, die „Ägidispotzn“, unter der Leitung von Anette Jonas und Monika Schächerer.
Diese begleiteten die Lieder mit Geige und Gitarre.
Abschließend dankte Pfarrer Brunner dem Vorbereitungsteam für die Ausarbeitung und Gestaltung der Messe.

Familiengottesdienst Peter und Paul 001

„Den Glauben als Volltreffer erleben“

Am vergangenen Freitag fand in der Pfarrkirche St. Ägidius das Familienkonzert mit Siegfried Fietz und Gerhard Barth statt.
Nach monatelanger Vorbereitung durch den Pfarrgemeinderat konnte Margit Windl am Freitagabend zahlreiche Gäste aus nah und fern willkommen heißen.
Sie begrüßte die Künstler Siegfried Fietz sowie Gerhard Barth aus Greifenstein-Allendorf (Lahn-Dill-Kreis). Unter den Gästen war natürlich der Ortsgeistliche Pfarrer Helmut Brunner, sowie die Priester aus den Nachbarpfarreien Bodenwöhr, Pfarrer Johann Trescher und aus Nittenau Pfarrer Adolf Schöls. Mit dem Lied „Shalom“ stieg der Musiker in das Konzert ein.
Passend dazu forderte er die Besucher auf, den Banknachbarn freundlich per Handschlag zu begrüßen. Seinen Willkommensgruß gestaltete er musikalisch mit dem Lied „Gott lädt uns ein, seine Freunde zu sein“. Nachdem er die Kinder des Kinderchores nach vorne geholt hatte, zeigte er, dass Kinder mit dem -füreinander Freunde sein-, keine so großen Hemmungen haben, wie das manchmal Erwachsene haben. Aus seinem Singspiel „Rucky Reiselustig“ zur Kinderfastenaktion von MISEREOR stimmte er das Lied „Füreinander Freunde sein“ an. Siegfried Fietz brachte insgesamt schon elf Singspiele auf den Musikmarkt. Zweimal ist er unter anderem damit auch schon in Indien aufgetreten.
Mit dem Text von Elli Michler „Ich wünsche dir Zeit“  besang der Liedermacher leidenschaftlich und betont die wesentlichen Werte des Lebens. Diese, so Fietz, gibt es auch im Gotteshaus zu erfahren. Mit Blick auf den Namenstag von Peter und Paul am 29.06., gab er das Lied „Durch gute und durch schwere Zeiten, hat Gott uns wunderbar geführt“ zum Besten. An seiner Gitarre zauberte Gerhard Barth instrumental den „Segensgruß aus Irland“. Seit 25 Jahren begleitet Gerhard Barth Siegfried Fietz mit seinem professionellen Gitarrenspiel. Beim Lied „Manchmal brauchst du einen Engel“ kamen nochmals die Ägidispotzn zum Einsatz. Für den 99. Katholikentag in Regensburg komponierte Siegfried Fietz das Lied „Mit Christus Brücken bauen“, welches nun folgte. Dabei standen alle Konzertbesucher auf und fassten sich an den Händen um das „Brücken bauen“ zu verdeutlichen.
 
Nach der Pause stimmte Siegfried Fietz das Lied „Er hält seine Hand über uns“ an.
Anlässlich des 20-jährigen Weihetages von Pfarrer Helmut Brunner, sprach Margit Windl als Organisatorin des Konzerts, stellvertretend für den Pfarrgemeinderat ein herzliches Dankeschön aus. Passend dazu sang Siegfried Fietz sein Lied "Danke". In den Refrain konnten alle Anwesenden mit einstimmen und so ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Im Nachklang des Liedes überbrachte Michel Weinfurtner einen prächtigen Blumenstrauß mit Sonnenblumen. Überrascht dankte Pfarrer Helmut Brunner der entgegengebrachten Aufmerksamkeit mit einem winkenden Blumengruß in die Menge. Spontaner Beifall und Standing Ovation brachten Gänsehautfeeling in die Kirche.
Auch das Lied „Glaubhaft leben – lebhaft glauben“ unterstrich nochmal die Arbeit von Pfarrer Helmut Brunner. Das Lied „Porta patet – magis cor“ trugen alle leidenschaftlich als Kanon vor. Nun folgte das Lied „Du bist da mein Gott, du bist hier“ sowie das vertonte Gedicht von Eduard Mörike „Herr, schicke was du willst“,
welches Siegfried Fietz gekonnt an der Gitarre begleitete.
-Fußball-WM und Kirchengemeinde hat Gemeinsamkeiten-
Dass Siegfried Fietz mit seinen 68 Jahren mitten im Leben steht, bewies er mit seinem Lied  „Den Glauben als Volltreffer zu erleben“. So schlug er die Brücke vom Sport zur Kirche. Wie die Gesänge von den Stadiontribünen hallen, so möchte er die Gesänge in den Kirchen hören. Die Begeisterung soll auch hier nach dem Motto „play and pray“ zu spüren sein.
Seine bekanntestes Werk „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ durfte natürlich nicht fehlen. Kräftig stimmten die Besucher zu diesem Lied mit ein.
Das in Bruck bereits bekannte „Gottes guter Segen sei mit euch“ wurde ebenfalls noch gesungen. Mit der Zugabe „Geh deinen Weg, geh in mit Gott“ beendete Siegfried Fietz sein Familienkonzert in Bruck und er wünschte allen Besuchern einen guten Nachhauseweg nach dem gut zwei Stunden dauernden Konzert.
Abschließend dankte Pfarrer Helmut Brunner für die freundliche Geste des Pfarrgemeinderates. Er sprach über alle einen passenden Segensspruch.
Lange anhaltender Applaus zollte allen Beteiligten Respekt und Anerkennung für dieses Event in Bruck.
Siegfried Fietz Konzert Bruck 27 06 14 026
Mit seinen Liedern begeisterte Siegfried Fietz sein Publikum. Hand in Hand sangen die Konzertbesucher die eingängigen Texte
eindrucksvoll mit.


Siegfried Fietz Konzert Bruck 27 06 14 055
Bei mehreren Liedern holte Siegfried Fietz (links im Bild) die Kinder des Brucker Kinderchores „Ägidispotzn“ zu ihm nach vorne.
Im Vorfeld lernten die Kinder die Fietz-Lieder „Manchmal brauchst du einen Engel“ sowie „Von guten Mächten wunderbar geborgen“,
so dass der Liedermacher die Kinder voll in sein Konzert integrierte. Gerhard Barth begleitete Siegfried Fietz während des gesamten
Konzert bravourös auf
seiner Gitarre.

Siegfried Fietz Konzert Bruck 27 06 14 056
Siegfried Fietz begeisterte mit seinen stimmigen Texten und Melodien. Am Keyboard und an der Gitarre zeigte er
sich als Künstler durch und durch.

 

Herrliches Wetter beim „Prangertag“

Musste im vergangenen Jahr die Fronleichnamsprozession wegen Regen ausfallen, so konnten sich in diesem Jahr die Gläubigen bei bestem Wetter auf den Weg durch die Straßen der Marktes machen. An jedem der vier Altäre wurde in einem speziellen Anliegen gebetet und der Segen erteilt. Am zweiten Altar sangen die Erstkommunion Kinder ein Lied wobei sie von Monika Schächerer auf der Gitarre begleitet wurden. An drei der vier Altäre waren auch wieder wunderschöne Blumenteppich gelegt worden. Zum ersten mal tat dies in diesem Jahr der Trachtenverein Enzian Bruck. Nach dem die Familie Schmid den Altar abgegeben hat, hat diese Aufgabe der Trachtenverein übernommen und dann auch gleich eine Blumenteppich gelegt. Zum ersten mal wurde die Prozession auch von der Brucker Blaskapelle begleitet, worüber sich Pfarrer Helmut Brunner sehr erfreut zeigt. Nach dem Segen am letzten Altar, bedankte er sich bei allen die Mitgeholfen hatten, das dies Prozession wieder so gut gelingen konnte. Er sagte auch der Familie Schmid ein herzliches Vergelt´s Gott für das Jahrzehnte lange schmücken des dritten Altares am Marktplatz. Er sei auch sehr erfreut, dass diese Aufgabe ganz unkompliziert der Trachtenverein übernommen hat, so Pfarrer Brunner. Mit dem Te Deum, dem Großer Gott wir loben Dich, endete die Fronleichnamsprozession.

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Familiengottesdienst am Pfingstsonntag gefeiert

Am Pfingstsonntag waren alle Pfarrangehörigen zu einem Familiengottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen.
Der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner und mehrere Kinder gestalteten die heilige Messe mit Kind gerechten Texten und Spielszenen.
Das Thema lautete diesmal: „Der Heilige Geist bewegt unsere Herzen“. Zum besseren Verständnis stand ein selbstgebasteltes Mobile mit daran hängenden Herzen neben dem Ambo. Ohne einen unsichtbaren Luftzug bewegten sich die Herzen am Mobile nicht. Die Papierherzen symbolisierten die Menschenherzen.
Aus den Texten kristallisierte sich heraus, dass sich auch unsere Menschenherzen nicht ohne den unsichtbaren heiligen Geist bewegen. Wir werden durch ihn stark und begeistert, so dass wir anderen erzählen können, was wir mit Gott erlebt haben.
Pfarrer Helmut Brunner zelebrierte die Messfeier. Die Kyrierufe und die Fürbitten wurden auch von den Kindern übernommen.
Als Kommunionmeditation las Christa Schwarzfischer eine Gebet über den heiligen Geist. Am Ende des Gottesdienstes bekam jedes Kind ein rotes Papierherz, um es zu Hause aufzuhängen. Der Gottesdienst wurden vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet.
Der Kirchenchor der Pfarrei, unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer, gestaltete die Feier musikalisch. An der Orgel spielte Anton Lautenschlager.

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Kinderkirche mit dem Thema „Christi Himmelfahrt“

Am vergangenen Samstag konnten die jüngsten Christen der Pfarrei im Garten des Kindergartens eine Kinderkirche besuchen.
Gerne wird das Angebot der Pfarrei angenommen und so waren viele Eltern und Großeltern mit ihren Sprösslingen gekommen.
Der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner verwies auf das Fest am Donnerstag. Natürlich kamen die Kinder zuerst auf den Vatertag.
Das Fest Christi Himmelfahrt erläuterte er im Laufe der Kinderkirche. Auf die Frage: „Wo fängt der Himmel an, wo hört der Himmel auf?“,
fanden die Kinder keine Antwort. Mit einer selbstgebastelten und gemalten Sonne, mit Sternen, dem Mond, den Wolken, den Schneeflocken, einem Regenbogen, mit allen Elementen, die sie mit dem Himmel in Verbindung brachten, legten die Kinder ein Bodenbild.
Mit passenden Liedern wie „Du hast uns deine Welt geschenkt“ wurde die Kinderkirche mit Gitarrenbegleitung umrahmt. Anschließend gab es vom Familienkreis „Kreuz und quer“ einen kleinen Imbiss für groß und klein.

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Die Rebzweige des Herrn sein

32 Kinder feierten am vergangen Sonntag den Tag ihre Erstkommunion. In einer feierlichen Prozession zogen die Erstkommunionkinder vom Pfarrheim zur Pfarrkirche. Bei der Predigt, im Gottesdienst, erarbeitete Pfarrer Helmut Brunner in einer „aktiven“ Predigt mit den Kindern das Thema des Tages „Ich bin der Weinstock, ihr sei die Reben.“ Die Kinder stellten fest, dass ohne gewisse Grundbedingungen wie Wurzeln, Wasser und Sonne, keine Reben am Weinstock wachsen können. Pfarrer Brunner ermunterte die Kinder die Reben am Weinstock des Herrn zu werden und mit ihrem Gottesdienstbesuch und den Empfang des Heiligen Kommunion, den Kontakt zu Jesus nicht abreißen zu lassen, denn so bleiben sie ein leben lang die Reben am Weinstock des Herrn. Während die Kinder dann das erste Mal die Heilige Kommunion empfingen, läuteten die Glocken der Pfarrkirche, so dass die gesamte Pfarrei erfuhr, jetzt ist der große Moment für die Erstkommunionkinder gekommen. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Brunner vor allem bei den Tischmüttern für die Begleitung und Vorbereitung der Kinder auf diesen großen Tag. Der Chor B´choired umrahmte den Gottesdienst.
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Seniorenheim „St. Elisabeth“ öffnet seine Türen

Am Sonntag öffnete das Seniorenheim „St. Elisabeth“ in Bruck seine Türen.
Zu Beginn der Feierlichkeit wurde im Garten des Seniorenheimes ein Gottesdienst gefeiert. Pfarrer Helmut Brunner begrüßte dazu die Heimbewohner, die Mitarbeiter, die Angehörigen sowie alle Gäste. Er sagte: „Offene Türen sind ein Zeichen der Einladung. Dies gilt für das Seniorenheim aber auch für Gott.“
In seiner Predigt führte der Seelsorger aus: „Ein Tag der offenen Tür baut Vorurteile ab. Angehörige und Besucher, die öfter im Seniorenheim zu Besuch sind, können Entwicklungen feststellen. So wurde der Gartenbereich vergrößert und zur Zeit wird eine neue Terrasse erstellt, damit die Bewohner im beschützenden Bereich auch alleine ins Freie können.“ In einer Kurzgeschichte von Diethard Zils verdeutlichte der Geistliche: „Wo Menschen zu zweit oder zu dritt ihre Schwächen gegenseitig tragen, da ist Gott in ihrer Mitte.“
 
Zwei oder drei, das ist nicht viel,
bestimmt nicht, wenn der eine blind, der andere taub und ein dritter lahm ist.
Zwei oder drei, das ist unendlich mehr als einer allein,
bestimmt wenn der eine blind, der andere taub und ein Dritter lahm ist.
Denn der Blinde wird das Ohr für den Tauben, und der Taube wird das Auge für den Blinden,  und gemeinsam tragen sie den Lahmen, und so gehen sie alle drei,
wohin einer allein nicht kommen kann.
 
Der 102-jährige Pfarrer Andreas Simmeth, BGR, Hausseelsorger seit 1996, war im Gottesdienst eingebunden und sprach bei der Wandlung die Gebete.
Die musikalische Umrahmung der Meßfeier übernahm der Bewohnerchor des Heimes unter der Leitung von Clara Bruckner und Birgit Sperl.
Grußworte – Dank und Anerkennung – durch Emilia Müller
Im Anschluss an den Gottesdienst eröffnete die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, den „Tag der offenen Tür“. In ihrem Grußwort zeigte sie sich erfreut darüber, in ihrer Heimatgemeinde diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Sie selbst ist dem Haus persönlich eng verbunden, denn auch ihre liebe Mutter lebt hier. Sie kennt dieses Haus aus der Perspektive einer Angehörigen.
„Der demografische Wandel und die strukturellen Veränderungen entwickeln sich für unsere Gesellschaft zu großen Herausforderungen.“, so die Rednerin.
„Als Staatsregierung werden wir ein Programm -Selbstbestimmt älter werden- in Bayern auf den Weg bringen.“ Dabei will die Politik die Teilhabe und das Ehrenamt fördern, alternative Wohn- und Unterstützungsformen ausbauen und kommunale Seniorenpolitik stärken. Weil der Bedarf in diesem Bereich sehr groß ist, sind alle gefordert, noch weitere Lösungen dafür zu entwickeln. Der Heimleiterin, Annette Forster, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprach Emilia Müller ihren herzlichsten Dank aus und zollte Respekt und Anerkennung. Als Tochter einer Bewohnerin kann sie sagen, dass das Seniorenheim St. Elisabeth eine TOP-Adresse ist. Hier kann man sich darauf verlassen, im Alter gut betreut und gepflegt zu werden.
Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heimes wünschte sie, dass sie hier in Freude und Zufriedenheit leben können und den Menschen, die sie betreuen, wünschte sie viel Freude und Kraft für die nicht immer leichte Aufgabe.
Unterhaltung am laufenden Band
Wegen des gegen Mittag einsetzenden Regens wurden die Aktivitäten in das Seniorenheim verlegt.
Als Musikanten aus der Region spielten Tobias Birner aus Mappach, Hans Hauser aus Waldheim, Richard Hauser aus Neunburg, Egid Pilz und Helmut Reisinger – beide aus Bruck -, mit ihrer Steirischen zur Unterhaltung im Festsaal auf. Die Kinder des BRK-Kindergartens Theresia sangen Lieder und auch der Kinderchor Campanelli aus Nittenau gab Volkslieder zum Besten.
Rundgang im Haus mit der Leiterin
Die Leiterin des Heimes, Annette Forster, schilderte während den Rundgängen im Haus, Details rund um das Seniorenheim.
Träger des 1972 erbauten Seniorenheimes ist die katholische Kirchenstiftung Bruck. Mit 127 Bewohnern und 80 Mitarbeitern ist das Heim eines der größten im Landkreis Schwandorf. Im Haus besteht die Möglichkeit der Kurzzeitpflege für Pflegebedürftige. Außerdem wird auch eine stündliche Betreuung angeboten.
Viele kostenlose Freizeitangebote wie Gymnastik, der wöchentliche Singkreis, Besuch des Bürgerfestes, Besuch des Landkreisseniorentages werden im Haus angeboten. Die Vielzahl der Angebote ist durch die Unterstützung von Ehrenamtlichen möglich. Frau Forster zeigte bei der Führung verschiedene Räumlichkeiten.
Die Hauskapelle, der Konferenzraum im 2. OG, das Bad im Wohnbereich „Mohnblumenfeld“, das Zimmer einer Bewohnerin, die Teeküche sowie der Festsaal konnten von Interessierten besichtigt werden. Im Festsaal finden auch die Fortbildungen der Mitarbeiter statt. Großer Wert wird auf gut ausgebildete Mitarbeiter gelegt. Neben einer guten Ausbildung, welche im Hause möglich ist, ist eine ständige Weiterbildung sehr wichtig. Der Dank der Leiterin ging an alle Mitarbeiter, die zum „Tag der offenen Tür“ in ihrer Freizeit gekommen sind und die auch selbst gebackene Kuchen mitgebracht haben. Auch dem Angelverein sowie der Feuerwehr galt ihr Dank für die Unterstützung beim Aufbau und der Verkehrsregelung.

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Die Staatsministerin Emilia Müller eröffnete mit ihren Grußworten den „Tag der offenen Tür“ im Seniorenheim St. Elisabeth.
                     Links im Bild: Pfarrer Andreas Simmeth, BGR und Pfarrer Helmut Brunner.

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Seniorenheimbewohnerinnen freuten sich über einen Plausch mit Ehrenamtlichen und Besuchern.

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Musikanten aus der Region spielten mit ihrer Steirischen im Festsaal zur Unterhaltung auf. Auch Egid Pilz aus Bruck war mit von der Partie.

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Es wurden verschiedene Aktionsstände angeboten. Das bayerische Rote Kreuz bot eine kostenlose Blutzuckerkontrolle und eine Blutdruckmessung an.

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Kinder des BRK-Kindergartens Theresia trugen unter anderem das Lied „Ich schenk Dir einen Regenbogen“ vor.
       Die verschiedenen Symbole des fünf-strophigen Liedes hatten die Kinder gebastelt und entsprechend im Lied eingebracht.

Maiandacht mit dem Kinderchor „Ägidispotzn“

Am vergangenen Freitag hat der Kapellenverein Mappach zur Maiandacht eingeladen.
Ein Vorbereitungsteam arbeitete eine Maiandacht aus. Für die knapp 20 Kinder wurden Blumensträußchen aus Schneeball und Flockenblume gestaltet.
Diese durften die Kinder nach der Begrüßung durch Andrea Duscher zu Füßen der Muttergottesstatue legen. Knapp 70 Besucher beteten und sangen gemeinsam zur Ehre der Mutter Gottes. Der Vorsitzende Hans Käsbauer dankte den Ägidispotzn für die musikalische Gestaltung und den Besuchern der Maiandacht für das Kommen. Als Zugabe sangen die Ägidispotzn noch das Segenslied „Gottes guter Segen sei mit Euch“, welches von Siegfried Fietz geschrieben wurde, der am 27. Juni in Bruck ein Konzert gibt.

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Die Kinder legten die Blumensträußchen vor dem Altar zu Füßen der Muttergottesstatue ab.

Spende für Schwester Rita

Am Palmsonntag fand wieder das Fastenessen der Pfarrei statt. Der Koch des Seniorenheims, hatte wieder einen hervorragenden Eintopf gekocht und nach eineinhalb Stunden war die gesamte Menge ausverkauft. Nach Abzug aller Unkosten blieben 790 Euro übrig, zusammen mit 70 Euro die beim Verkauf der Eine-Welt-Waren als Spende für Schwester Rita abgegeben wurden können nun insgesamt 860 Euro an Schwester Rita überwiesen werden. Der Missionsausschuss des Brucker Pfarrgemeinderrats bedankt sich für die vielen Spenden und hat das Geld bereits auf das Spendenkonto der Missionsschwester überwiesen.

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Einladung zum Familienkonzert mit Liedermacher Siegfried Fietz

Der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Ägidius Bruck veranstaltet ein Familienkonzert mit Siegfried Fietz und Gerhard Barth.
Die öffentliche Veranstaltung findet am Freitag, 27. Juni 2014 in der Pfarrkirche St. Ägidius in Bruck statt. Um Arbeitnehmern einen Besuch zu ermöglichen, beginnt das Konzert um 20.00 Uhr. Zu diesem Familienkonzert sind alle Pfarrangehörigen und alle Interessierten aus Nah und Fern herzlich eingeladen, natürlich auch Schulkinder, Kommunionkinder sowie neu gefirmte oder Firmbewerber. Das gleiche gilt für Menschen mit Behinderung.
Bekannte Melodien von Siegfried Fietz sind „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sowie „Gottes guter Segen“, um nur zwei zu nennen. Seit seinem 20. Lebensjahr schreibt er Lieder, die die Menschen begeistern. Inzwischen sind es mehr als 3500. Der unermüdliche Musiker gilt als ein Pionier moderner christlicher Musik im deutschsprachigen Raum. Mit seinen Liedern möchte er Mut machen: Mut zum Glauben, Mut zum Leben. Er begeistert das Publikum, weil er selbst begeistert ist. Seine Musik trägt eine positive und lebensbejahende Botschaft, die den Menschen gut tut.
In der näheren Umgebung hat Siegfried Fietz bereits im Februar 2013 ein Konzert in Schwarzhofen und im Juli 2013 ein Konzert in Neunburg v. W. mit gutem Zuspruch gegeben. Der Erlös aus diesem Konzert in Bruck wird einem wohltätigem Zweck zugeführt.
 
Die Karten werden für Erwachsene zu 8,00 €/Person verkauft, für Kinder und Menschen mit Behinderung zu 5,00 €/Person.
Die Besucherzahl ist auf die Sitzplätze in der Kirche begrenzt. Der Kartenvorverkauf läuft ab sofort bei folgenden Stellen, die dankenswerterweise diesen übernehmen.
 
Als Info-Kasten gestalten:
 
Bruck:              Pfarramt Bruck, Rathausstraße 23, Tel. 0 94 34/13 34,
                           Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr, Donnerstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
                           Schreibwaren Multerer, Hauptstraße 1, Tel. 0 94 34/13 73,
                           Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Nittenau:        Pfarramt Nittenau, Am Burghof 4, Tel. 0 94 36/82 57,
                           Öffnungszeiten: Dienstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Mittwoch von 8.45 Uhr bis 11.00 Uhr
Bodenwöhr:  Pfarramt Bodenwöhr, zu erreichen im Pfarrheim Bodenwöhr, Kolpingstraße 2,  Tel. 0 94 34/5 33
                           Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr und Donnerstag 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
                           Getränkemarkt & Schreibwaren Stangl, Ludwigsheide 4, Tel. 0 94 34/13 63
                           Montag bis Freitag von 7.00 Uhr – 18.00 Uhr, Samstag von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Neunburg:     Theresia-Gerhardinger-Haus, Schwester Barbara, Klosterberg 4, Tel. 0 96 72/9 26 80-20
                           Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
                           Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße 50, Tel. 0 96 72/52 29
                           Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
                           Freitag von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Siegfried Fietz

Erläuterung zum Bild: Bei seinen Konzerten spielt Siegfried Fietz überwiegend am Keyboard. Manche Lieder begleitet er mit seiner Gitarre.

Hosianna dem Sohne Davids

Mit dem Palmsonntag steigen die Christen in die Karwoche ein. Aber bevor man dem Leiden und Sterben Jesus Christus gedenkt, feiertn man erst den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem. Nach Biblischen Überlieferungen ritt er auf einer Eselin in die Stadt ein und die Menschen huldigten ihm in dem sie Palmzweige vor ihm auslegten. In Anlehnung an diese Huldigung, werden bei den Christen an diesem Tag Palmbuschen geweiht, die dann zu Hause im Hergottswinkel oder hinter dem Kreuz ihren Platz finden. In Bruck fand vor der Palmbuschenweihe eine kurze Prozession vom Kindergarten zur Pfarrkirche statt. Am Kirchplatz las Pfarrer Helmut Brunner dann das Evangelium vor und segnete die mitgebrachten Palmbuschen der Gläubigen. Die Kinder der beiden Kindergärten umrahmten diese Palmbuschenweih mit Liedern und die Kommunionkinder hatten die Mitgestaltung das anschließend stattgefunden Gottesdienst übernommen.
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Kreuzweg am Palmsonntag

Am Palmsonntagnachmittag fand wieder der Jugendkreuzweg statt. Obwohl das Wetter Ideal war, machten sich nur wenige Gläubige und leider nur eine Handvoll Jugendlicher, auf den Weg zum Gänsberg um in sieben Stationen den Kreuzweg zu beten. In diesem Jahr stand er unter den Motto „ Jener Mensch Gott“. Kurze Ansprechende Texte, die von Pastoralreferent Andreas Holzfurtner, Margit Windl, Sebastian Beck und Simone Stompe vorgetragen wurden und die dazugehörigen Bilder welche im Textblatt abgedruckt waren, luden die Teilnehmer ein, sich mit verschiedenen Lebensituationen auseinander zu setzten. Die Lieder welche zu diesem Kreuzweg gehörten hatte der Chor B´choired in den letzten Wochen einstudiert und dann an den einzelnen Stationen vorgetragen.

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Osterfeier in der Kindertagesstätte St. Josef

Am Donnerstag fand für die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef die Osterfeier mit anschließender Nestersuche statt.
Gemeinsam mit Pfarrer Helmut Brunner beteten, sangen und erlebten die Kinder die Ostergeschichte. Während der Feier wurde jedes Kind von Pfarrer Brunner gesegnet. Im Anschluss an die Feier durften die Kinder endlich die Osternester im Kindergarten suchen. Wegen der schlechten Witterung konnte der Osterhase diese nicht im Garten verstecken.

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Erfolgreiche Neuwahlen mit Ehrungen und Ehrenauszeichnung

Am Freitagabend waren die Kolpingschwestern und –brüder in das Pfarrheim zur Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und zur Neuwahl eingeladen.
Der Vorsitzende Josef Birner jun. begrüßte den Präses, Pfarrer Helmut Brunner, den Bezirksvorsitzenden Albert Fischer, 1. Bürgermeister Hans Frankl sowie die Anwesenden. Im Rechenschaftsbericht blickte der Vorsitzende auf alle Veranstaltungen seit der letzten Jahreshauptversammlung am 19.04.13 zurück.
Zusammenfassend kam er zu dem Ergebnis, dass mit dem Kolping-Jahresprogramm die Bereiche Glaube und Kirche, sowie Freude und Spaß angesprochen werden. Somit ist für jede Altersgruppe etwas geboten. Letztes Jahr konnte der Familienkreis „Kunterbunt“ der Kolpingsfamilie sein 10-jähriges Bestehen feiern.
2013 wurde ein weiterer Familienkreis, mit dem Namen „Kreuz und Quer“, gegründet. Der Dank des Vorsitzenden galt all denen, welche sich an der Organisation diverser Veranstaltungen beteiligen, sowie denen, die das Angebot annehmen und die Veranstaltungen besuchen. Helmut Beck lieferte einen detaillierten Kassenbericht ab. Die Kassenprüferinnen Christa Riedel und Nina Lutter bestätigten eine ordentlich geführte Kasse und Christa Riedel bat um Entlastung des Kassiers sowie der Vorstandschaft. Dies wurde einstimmig angenommen. Helmut Beck überreichte der Vorstandschaft überraschenderweise ein kleines Dankeschön. Im Namen der Vorstandschaft dankte Josef Birner jun. dafür. Pfarrer Helmut Brunner verwies in seinem Grußwort auf den anstehenden Katholikentag und dessen Motto „Mit Christus Brücken bauen“. Auch die Kolpingsfamilie Bruck ist in der Pfarrei ein aktiver Brückenbauer zu allen Altersschichten.
Dies war auch schon Adolph Kolping ein Anliegen. Durch das soziale Engagement versucht die Kolpingsfamilie mit Gott an einer besseren Welt zu bauen.
Er wünschte dabei alles Gute und dankte für die geleistete Arbeit. Der Bezirksvorsitzende Albert Fischer übermittelte in seinem Grußwort die Grüße des
Bezirks-, sowie des Diözesanverbandes. Ein „Vergelt’s Gott“ sprach er allen für die Mitarbeit im Kolpingwerk aus. Sein Dank richtete sich auch an den Präses für die offene Begleitung, sowie den Verantwortlichen der Familienkreise für das Engagement. Kolping ist eine Geschichte mit Zukunft auf Ortsebene und weltweit.
Sein Dank galt auch für die Beteiligung auf Bezirksebene. Der 1. Bürgermeister Hans Frankl äußerte, dass die Ziele Adolph Kolpings motivieren und begeistern.
Die Familie ist in der Gesellschaft mehr und mehr wichtig. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Familie und auch in der Kolpingsfamilie Bruck. Die Marktgemeinde Bruck hat es unter anderem dem Kolping-Familienkreis „Kunterbunt“ zu verdanken, den 2. Platz im Wettbewerb der familienfreundlichen Gemeinde belegt zu haben. Für dieses besondere Engagement bedankte er sich herzlich.
Anschließend nahmen der Vorsitzende Josef Birner jun., der Bezirksvorsitzende Albert Fischer sowie Präses Pfarrer Helmut Brunner die Ehrungen vor.
 
Ehrungen:
 
Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt:
 
Hans Faltermeier, leider nicht anwesend,
Elisabeth Käsbauer, leider nicht anwesend,
Helmut Lehmer, leider nicht anwesend,
Christa Riedel
Josef Schwarz
Kurt Steiner, leider nicht anwesend,
 
Ohne Gegenstimme wurde die Satzungsänderung vorgenommen.
Nach Bildung des Wahlausschusses erfolgte die schriftliche Neuwahl.
Diese setzt sich für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen:
Präses: Pfarrer Helmut Brunner,
das dreiköpfige Leitungsteam: Evi Glöckl, Josef Birner jun., Bernhard Schuierer
Kassier: Elisabeth Probst
Schriftführer: Anneliese Seidl
Beisitzer: Margot Pinapfel, Manfred Probst, Wolfgang Schuierer
Kassenprüfer: Gisela Dessinger, Christa Riedel
Jugendvertreter: Stephan Seidl jun.
 
Albert Fischer gratulierte allen Gewählten zur Wahl und schritt zu einem nicht vorgesehenen Programmpunkt.
Der Diözesanverband übertrug Albert Fischer eine besondere Ehre. Wegen über 40-jähriger Tätigkeit als Kassier verlieh er Helmut Beck stellvertretend für den Diözesanvorsitzenden Heinz Süß und den Diözesanpräses Stefan Wissel die Ehrenauszeichnung.
Es handelte sich dabei um eine Urkunde sowie einen Ehrenteller des Diözesanverbandes.
Mit der Aussage Adolph Kolpings brachte Albert Fischer die ehrenamtliche Tätigkeit von Helmut Beck auf den Punkt.
„Tue Gutes, wo du kannst ohne Ansehen der Person, und wer der Hilfe bedarf, wo du sie leisten kannst, der ist dein Nächster.“
Er dankte ihm für seine überaus eifrige Tätigkeit im Kolpingwerk. Auch die Vorsitzende Evi Glöckl gratulierte dem Geehrten zu der besonderen Auszeichnung.
Auch sie sprach im Namen der Kolpingsfamilie Bruck ihren Dank aus und überreichte eine Kerze als Geschenk.
Abschließend sangen alle Anwesenden das Kolpinglied.

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Die Ehrenauszeichnung und die geehrten langjährigen Mitglieder.
Von links nach rechts: Bezirksvorsitzender Albert Fischer, 1. Vorsitzender Josef Birner jun., Helmut Beck mit der Ehrenauszeichnung,
Josef Schwarz und Christa Riedel für jeweils 40-jährige Mitgliedschaft, Präses: Pfarrer Helmut Brunner, 1. Vorsitzende Evi Glöckl.

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Die neu gewählte Vorstandschaft für die nächsten drei Jahre.
Von links nach rechts: Bezirksvorsitzender Albert Fischer, 1. Vorsitzender Josef Birner, jun., 1. Vorsitzende Evi Glöckl, Beisitzer Wolfgang Schuierer,
Kassier Elisabeth Probst, die Kassenprüferinnen: Gisela Dessinger und Christa Riedel, Beisitzerin Margot Pinapfel, Schriftführerin: Anneliese Seidl,
Beisitzer: Manfred Probst, Präses: Pfarrer Helmut Brunner.

Ehejubilare der Pfarrei feierten

Für den vergangenen Samstag wurden, zum 10. Ehetag der Pfarrei St. Ägidius, 90 Paare eingeladen. 39 Paare folgten der Einladung von Conny Birner, der Vorsitzenden des Sachausschusses „Ehe und Familie“ im Pfarrgemeinderat. Um 14.00 Uhr begann die Feierlichkeit mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. In der Predigt hob Pfarrer Helmut Brunner (im Bild ganz rechts) hervor, dass die Partner gegenseitig wie eine Muschel füreinander sein sollen. Früher wurden Muscheln auf Pilgerwegen als Trinkgefäße genutzt und sie galten als Erkennungszeichen. Die Eheleute sollen für sich gegenseitig eine Quelle sein, aus der der Partner immer wieder schöpfen kann. Die Lesung, die Fürbitten sowie die Kommunionmeditation wurde von Personen aus dem Kreise der Jubelpaare gelesen. Als Andenken an den Ehetag teilte der Seelsorger ein Faltblatt mit der Geschichte der Muschel aus.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim wurde alle mit einem Sektempfang willkommen geheißen. Die Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Schwarzfischer begrüßte alle Jubelpaare. Mit einem Präsent bedankte sie sich bei den Hauptorganisatorinnen Conny Birner und Evi Glöckl. Mit Kaffee
selbstgemachten Kuchen und deftigen Spezialitäten wurden die Gäste bewirtet. Für die Organisation dieser schönen Einrichtung ist der Pfarrgemeinderat, Sachausschuss „Ehe und Familie“, mit seinem ehrenamtlichen Team verantwortlich. Das seltene fest der Eisernen Hochzeit können dieses Jahr Brunhilde und Franz Michl feiern. Sie sind das erste Paar, welches bei guter Gesundheit die Feierlichkeit besuchen konnte.
Auf dem Gruppenbild sind die Paare fotografiert, welche dieses Jahr Silberhochzeit (25 Jahre), Goldene Hochzeit (50 Jahre), Rubinhochzeit (55 Jahre),
Diamantene Hochzeit (60 Jahre) und Eiserne Hochzeit (65 Jahre) feiern können.
Es besuchten den Ehetag Ehepaare mit folgenden Hochzeitstagen:
Ein Paar mit 10 Ehejahren, ein Paar mit 15 Ehejahren, vier Paare mit 20 Ehejahren, vier Paare mit 25 Ehejahren, sieben Paare mit 30 Ehejahren,
drei Paare mit 35 Ehejahren, vier Paare mit 40 Ehejahren, 2 Paare mit 45 Ehejahren, vier Paare mit fünfzig Ehejahren, fünf Paare mit 55 Ehejahren,
ein Paar mit 65 Ehejahren.
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Ausscheidende Pfarrgemeinderatsmitglieder dankend verabschiedet

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung bedankte sich Pfarrer Helmut Brunner und der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner bei den
ausscheidenden Mitgliedern. Thomas Rieder engagierte sich 20 Jahre für die Belange der Pfarrei, Johann Baier acht Jahre. In ihrer langjährigen Tätigkeit haben sie wichtige Beiträge in diesem Gremium geleistet. Die Pfarrgemeinde sowie der Pfarrgemeinderat ist dankbar für diesen Einsatz. Eine Aufmerksamkeit wurde
bei der letzten Sitzung vor der Wahl überreicht.
 
Erläuterung zum Foto: Pfarrer Helmut Brunner (links) und der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner (rechts) dankten den langjährigen, ehrenamtlichen Mitarbeitern Thomas Rieder (2. von links) und Johann Baier (2. von rechts) für das Engagement.

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Kindertagesstätte St. Josef besucht Schokoladerie

Die Kinder der Naturgruppe, der Kindertagesstätte St. Josef, bearbeiten zur Zeit in ihrem Projekt das Thema „Schokolade“.
Am vergangenen Dienstag nutzten sie das Angebot, die in der Nähe liegende Schokoladerie von Astrid Seitz „ criollo chocolaterie confiserie“,
in Taxöldern zu besuchen. Anhand einer Kakaofrucht erklärte sie den Kindern, wie die Kakaobohnen wachsen. Die Sorten weiße Schokolade, Vollmilch- und Zartbitterschokolade wurden den Kindern gezeigt und sie durften sie auch probieren. Die Meisterin ihres Handwerks, Astrid Seitz, bereitete für die Kinder Plätzchen vor, welche sie selbst mit Schokolade bestreichen und anschließend mit Zuckerperlen verzieren durften. Die Herstellung von Schokoladenosterhasenlutschern zeigte sie den Kindern direkt vor Ort. Während diese in der Kühlkammer abkühlten, durften sich die Kinder mit einem Marmorgugelhupf und einer Johannisbeerschorle stärken.
Die Plätzchen und die Schoko-Lollis durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Zum Dank für die großzügige Bewirtung und Verköstigung überreichen die Kinder ein Bilderbuch mit selbst gemalten Bildern sowie einen blumigen Frühlingsgruß. Zur Verabschiedung sangen die Kinder ein Lied.
Ende nächster Woche schließen die Kinder das Thema mit einem Schokoladenfondue ab.

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In der Backstube von Astrid Seitz (ganz links) freuten sich die Kinder der Naturgruppe, mit ihrer Erzieherin Margit Windl (ganz rechts),über ihr süßes Geschenk am Stiel.

Kinderbibeltag zum Thema „Der verlorene Sohn“

Die Pfarrei St. Ägidius hat die Grundschüler der Pfarrei zum 5. Kinderbibeltag eingeladen. Dieser Einladung folgten 25 Kinder. Am
Samstagvormittag trafen sich die Kinder mit ihren Betreuerinnen im Pfarrheim. Dort wurde der Kinderbibeltag um 9.30 Uhr
eingeläutet. Nach einem gemeinsamen Gebet und der Begrüßung durch Pfarrer Helmut Brunner teilten sich die Kinder in vier Kleingruppen auf.
Dort erarbeiteten sie anhand eines Bodenbildes die Geschichte vom „Verlorenen Sohn“ oder auch bekannt unter dem Titel „Der barm-
herzige Vater“. Das Basteln einer Schatzkiste gehörte auch zum Programm. Darin wurde auf herzförmigen Zetteln notiert,
welche Kostbarkeiten nicht mit Geld gekauft werden können. Nach dem Mittagessen im Seniorenheim führte die Religionspädagogin
Anita Hämmerl das biblische Figurenspiel „Der verlorene Sohn“ mit ihren selbst gestalteten Figuren vor. Bei dem anschließenden Dialog mit den
Kindern vertiefte sie das Verständnis für das Verhalten der einzelnen Personen. Den Abschluss des Kinderbibeltages bildete der  
Sonntagsgottesdienst um 10.00 Uhr, welcher als Familiengottesdienst gestaltet wurde. Die Kinder vom Kinderbibeltag gestalteten die Kyrierufe,
die Predigt und die Fürbitten. Der Kinderchor der Pfarrei, die „Ägidispotzn“ trug zur Gestaltung der Messfeier bei. Franziska Probst und Monika Schächerer übernahmen die musikalische Gestaltung mit ihren Gitarren.

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Anita Hämmerl (2. von links)aus Bruckberg in der Nähe von Landshut begeisterte die Kinder mit ihrem biblischen Figurenspiel „Der verlorene Sohn“.


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In Kleingruppen wurde an Hand eines Bodenbildes die Geschichte lebendig gemacht.


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Mit einem Anspiel wurden die Kinder zum Thema hingeführt.


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Neuer Präses der Männerkongregation besuchte die Brucker Sodalen

Am Samstagabend waren die Mitglieder der Brucker Männerkongregation zur Vorabendmesse mit dem neuen Präses Pater Josef Schwemmer aus Cham eingeladen. Pfarrer Helmut Brunner begrüßte den Geistlichen und zelebrierte mit ihm den Gottesdienst. Anschließend fand das Pfarrkonvent statt, welches immer im zweijährigen Turnus gehalten wird. Im Pfarrheim begrüßte der neue Präses einen kleinen Kreis Sodalen und stellte sich kurz vor. Als langjährige, treue Sodalen konnten Pfarrer Andreas Simmeth BGR (60 jährige Mitgliedschaft), Alois Ziegler (60 Jahre), Wolfgang Schuierer (50 Jahre) und Helmut Beck (40 Jahre) geehrt werden. Sie erhielten jeweils eine Anstecknadel überreicht. Pater Schwemmer sprach anschließend zum Thema „Glauben in schwieriger Zeit“.
Es ist nicht leicht, den Glauben gegen den Wind der Zeit zu leben. Papst Franziskus rüttelt uns Christen dazu wach. Er sagt, dass sich die Christen einmischen sollen.
Jedoch nicht mit Gewalt, sondern dass man deutlich sagt was wichtig ist, zu welchem Standpunkt man sich bekennt. Die Sodalen ermunterte er über den Glauben offen zu reden. Sie sollen sich austauschen über das, was einen bewegt und nicht alles im Herzen verschließen. Abschließend dankte der Referent dem Ortsobmann Siegfried Heß für seinen ehrenamtlichen Einsatz und die Leitung des Vereins.
An alle anwesenden Sodalen verteilte der Pater ein Liedblatt mit dem Text nach den Worten und dem Leben des seligen Kaspar Stanggassingers „Herr, ich will nach deinem Willen fragen“. Zur Zeit zählt der Verein 89 Mitglieder.  
 
Erläuterung zu „Sodale“ und „Kongregation“:
Als Sodale wird der Gefährte, der Kamerad bezeichnet.
Unter "Sodale" versteht man einen Christen, der sich solidarisch mit der katholischen Kirche fühlt und sich für das eigene Heil und das Heil der Mitmenschen im Sinne Mariens – der Mutter aller Gläubigen – einsetzt. Die Sodalen, wie sich die Mitglieder der Kongregation nennen, stellen sich dem Anspruch Gottes im täglichen Leben, in der eigenen Umwelt und in den Anforderungen der Zeit. Kongregation bedeutet somit Gemeinschaft in Christus. Daher findet die Kongregation ihre Mitte in der Feier der Heiligen Eucharistie.
Die Brucker Sodalengemeinschaft gehört der marianischen Männerkongregation Cham an.


Pfarrer Helmut Brunner (ganz links) ehrte mit Pater Josef Schwemmer die Jubilare Alois Ziegler (5. von links) und
Wolfgang Schuierer (dritter
von links). Siegfried Heß (6. von links) leitet die Brucker Männerkongregation.

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Infos zur Ratschenaktion

Infos zur Ratschenaktion

Kindertagesstätte St. Josef erhielt FELIX-Gütesiegel überreicht

Am Samstagnachmittag war es soweit. Die katholische Kindertagesstätte St. Josef erhielt vom Deutschen Chorverband das FELIX-Gütesiegel überreicht. Dazu fanden sich die Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen, die geladenen Eltern und Großeltern, Pfarrer Helmut Brunner als Träger des Kindergartens, Renee Hoffmann (Felix-Oma) und Adolf Gassner (Felix-Opa) sowie der Kinderchor der Pfarrei, die „Ägidispotzn“, als Paten im Pfarrheim ein. Susanne Pösl, Leiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Josef, begrüßte alle anwesenden Gäste. Pfarrer Helmut Brunner dankte in seinem Grußwort den ehrenamtlichen engagierten Renee Hoffmann und Adolf Gassner für ihren Einsatz in diesem Projekt. Auch dem Personal des Kindergartens sowie den engagierten Eltern sprach der Seelsorger seinen Dank aus. Ohne deren Unterstützung würden die Kinder die musikalischen Fähigkeiten nicht erfahren. Den Kindern wünschte er viel Freude beim Singen und Musizieren.
Dann legten die kleinen Sängerinnen und Sänger auch schon los. Mit Funga Alafia erfolgte die Begrüßung auf afrikanisch und so
begannen die Kinder den musikalischen Nachmittag. Schlag auf Schlag folgten die Rituallieder „Leis, leis, leis“ sowie „Wir stehen hier im Kreise“.
Zum letzteren Lied verbeugten sich die Minikinder, die Midikinder und die Maxikinder entsprechend ihren Strophen.
Das Lied „Wenn der Felix Festtag hat“ begleiteten die Kinder mit verschiedenen Instrumenten wie Boomwhackers, Klangstäben, Rasseln, Becken, Schellen und Triangeln. Für die Auflage ein Lied im ¾-Takt zu singen, boten die Kinder ein Singspiel zum Titel „Hinterm Häuserl fließt a Bacherl“. Das Kriterium ein Moll-Lied zu singen, erfüllten die jungen Sänger mit dem Nebellied. Dem schloss sich das Volkslied „Auf einem Baum ein Kuckuck“ an.
Mit der lustigen Version von Bruder Jakob beendeten die Nachwuchssänger ihren Soloauftritt.
Der FELIX-Opa, Adolf Gassner, dankte den Kindern für ihren großen Einsatz nach Leibeskräften. Er lobte das Singen als eine Art der Kommunikation.
Die Kinder sangen fehlerfrei und auswendig, dies erfreue ihn besonders. Auch er dankte den Erzieherinnen für ihre Arbeit. Er motivierte die Kinder und deren Eltern zum Singen zu Hause, egal ob in der Badewanne, beim Spielen usw.
Gemeinsam mit dem Paten, dem Brucker Kinderchor der Pfarrei, den „Ägidispotzn“, sangen die Kindergartenkinder anschließend den Ohrwurm „Inki tinki minki“. Zu guter Letzt wurden auch die Eltern und Großeltern zum Mitsingen aufgefordert. Mit dem Singspiel „Mei Huad der hod drei Löcher“ wurden Generationen verbunden. Durch das Ersetzen von vier Wörtern durch Gesten erfreut dieses Lied heute noch jung und alt.
Als Patengeschenk überreichte Monika Schächerer einen Plüsch-Felix sowie ein FELIX-Liederbuch, in dem kindgerechte Lieder über den gesamten Jahreskreis enthalten sind.
 
Vor circa einem Jahr waren Renee Hoffmann und Adolf Gassner das erste Mal zu Besuch bei den Kindern.
Bei diesem Besuch wurde das Projekt FELIX vom Deutschen Chorverband vorgestellt und die Kriterien erläutert.
Diese FELIX-Auszeichnung ist drei Jahre gültig und kann durch einen Fortsetzungsantrag verlängert werden.
 
-Auszeichnungskriterien für das FELIX Qualitätszeichen für Kindergärten-
   Hauptkriterien:
   tägliches Singen
   Anpassung der Tonart/Tonhöhe der Lieder an die kindliche Stimme (hohe Lage)
   Vielfältige und altersgemäße Liedauswahl
   Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen
  Nebenkriterien:
   Aufführung der erlernten Lieder
   Einbeziehung rhythmischer Instrumente
   Integration von Tanz- und Bewegungsspielen
 
-Nachwuchs für den Kinderchor-
Interessierte Sängerinnen und Sänger, ab der 2. Klasse, können sich beim Kinderchor „Ägidispotzn“ engagieren.
Bis 28.03. pausiert der junge Chor wegen der terminüberschneidenden Erstkommuniontischgruppen.
Ansonsten finden die Chorproben immer freitags von 16.45 Uhr bis 17.30 Uhr im Pfarrheim statt, außer in den Ferien.
Bei Fragen zum Kinderchor stehen die Leiterinnen Anette Jonas, Tel. 32 10 und Monika Schächerer, Tel. 9 00 65,
gerne zur Verfügung. Interessierte Kinder dürfen gerne unverbindlich zum Schnuppern kommen.

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Pfarrer Helmut Brunner, Träger des Kindergartens, und Susanne Pösl, Leiterin der Kindertagesstätte St. Josef,
erhielten von der „Felix“-Oma, Renee Hoffmann, und dem „Felix“-Opa, Adolf Gassner, die FELIX-Plakette sowie eine Urkunde überreicht.

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Die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef sangen mit Feuereifer ihre Lieder, um die FELIX-Plakette zu erhalten.

Die Kolpingsfamilie bat zum Tanz

Eine rauschende Ballnacht konnten die sehr zahlreich erschienen Besucher am vergangen Samstag erleben, denn die Kolpingsfamilie hatte zu ihrem traditionellen Schwarz/ Weiß- Ball eingeladen. Begrüßt wurden die Zahlreichen Gäste von Evi Glöckl und Sepp Birner, die sich, mit einem Telefongespräch mal wieder eine originelle Begrüßung haben einfallen lassen. Der Ball der Kolpingsfamilie ist eine feste Größe im Brucker Fasching und ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt. Vor allem die Jungen Mädchen schätzen diesen Ball, das sie hier die Gelegenheit haben ihr Tanzkursabschlusskleider noch einmal zu tragen. Tradition wird bei Kolping groß geschrieben und so wurde der Ball auch mit einer Polonaise eröffnet die von Josef und Conny Birner sowie von Bernhard und Julia Schuierer angeführt wurde. Die Band „Crocodiles“ verstanden es von Anfang an die Besucher auf die Tanzfläche zu locken. Die Besucher bekamen aber nicht nur gute Musik, sondern auch etwas für´s Auge geboten. Gegen 21 Uhr trat die Mädchentanzgruppe der Kolpingsfamilie auf und zog mit zwei flotten Tänzen, welche sie hervorragend prässentierten in ihren Bann. Erst nach einer Zugabe konnten sie die Tanzfläche wieder verlassen. Manfred Probst bedankte sich nicht nur bei den Mädels sondern vor allem auch bei Katharina Beck für das Einstudieren des Tanzes und bei ihren Eltern Peter und Monika Beck die den Mädels noch den letzten Feinschliff gegeben hatten. Zur etwas späteren Stunden hatten dann die Männertanzgruppe ihren großen Auftritt. Mit ihrer „Tanz Verwirrung“ sorgten sie für große Lacher im Saal. Die Männer trugen schwarze und weiße Strumpfhosen je ein Bein in einer weißen und ein Bein in einer schwarzen Hose und führten dann zwar relativ einfach Tanzschritte aus die jedoch durch diese „komische“ Konstellation die Zuschauer doch etwas verwirrten und sie am Ende zu einem begeisterten Applaus hin reissen. Auch die Herren mussten ihren Tanz noch einmal zeigen, ehe sie den Saal wieder verlassen konnten. Hier bedankte sich Sepp Birner vor allem bei Manfred Probst für das Einstudieren dieses Tanzes. Dann aber war die Tanzfläche den Rest des Abends für die tanzwütigen Besucher freigegeben. Die Band verstand es, die Besucher bei Laune und auf der Tanzfläche zu halten, so dass die letzten erst in den frühen Morgenstunden des Sonntag die Mehrzweckhalle verließen.
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Mariä Lichtmess und Blasiussegen

Auch die jüngsten Christen der Pfarrei St. Ägidius feierten am Dienstag gemeinsam mit Pfarrer Helmut Brunner Lichtmess mit anschließendem Blasiussegen. Die Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Josef sangen die Lieder „Als Simeon der alte Mann“ und „Viele Kerzen leuchten jetzt“. Sie sprachen ein Lichtmessgebet und hörten die Geschichte wie Jesus im Tempel Simeon und Hanna begegnet. Im Anschluss bekamen alle Kinder von Pfarrer Helmut Brunner den Blasiussegen und sie durften ihr gesegnetes Kerzenlicht mit nach Hause nehmen.

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Mariä Lichtmess und seine Bräuche

Das Fest Mariä Lichtmess, dass seit der Liturgiereform 1969 eigentlich „Tag der Darstellung des Herrn“ heißt wird am 2. Februar gefeiert. An „Lichtmess“ wie es im Volksmund kurz heißt, endet die Weihnachtszeit und noch heute stehen in vielen Stuben die Christbäume oder Krippen bis zu diesem Tag. Das Datum berechnet sich vom 25. Dezember her. Zählt man vom ersten Weihnachtstag 40 Tage weiter, so kommt man zum 2. Februar. 40 Tage betrug auch die Zeit in der eine Frau zu Zeit von Christi Geburt, als Unrein galt wenn sie einen Sohn geboren hatte. Sie musste dann erst ein „Reinigungsopfer, ein Lamm oder zwei Tauben“ darbringen. Da der Erstgeborene Gott geweiht war, wurde er dann im Tempel „dargestellt“. Daher eben „Fest Darstellung des Herrn. Der Name Lichtmess erklärt sich wohl daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr in diesem Tag geweiht werden. Das Licht symbolisiert Christus denn der greise Simeon und die Witwe Hanna nannten Jesus „Ein Licht das die Heiden erleuchtet und die Herrlichkeit für sein Volk Israel.“Mit dem Licht der geweihten Kerzen holt man sich so Christus ins Haus.Auch die Kerzen welche das ganze Jahr über auf den Gräbern der Verstorbenen brennen werden an diesem Tag in die Kirche zum segnen gebracht. Auch die, heute leider fast in Vergessenheit geratenen Wachsstöcke wurden an diesem Tag geweiht Früher war es der Brauch an Maria Lichtmess Wachsstöcke zu verschenken den diese oft wunderschön verzierten „Wachsschnüre“ waren auch ein Zeichen für Zuneigung und außerdem für viele Frauen auch ein Statussymbol. Mütter und Großmütter schenkten ihren Töchtern und Enkelinnen solche Wachsstöcke , mit denen sie – im wahrsten Sinne des Wortes- ihre Aussteuer aufstockten. Solche Wachsstöcke wurden natürlich nicht angezündet, sondern galten als Hinweis auf den Reichtum eines Mädchens.Wenn ein Knecht einer Magd an Lichtmess einen Wachsstock verehrte bedankte er sich so dafür, dass sie das ganze Jahr über seinen Strohsack aufgeschüttelt hatte. Wachskerzen, die bis zur Erfindung von Paraffin Mitte des 19. Jahrhunderts aus reinem Bienenwachs hergestellt wurden, waren eine sehr teure Angelegenheit. Es galt daher als Zeichen von Wohlstand, wenn eine Hausfrau einen ansehnlichen Besitz an Wachskerzen vorweisen konnte. Wachsstöcke die nur wenig oder gar nicht verziert waren wurden bis in die 1970iger Jahre in unseren Kirchen und auch Daheim, noch beim Beten von Sterberosenkränzen „gebrannt“. Wer heute noch schwarze fast runde Flecken auf Kirchenbänken entdeckt, die stammen das meist von den Wachstöcken die damals dort abgebrannt wurden. Aber noch ein Brauch hat sich über lange Zeit erhalten. An Mariä Lichtmess endet das Bauernjahr. Die Knechte und Mägde konnten an diesem Tag „aus dem Dienst ausstehen“ sich also einen neuen Dienstherrn suchen. Am 5 Februar mussten sie dort dann wieder „einstehen“ diese drei Tage waren im Prinzip ihr ganzer Jahresurlaub.Die Dienstboten die ihrem Herrn die Treue hielten bekamen an diesem Tag ihren Jahreslohn ausgezahlt und so manche besonders tüchtige Magd wurde von der Bäuerin auch mit einem Wachsstock beschenkt. Und auch als Lostag dient der Lichtmesstag. Denn eine Bauernregel besagt: „Ist´s an Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell“ und ein anderer Spruch weist auf darauf hin, wie schnell der Tag seit der Wintersonnenwende wieder „gewachsen“ ist. „An Stephani (2. Weihnachtsfeiertag) einen Mückestich, an Silvester, einen Hahnentritt, an Heilig Drei König einen Hirschensprung und an Lichtmess eine ganze Stund.

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Vortrag "Leben mit Gott im Alltag"

Coach Gott will uns auf unserem Abenteuer „Leben“ kostenlos begleiten
Bruck: Die Kolpingsfamilie Bruck hat am Freitagabend in das Pfarrheim zum Vortrag „Leben mit Gott im Alltag“ eingeladen. Die Vorsitzende Evi Glöckl  begrüßte den Referenten Pfarrer Helmut Brunner sowie zwei Dutzend Interessierte. So begann der Redner sein einstündiges Referat:
Wer seinen Glauben ernst nimmt, der möchte mit Gott nicht nur an einem bestimmten Tag oder für bestimmte Stunden verbunden sein, sondern er möchte täglich mit Gott verbunden sein und nach Möglichkeit die Nähe Gottes spüren. Ein erster Schritt ist, dass wir im Glauben erfassen, dass unser Gott ein menschenfreundlicher Gott ist, der es grundsätzlich gut mit uns meint. Dieses Glaubenswissen muss uns immer wieder neu zum Bewusstsein kommen und vom Kopf dann auch in unser Herz gelangen. Das Wissen um die Gegenwart Gottes muss täglich neu verinnerlicht werden. Der erste und wichtigste Schritt ist deshalb für ein Leben mit Gott die Hör- und Sehbereitschaft für die Zeichen der Nähe Gottes in meinem ganz persönlichen Leben. Wir Christen müssen nur erfinderisch sein, dann finden wir genügend Möglichkeiten, um mit Gott ins Gespräch zu kommen. Wir sind sonst auch äußerst kreativ, wenn es darum geht, anderen eine Nachricht zukommen zu lassen. Wie viele SMS, E-Mails und Anrufe setzen wir im Laufe eines Tages ab, nur für Gott haben wir keine Zeit, um mit ihm in Kontakt zu treten. Mit Gott haben wir Christen einen Coach an unserer Seite, der uns zu einem erfüllten und zufriedenen Leben verhelfen will. Dabei ist der Coach Gott kostenlos. Um mit ihm in Kontakt zu treten braucht es nur offene Ohren und ein hörendes Herz, damit wir seine Botschaften auch empfangen können.
Der sonntägliche Gottesdienstbesuch mit dem Hören auf das Wort Gottes, den Empfang der Heiligen Kommunion und dem Erleben der Glaubensgemeinschaft kann durch nichts ersetzt werden. Wir brauchen für unseren Glauben die regelmäßige Begegnung mit unseren Schwestern und Brüdern im Glauben. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
 
-Wenn ich mich auf das Leben mit Gott einlasse, kann ich nur gewinnen.-
Das Leben mit Gott im Alltag soll keine Pflichtübung, sondern ein Herzensanliegen sein. Der Glaube an Gott ist das wichtigste und größte Geschenk, das ein Mensch in seinem Leben empfangen kann. Man muss sich um dieses kümmern, sonst verstaubt das Geschenk. Die Familie, die Hauskirche, ist dabei das wichtigste Vorbild für die Orientierung im Glauben. Ich muss dann dazu bereit sein, Gott einen Teil meiner Lebenszeit zu schenken, so wie ich auch sonst immer wieder Zeit finde für meine Freunde, die Hobbies oder den Sport. Wichtig ist auf jeden Fall das tägliche Gespräch mit Gott in dem ich auf mein Leben schaue, so wie es wirklich ist. Darüber hinaus muss ich im Laufe meines Glaubensweges Gott immer besser kennen lernen. Viele haben ein Gottesbild als „hochhalte Gott“, der überwacht und mich bestraft. In der Bibel steht jedoch, dass unser Gott wie ein barmherziger Vater ist oder ein anderes Beispiel aus der Bibel zeigt, dass Gott ein barmherziger, liebender Gott ist, der sich um seine Kinder sorgt, wie eine liebende Mutter und ein liebender Vater. Um solche Erfahrungen machen zu können, braucht es natürlich auch Zeit und die Bereitschaft die Heilige Schrift regelmäßig zu lesen oder im Gottesdienst besonders aufmerksam zuzuhören. Wer sich darauf ernsthaft einlässt, der wird durch das Wort Gottes immer mehr bereichert werden.
 
-Er kennt das Leben- Er selbst wurde von Anfang an abgelehnt, bis zum Tod am Kreuz.
Nur weil überzeugte Christen vor mir da waren, die sich auf ein Leben mit Gott eingelassen haben und überzeugend den Glauben vorgelebt haben, vor allem deshalb habe ich zum Glauben gefunden. Ein Leben mit Gott im Alltag wird immer spannend und abwechslungsreich sein. Doch Gott will uns bei diesem Abenteuer begleiten und sich täglich neu zu erkennen geben. Abschließend wurden unter allen Anwesenden Fragen und Anliegen offen diskutiert. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit dankte die Vorsitzende dem Ortsgeistlichen.
 
Talente, welche Christen in den Dienst der Gemeinschaft stellen:
z. B. Besuchsdienste im Seniorenheim oder Krankenhaus,
Mitglied im Chor, Gestalten der Blumenteppiche an Fronleichnam,
Einsatz als Lektor,
 
Eine Auswahl an Ritualen im christlichen Leben, die den Glauben sichtbar machen:
Weihwasser nehmen,
Segnung der Wohnung am Drei-Königs-Tag,
Fastenkalender in der Fastenzeit,
Morgen-, Tisch- und Abendgebet,
Besuch des Kirchenstammtisches,

Erläuterung zum Bild: Die Vorsitzende, Evi Glöckl, (rechts im Bild) dankte Pfarrer Brunner (links) abschließend für den Vortrag im Pfarrheim.

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Spende der Theatergruppe an den DRS

Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder der Theatergruppe, der Kolpingsfamilie Bruck, bei der Familie Klaus Schwab in Kobl bei Bruck.
Extra aus Schwarzach/Niederbayern angereist ist Herbert Winterl, ehrenamtlicher Leiter des Fachbereichs Wintersport im Deutschen Rollstuhl-Sportverband.
Im November des letzten Jahres führten die Laienspieler den Dreiakter „Im Himmel gibt’s koa Parlament“ auf. Aus dessen Erlös spendet die Theatergruppe jährlich.  Dieses Jahr entschied sich die Gruppe, den Deutschen Rollstuhl-Sportverband, Fachbereich: Wintersport zu unterstützen. Aus der Presse entnahmen sie, dass das Geld bei Herbert Winterl und seinen Skizöglingen gut aufgehoben ist. Der engagierte und leidenschaftliche Skifahrer dankte den Förderern herzlich. Lukas Schwab, einer seiner „Skilehrlinge“, und dessen Eltern freuten sich ebenfalls über die Spende an den DRS. Dadurch wird dem im Rollstuhl sitzenden Jungen seine Leidenschaft  - das Mono-Skifahren - ermöglicht.


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erste Reihe von links:
Lukas Schwab besucht beim DRS die Skikurse, welche Herbert Winterl leitet; Evi Glöckl = Mitglied der Theatergruppe; 

Herbert Winterl = Vertreter des Deutschen Rollstuhlsportverbandes, Fachbereich Wintersport;
zweite Reihe von links:
die Mitglieder der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruck, Ingrid Meier, Conny Birner, Sepp Birner, Konrad Dirscherl,  Stephan Seidl,

dritte Reihe von links:
die Eltern von Lukas Schwab = Maria und Klaus Schwab

Rückblende bei den Katholiken

Am frühen Silvesterabend findet in Bruck immer der Jahresschlussgottesdienst statt. Bei diesem Gottesdienst schaut Pfarrer Helmut Brunner immer zurück auf das abgelaufene Jahr in der Pfarrei und ruft einige besondere Ereignisse wieder ins Gedächtnis der Gläubigen zurück. Im vergangenen Jahr war für die Katholiken, nicht nur in Bruck ,die Weihe von Bischof Voderholzer, der Rücktritt von Papst Benedikt XIV. und die Wahl Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus, herausragende Ereignisse. Im Pfarrlichem Leben waren dies im Februar der Kinderbibeltag und der Ehetag, die beide wieder sehr gute besucht waren. Im März konnte Pfarrer Andreas Simmeth sein 75 jähriges Priesterjubiläum feiern und im November feierte er seinen 102. Geburtstag. Leider musste im vergangene Jahr die Pfarrbücherei ihre Tore schließen da sich kaum noch jemand Bücher ausgeliehen hatte. Pfarrer Brunner bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Dr. Roswitha Wittmann und ihrem Team für ihren langjährigen Dienst. Im April wurde eine neuer Kolping-Familienkreis gegründet, so dass jetzt auch wieder junge Familien mit kleinen Kindern eine Anlaufstelle in der Pfarrei haben. Auch der Florianstag fand im Rückblick von Pfarrer Brunner seinen Platz und er bedankte sich bei den Floriansjüngern für die vielen Dienste die sie für die Pfarrei das gesamte Jahr über übernehmen. Im Juli wurden 11 junge Christen in die Schar der Ministranten aufgenommen. Zum Bürgerfest wurde wieder ein besonderer Gottesdienst gestaltet, der in vergangenen Jahr wegen der großen Hitze in die Kirche verlegt werden musste. Die Nacht der Lichter im September und der Pfarrfamiliennachmittag im Oktober waren weitere Höhepunkte. Das Kirchenjahr wurde im vergangen Jahr wieder mit der Ökumenischen Sternwallfahrt zur Magdalenenkapelle abgeschlossen. Des weiteren wurden in der Pfarrei Sankt Ägidius 30 Kinder getauft, 35 Kinder gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn, 56 Jugendliche empfingen durch Abt Thomas Freihart OSB aus Weltenburg das Sakrament der Firmung, 4 Paare traten vor den Traualtar und von 50 Personen musste die Pfarrei Abschied nehmen. Leider waren auch wieder einige Kirchenaustritte zu verzeichnen. 11 Personen mit dem Wohnort Bruck und 3 Personen von außerhalb haben ihren Austritt aus der Kirche erklärt. Pfarrer Brunner bedankte sich abschließend auch bei allen, die im vergangen Jahr wieder mitgeholfen hatten, dass das Pfarrliche Leben in Bruck so gut funktioniert.


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Die Sternsinger kommen

Rund 7,6 Millionen Menschen werden 2012 wegen kriegerischer Konflikte oder Verfolgung zu Flüchtlingen. Knapp die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Jedes Jahr pickt sich die Aktion Dreikönigssingen ein anderes Land als „Beispielland“heraus. In diese Jahr ist es Malawi. In diesem Land finden viele Flüchtlinge Zuflucht. Die diesjährige Sternsingeraktion steht desahalb unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“, Hoffnung für die Flüchtlinge auf Malawi und weltweit. Damit wollen die Sternsinger auf die schwierige Lage von Flüchtlingskindern aufmerksam machen und bitten daher um Spenden für diese Kinder und Jugendlichen. Am vergangen Sonntag wurden die Sternsinger nach einem feierlichen Gottesdienst den sie, neben den Ägidispatzen, auch mitgestaltet hatten, ausgesandt um den Menschen in Bruck den Segen der Heiligen Dreikönige ins Haus zu bringen. Am 2. und 3. Januar 2014 sind wieder sieben Gruppen unterwegs um an alle Türen zu klopfen und um den Segen ins Haus zu bringen. Dabei schreiben sie die in diesem Jahr diesen Segensgruß an die Hautüren 20-C+M+B-14, was soviel heißt wie „Christus segne diese Haus und alle seine Bewohner. Pfarrer Helmut Brunner bittet die Sternsinger freundlich aufzunehmen.

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Weihnachten viel Musik

Den Katholiken in Bruck wurde dieses Jahr zu Weihnachten ein Reigen musikalisch herausragender Gottesdienste geboten. Das Seniorenheim machte den Anfang. Am Heilgen Abend um 14 Uhr fand hier der Weihnachtsgottesdienst statt zu dem die Seniorinnen und Senioren wieder ein Krippenspiel aufgeführt hatten und der „Heimchor“ unter der Leitung von Klara Bruckner, die Messe musikalisch mitgestaltete. Um 16 Uhr waren dann die Kinder an der Reihe. Die Kinderchristfeier, wird schon seit vielen Jahren als Wortgottesdienst gefeiert und an stelle einer Predigt führten 15 Kinder der 3. Klasse ein Krippenspiel auf. Auch die Ägidispatzen leisteten mit einem eigens dafür einstudierten Lied ihren Beitrag zum Wortgottesdienst. Zur Einstimmung und auch während des Gottesdienstes sang der Chor B´choried traditionelle aber auch moderne Advent- und Weihnachtslieder. Bei der Christmette am Heiligen Abend um 23 Uhr trug Pfarrer Helmut Brunner in einem feierlichen Einzug das große Christkind in die Kirche und legte es in die Krippe vor dem Volksaltar. In seiner Predigt forderte er die Gläubigen auf einmal ganz genau auf das Kind in der Krippe zu schauen. Wir sehen unseren Gott oft als den Buchhalter und Richter der Strafend und Übermächtig über uns steht. Mit der Geburt Jesu ist aber dieser, im Alten Testament „Gesichstslose Gott“ Mensch geworden. Mit Jesus zeigt er uns sein Gesicht und mit ihm zeigt er auch seinen wahren Charakter denn er ist ein liebender, ein verzeihender Gott. Besonders feierlich wurde dieser Gottesdienst durch die Musikalische Gestaltung die der Kirchenchor übernommen hatte. Zusammen mit einigen Musikern zauberten sie eine wunderschöne Weihnachtliche Stimmung in die Kirche. Die Soloparts waren hervorragend besetzt und die Gottesdienstbesucher zeigten sich alle Begeistert. Eine Besucherin merkte an, „Jetzt ist erst richtig Weihnachten!“ Am ersten Feiertag wartete bereits die nächste Besonderheit auf die Gottesdienstbesucher. Der Männergesangverein hatte, für den Gottesdienst um 10 Uhr die Mühlauer Singmesse einstudiert die sie sehr gefühlvoll vortrugen. Der zweite Weihnachtsfeiertag stand dann ganz im Zeichen der Blasmusik. Die Brucker Blaskapelle löste ein Versprechen ein, dass sie Pfarrer Brunner gegeben hatten und gestalteten den Gottesdienst um 10 Uhr. Mit der Schubertmesse hatten sie sich eine Messe ausgesucht bei der jeder mitsingen konnte. Zur Kommunionausteilung hatte sich Dirigent Manfred Kramer etwas besonderes einfallen lassen. Er hatte mit seinen Musikern das Stück „Panis Angelicus“ einstudiert. Mit dem gemeinsam gesungen Lied „O du Fröhliche“ ging dann auch der letzte der festlichen Gottesdienste zu Weihnachten zu Ende.

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