2018

„Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“

Unter diesem Motto steht die Sternsingeraktion 2018. Ca. 30 Ministrantinnen und Ministranten, verkleidet als die drei Weisen aus dem Morgenland, machten sich in der Pfarrei St. Ägidius zwei Tage lang auf den Weg. Trotz des sehr regnerischen Wetters an den beiden Tagen hielten die Kinder und Jugendlichen tapfer ihr Versprechen, sich an der Sternsingeraktion zu beteiligen. Den Menschen in den Haushalten der Gemeinde Bruck wünschten sie den Segen der Weihnacht und baten für Kinder in den benachteiligten Gebieten der Erde um Spenden. Herzlichen Dank allen, die die Kinder freundlich aufnahmen und bei ihrem Einsatz für ihre Altersgenossen unterstützten. Auch den Familien galt der Dank, welche den Ministranten an diesen Tagen mit einem Mittagessen bekochten. Bei den Gottesdiensten an Dreikönig wurden kleine Weihrauchtütchen zum Kauf angeboten. Die Segnung von Weihrauch, Kreide und Dreikönigswasser fand in der Vorabendmesse am 05.01. statt. Am Feiertag, 06.01. – Heilig Drei König – ministrierten die Jugendlichen ebenfalls als die Weisen aus dem Morgenland. Die Sternsingeraktion organisiert der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner mit der Leiterrunde der Ministranten.

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KAB übergibt 1500 Euro

Vor dem Adventssingen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung in Bruck wurde bekannt gegeben, dass die eingehenden Spenden für den kleinen Leon Becher aus Bruck verwendet werden. Am Ende des Adventssingens befand sich die Rekortsumme von 1133 Euro in den Körbchen. Die KAB rundete den Betrag auf 1500 Euro auf. Auch die Eltern-Kind-Gruppe in Bodenwöhr hat vom Schicksal des kleinen Leon erfahren und schenkte der Familie 250 Euro. Am Montag übergaben die Vorstandschaft der KAB und Tanja Ruhland von der Eltern-Kind-Gruppe das Geld an die Eltern von Leon. Leon ist, zumindest für seine Eltern, ein kleines Wunder. Er kam viel zu früh zur Welt und hat alle Erkrankungen die so ein Frühchen bekommen kann, mitgenommen.Seinen Eltern wurde gesagt, dass ihr Sohn, nie laufen lernen wird, das er nie sprechen wird, dass er Spastiken an Armen und Beinen hat und dass er, wegen einer Darmerkrankung wohl künstlich ernährt werden muss. Aber Leon ist ein Kämpfer und seine Eltern, allen voran die Mama, kämpfen für den kleinen Mann wie Löweneltern. Von ihrer Krankengymnastin hat Stephanie Becher dann den entscheidenden Hinweis auf das Adeli Medical Center in der Slowakei bekommen. Sie wollte es natürlich ausprobieren aber die Kosten von 7000 Euro, davon 4000 Euro reine Behandlungskosten, übernimmt die Krankenkasse nicht. Die Bechers waren nun aber schon einmal in der Slowakei und die Fortschritte die Leon darauf hin macht sind enorm. Er kann mittlerweile mit Unterstützung laufen, spricht zwei-Wort Sätze und kann seine linke Hand koordiniert bewegen. Zwei mal pro Jahr sollen sie in diese Klinik fahren und natürlich wollen die Bechers weiter machen, um ihrem Kind die bestmöglich Förderung zukommen zu lassen. Deshalb wird ein Verein gegründet, damit für künftige Spendengelder auch ein Spendenquittung ausgestellt werden kann. Wer die Familie unterstützen möchte kann das gerne jetzt schon tun auf das Konto: DE94 7505 1040 0031 4630 37., Leon und seine Eltern würden sich freuen.

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Jahresrückblick in der Pfarrei St. Ägidius

Am Silvesterabend blickte Pfarrer Andreas Weiß im letzten Gottesdienst des Jahres 2017 zurück.
In seiner Predigt ging er auf die politischen, weltlichen und kirchlichen Ereignisse ein. Die Geschehnisse in der Weltkirche, die auf Diözesan-, Dekanats und Pfarreiebene, brachte er nochmals ins Gedächtnis. In der Pfarrei St. Ägidius engagierten sich wieder Dutzende von Kindern und Jugendlichen bei der Sternsinger-Aktion vor dem Dreikönigstag. Sie fand in Deutschland zum 59. Mal statt. Vom 23. bis 26. März hielten Redemptoristen-Patres in unserer Pfarrei Missions-Erneuerung. Am 1. Juli feierte unsere Brucker Kolpingfamilie ihr 150-jähriges Bestehen mit einer Festmesse und einem Festakt in der Mehrzweckhalle. Am 31. Oktober jährte sich zum 500. Mal der legendäre Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg. Das Gedenken wurde mit einem großen Gottesdienst und einem Staatsakt begangen. Einmalig ist dieser Tag in ganz Deutschland arbeitsfrei. Das Lutherjahr, das bewusst als Christusfest verstanden wurde, war auch mit ökumenischen Inhalten verbunden. In unserer Pfarrei wurden im vergangenen Jahr 26 Kinder getauft. 31 Kinder feierten am 7. Mai in unserer Pfarrkirche ihre Erste heilige Kommunion. 53 junge Christen empfingen am 8. Juli hier in unserer Pfarrkirche durch Bischof Moses Prakasam aus Indien das Sakrament der Firmung. 3 Paare schlossen in unserer Pfarrei den Bund des Lebens im Sakrament der Ehe. Unserem Pfarrbüro wurden 16 Kirchenaustritte gemeldet. Eine Person bat darum, wieder in die Kirche aufgenommen zu werden. Der Kirchenbesuch in unserer Pfarrei lag bei 12,9 Prozent. Die Pfarrei St. Ägidius hatten 27 Verstorbene zu beklagen.

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Firmung: Bischof Dr. Moses Prakasam firmte am 08. Juli 53 junge Christen in Bruck.

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150 Jahre Kolping : Aus den Händen von Kolping-Diözesanvorsitzenden Josef Sander (links) und Diözesanpräses Pfarrer Stefan Wissel (2. von links) erhielten Sepp Birner (3. von links) und Evi Glöckl (3. von rechts) das Kolping-Ehrendiplom während des Festgottesdienstes am 01. Juli überreicht.

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150 Jahre Kolping: Beim Festakt zum 150-jährigen Kolpingjubiläum in der Mehrzweckhalle des Freizeitzentrums wurden die ehemaligen Präsides, Seniores und Vorsitzenden geehrt.


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Nachmission: Die Redemptoristenpatres Pater Rudolf Leicht (Mitte) und Pater Kazimierzs Starzyk (rechts) verbrachten vier Tage in der Pfarrei St. Ägidius. Pfarrer Andreas Weiß (links) bedankte sich bei den Patres für das ansprechende Glaubensangebot für alle Altersschichten.

„Heute wurde in der Nacht Gottes Sohn zur Welt gebracht!“

Nachdem die kürzest mögliche Adventszeit mit dem 4. Adventssonntag beendet war und taggleich der Heilige Abend begangen wurde, fanden in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck zahlreiche Gottesdienste zum Hochfest der Geburt des Herrn statt. Die Kolpingjugend betreute in der Zeit von 13 Uhr bis 16 Uhr im Pfarrheim 23 Kinder unter der Überschrift „Wir warten auf’s Christkind“. Der gemeinsame Besuch der Kindervesper schloss sich an. Um 14 Uhr fand in der Kapelle des Seniorenheimes eine heilige Messe statt. Die Kapelle war dazu aufs Festlichste geschmückt und außerordentlich gut besucht. So viele – auch von außerhalb – waren gekommen, dass einige nur im Vorraum den Gottesdienst mithören konnten. Um 16 Uhr waren alle Kinder zur Kindervesper mit Krippenspiel in die Pfarrkirche eingeladen. Seit November schon probten 16 Kinder der 3. und 4. Klassen die Szenen, die sie jetzt mit Bravour vortrugen. Pastoralreferent Andreas Holzfurtner und dessen Frau Marina hatten die biblische Geschichte mit den Kindern eingeübt. Der Chor B’choired gestaltete die Kinderchristfeier musikalisch. Mit der Adveniat-Weihnachtskollekte wurden die Projekte für Menschen in Lateinamerika unterstützt. Dieses Jahr finanziert Adveniat mit dem Thema „Faire Arbeit. Würde. Helfen.“ Menschen, um ihnen eine menschenwürdige Arbeit zu ermöglichen. Zu Beginn der Christmette um 23 Uhr zog Pfarrer Andreas Weiß mit dem Christkind in Händen in die Pfarrkirche ein. Behutsam legte er es vor dem Altar in die Krippe. In seiner Predigt ging der Priester auf die älteste erhaltene Kirche im Heiligen Land ein, die Geburtskirche in Betlehem. Um in diese eintreten zu können, muss man absteigen vom hohen Ross, sich bücken, denn in die Kirche hinein führt das kleinste Kirchenportal der Welt mit nur etwa 1,20 m Höhe. Außerdem muss jeder einzeln eintreten, so wie auch die Gottesbegegnung immer einzeln stattfindet. „Nur, wer das auf sich nimmt, kann in den Feierraum der Kirche eintreten“, so der Geistliche. Das gesungene Evangelium sowie das große Glaubensbekenntnis brachten die Würde dieses Hochfestes zum Ausdruck. Pfarrer Andreas Weiß dankte am Ende des Gottesdienstes dem Kirchenchor mit Orgelspiel und Geigenklang für die besondere musikalische Gestaltung. Auch allen anderen, die mitgeholfen haben, dass diese Weihnachtstage so festlich und feierlich gefeiert werden können, galt seine lobende Anerkennung. Von Herzen wünschte er den Gottesdienstbesuchern den Segen der Weihnacht. Die Bayerischen Staatsforsten stifteten dieses Jahr die Christbäume für die Pfarrkirche sowie für die Kapelle im Seniorenheim. Die 9.30 Uhr-Messe am 1. Weihnachtsfeiertag gestaltete der Brucker Männerchor musikalisch und am 2. Weihnachtsfeiertag übernahm die Brucker Blaskapelle die gottesdienstliche Musik.

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