2019

Beginn der Fastenzeit im Kindergarten St. Josef gefeiert

Gemeinsam mit Herrn Pfarrer Weiß bereiteten sich die Kinder und die Erwachsenen auf die Fastenzeit vor. Nach Liedern und Gebeten mit dem Thema „Ich bin da – das ist wunderbar“ verbrannten sie gemeinsam Luftschlangen aus der Faschingszeit und Palmbüschel aus dem vergangenen Jahr. Als Abschluss erhielten alle ein Kreuzzeichen mit der Asche auf die Stirn.

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Inklusion – Förderung von Bildung, Erziehung und Betreuung von Asylbewerberkindern in Kindertagesstätten

Kindertagesstätte St. Josef in Bruck erhält noch einmal finanzielle Mittel zur Förderung der Integration
Weil die Mittel im vergangenen Jahr nicht ausgeschöpft waren, erhielt der Träger, die Kath. Kirchenstiftung Bruck, vom Landratsamt Schwandorf Zuschüsse für weitere Projekte der gemeinsamen Förderung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Asylbewerber- und Flüchtlingskindern in Kindergartengruppen. Diese Förderung wird aus Mitteln des Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration finanziert und kommt allen Kindern zu Gute.
Bewegung ist die erste Sprache
Dinge bekommen durch hin-DEUTEN eine Bedeutung und einen Namen und über be-GREIFEN der Umwelt Eigenschaften. Die BEWEG-Gründe anderer müssen nachvollziehbar sein, damit ich den anderen verstehen und mit ihm fühlen kann. Kinder lernen zunächst in Bewegung pur bis diese nach und nach mit Sprache kombiniert bzw. später ganz durch Sprache ersetzt wird. Klare, große Bewegungsformen mit Grobmotorik-Material erleichtern den Einstieg in die Sprachförderung. Bewegung und Gestik sind internationale Sprache. Je früher Migrationskinder in diesen Sprachaustausch einsteigen können, umso leichter fällt der Erwerb einer Zweitsprache. Im limbischen System des Gehirns wird beim Gehen und Laufen der Hippocampus angeregt, neue, weitere Nervenzellen zu bilden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Bewegung freiwillig, das heißt, ohne äußeren Druck und mit positiven Emotionen ausgeführt wird. Es ist deshalb wichtig, viele Anreize im Freispiel anzubieten und diese Entwicklung in individuellen Schritten zu begleiten. Präpositionen wie oben - unten, vor - hinter und links - rechts orientieren sich am eigenen Körper. Wir unterscheiden zwischen Körperraum, körpernahem und körperfernem Raum. Das Kind erlebt sich vor der Geburt und einige Zeit danach als ein Körper mit der Mutter. Mit der Zeit entdeckt es seinen eigenen Körper und nimmt sich als eigenständige Person wahr. Im körpernahen Raum entsteht Kommunikation durch Begreifen und Berühren. Streicheln steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Mit dem Aktionsradius des Kindes gewinnt die Sprache zunehmend an Bedeutung. Erlebt sich das Kind als abgetrennte, eigenständige Persönlichkeit, so wird es sich der Sprache bedienen. Dagegen macht es wenig Sinn, wenn Bezugspersonen "Gedanken lesen" und reagieren, bevor das Kind artikuliert und sich verständlich macht. Das Kind wird für den Spracherwerb nicht motiviert. Lesen und Schreiben sind rhythmisch gegliederte Vorgänge. Sie können durch Bewegung und musikalische Aktivität beim Singen, Spielen und Tanzen als basale Entwicklungsförderung vorbereitet werden. Besonders geeignet sind Fingerspiele. Ihre Kombination von Wort und Bewegung, aber auch die Gliederung des Textes mit Pausen des Fingerwechselns, sind gute sprachunterstützende Fördermöglichkeiten. Das Vorlesen ist der Wiedergabe von Tonträgern vorzuziehen. Kinder erleben verkörperlichte Sprache intensiver; die Textwiedergabe ist niemals gleich. Beim Vorlesen können Rückfragen gestellt werden. Bewegung und Sprache benötigen zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, bis sie als automatisierte Handlung eher unbewusst erfolgen. Im Kindergarten St. Josef in Bruck wird drei- bis viermal wöchentlich Sprachförderung angeboten, z. B. mit der CD von Geraldino „Mit Liedern Sprache fördern“. Das Lied von der Wörterschlange regt die Kinder an, immer längere zusammengesetzte Namenwörter mitzusprechen: Wörter, Wörterschlange, Wörterschlangenzunge, Wörterschlangenzungenring. Die Kinder suchen Dinge, mit denen sich zusammengesetzte Wörter bilden lassen. Schwieriger wird es für die Kinder, ein Namenwort mit einem Tunwort näher zu beschreiben, wie Fahrrad oder Fallschirm, weil sich Verben nicht als Gegenstände dazulegen lassen. „Uns fällt auf, dass die Kinder häufig ihre Sätze nicht vollenden. Sie sagen: ‚Darf ich Rollbrett?‘ oder ‚Darf ich einen Stempel?‘ so die KiTa-Leitung Barbara Perras. „In unserer sitzenden Haben- Gesellschaft sind uns Substantive vertrauter als Tunwörter.“ Schon Maria Montessori (Reformpädagogin, 1870 bis 1952) verwendete als Form für das Verb eine Kugel – in alle Richtungen beweglich – bzw. zweidimensional einen Kreis. Die Bewegungsmöglichkeiten einer Kugel verdeutlichen die nahezu unendlichen Varianten von Verben. Mit großen Spielpodesten lässt sich Sprache sehr bewegt fördern. Eine Rampe beschreibt das nachfolgende Hauptwort – dargestellt mit einem hohen quadratischen Podest – näher: Hunde-Hütte, hoch-Haus … Verben werden sehr bewegt mit einem Wellenpodest vermittelt und ein quadratischer Teppich begleitet als Artikel der, die und das den Substantiv-Teppich. Phonologische Bewusstheit Neben den verschiedenen Wortarten lernen die Kinder Silben zu klatschen, die Anzahl der Silben mit Teppichfliesen darzustellen und verschieden lange Wörter den Teppichgruppen zuzuordnen. Sie erkennen, dass die noch kleinere Einheit in den Silben die Buchstaben bzw. Phoneme (st, sch, pf usw.) sind. Dazu stellen die Kinder ein Wort mit einem Streifen, die Silben mit Bögen und die Buchstaben mit kleinen Quadratplättchen dar. Wortende und Pausen werden visuell erkannt. Vorangegangene Bewegungserfahrungen helfen den Kindern, diesen Rhythmus sprachlich zu übernehmen.



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Farben bewegt zuordnen, großräumige Bewegung z. B. der Hund (kleines Teppichquadrat vor großem Quadrat)

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Wörterer mit einer Silbe, zwei Silben und drei Silben.

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Den Wörtern Silben und Buchstaben zuordnen, kleinräumige Bewegung.


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Angenehmer Transfer der Silbenbögen ins Freispiel.

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Wörter mit 3 oder 4 Silben.

Jubelpaare 2019 feierten am Ehetag der Pfarrei

Am vergangenen Samstag fand der 15. Ehetag der Pfarrei St. Ägidius statt. Zu dieser Veranstaltung wurden dieses Jahr 87 Jubelpaare, die 2019 einen runden oder halbrunden Hochzeitstag feiern können, eingeladen. Um 14.30 Uhr wurden 21 Paare mit Sektempfang im Pfarrheim von der Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Schwarzfischer und Pfarrer Andreas Weiß willkommen geheißen.
Bei Kaffee und Kuchen, sowie deftigen Snacks und Getränken gab es mit lustigen oder auch nachdenklichen Geschichten zum Thema „Ehe und Familie“ einen kurzweiligen Nachmittag. Christa Schwarzfischer, Pfarrer Andreas Weiß und Pastoralreferent Andreas Holzfurtner lasen die Texte vor. Bei drei Liedern, welche von Monika Schächerer auf der Steirischen gespielt wurden, sangen die Ehejubilare kräftig mit. Das jüngste anwesende Paar ist seit fünf Jahren verheiratet. Zwei Paare waren gekommen, die bereits 60 Jahre verheiratet sind. Das 2019 am längsten verheiratete Paar, Brunhilde und Franz Michl, konnten leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Sie sind 2019 bereits 70 Jahre verheiratet und können die Gnadenhochzeit feiern. Beim Verlassen des Pfarrheimes durfte sich jedes Paar eine Foto-Karte als Andenken an den Ehetag mitnehmen. Im anschließenden Gottesdienst ging Pfarrer Andreas Weiß in der Predigt auf die Besonderheiten der kirchlichen Trauung ein. Diese heißen für eine gelungene Beziehung demnach: Achtung und Respekt gepaart mit der Bereitschaft zu liebender Vergebung, zu Versöhnung und Nachsicht, ein Leben lang, jeden Tag, immer wieder. Der innere Kern einer katholischen Trauung lautet: Mann und Frau bestätigen vor dem Geistlichen zunächst ihre grundsätzliche Bereitschaft, Kindern das Leben zu schenken, das heißt Mitarbeiter an Gottes Schöpfung zu werden, oder – in anderen Worten: in ihrer Beziehung nicht egoistisch nur an sich selber zu denken, sondern offen zu sein für Nachwuchs, sich vom Paar zur Familie zu weiten. Zudem versprechen sie sich gegenseitige Treue. Salopp formuliert sagen sie sich zu: „Ich lass dich nicht hängen, komme was will, du kannst immer auf mich zählen.“ Beim Sprechen des Schlusssegens durften sich die Paare, wie bei der kirchlichen Trauung, die Hände reichen. Den Gottesdienst umrahmte Lucia Ochsenbauer mit ihren Töchtern Laetitia und Valentina musikalisch. Diese Veranstaltung wurde vom Pfarrgemeinderat, Sachausschuss: „Ehe und Familie“ organisiert. Jubelpaare ab der Silberhochzeit und mehr Ehejahren sind am 05. Mai zum Ehejubiläum der Diözese Regensburg eingeladen. Die Anmeldung erfolgt direkt durch die Paare selbst. Info im Pfarrbüro Bruck. Die Bilder vom Ehetag liegen in zwei bis drei Wochen im Pfarrbüro zur Nachbestellung auf.


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Nach dem Gottesdienst stellten sich die Jubelpaare, ab der Silberhochzeit und mehr Ehejahren, zum gemeinsamen Gruppenbild
mit Pfarrer Andreas Weiß (2. von links).

Senioren entmachteten den Bürgermeister

Am unsinnigen Donnerstag um 11.11. Uhr beginnt der Straßenfasching. Mit dem „Sturm aufs Rathaus“ trafen die Seniorinnen und Senioren des Seniorenheimes St. Elisabeth pünktlich an der Brucker Rathaustüre ein, um Bürgermeister Hans Frankl zu entmachten. Mit Pauken und Trara zogen sie vom Seniorenheim in der Danziger Straße, zum Rathaus, über den Marktplatz weiter in den Meisl-Saal. Von weither hörte man die Maschkerer schon singen: „Schau hi, daou liegt a daouda Fisch im Wasser“ oder „Drei Dog, drei Dog geh ma nimma hoam“. Dies ist wohl der kleinste Faschingszug Deutschlands, aber mit Abstand der mit dem höchsten Altersdurchschnitt. An Freude und Spaß kann er fast nicht überboten werden. Obwohl viele im Rollstuhl den Weg zurücklegten, amüsierten sie sich. Es ist dabei selbstverständlich, dass jeder Teilnehmer umfangreich maskiert ist. So waren neben Marienkäfern, Clowns, Cowboys, Elefanten und Mäusen auch Pippi Langstrumpf und Elvis Presley anzutreffen. Aus zwei Geschäften kam das Personal und freute sich mit den Vorbeiziehenden. Manch männlicher vorbei fahrender Autofahrer schüttelte den Kopf über die bunte Gruppe. Im Meisl-Saal angekommen begann die lustige Feier mit einem Sektempfang. Auf den Tischen standen bereits Kaffee, Krapfen, Kuchen und Brezenstangen für die Gäste bereit. Nach der Begrüßung durch Rita Roßmann und Bürgermeister Hans Frankl folgte die Faschingsrede, vorgetragen durch Rita Roßmann. Barbara Ulmer und Rudolf Danhauser, dieser in der exquisiten Karl Lagerfeld-Jacke, luchsten dem Bürgermeister Hans Frankl den Rathausschlüssel ab. Die Senioren besangen diesen Sieg mit: „Uns geht’s gut, wir haben keine Sorgen, uns geht’s gut, wir denken nicht an morgen. Uns geht’s gut, denn jetzt gehört uns Bruck, den Schlüssel geben wir erst nach dem Fasching wieder z’ruck.“. Dass Bürgermeister Hans Frankl seine Krawatte lassen musste, war am unsinnigen Donnerstag klar. Mit einigen kräftigen Schnitten verkürzte Rita Rossmann diese um die Hälfte, was von den Senioren kräftig bejubelt wurde. Es folgte die Ordensverleihung an Bürgermeister Hans Frankl, Rita Roßmann, Barbara Ulmer, Rudolf Danhauser und Andreas Dirscherl. Der Orden bestand aus einer Wurstkette. Die Damen vom Hauswirtschaftsteam sorgten mit der Einlage - Sparmaßnahmen im Altenheim - für Unterhaltung. Der Schlachtruf „Seni ole“ hallte mehrmals zwischen den Programmpunkten durch den Meisl-Saal. Rita Roßmann und Birgit Sperl führten durch das kurzweilige Programm.
2. Leseebene:
Kostenübernahme:
Für das leibliche Wohl sorgt an diesem Nachmittag die Marktgemeinde Bruck.
Organisation:
Der Seniorenheimleitung, den Betreuerinnen und Betreuern, sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern ist es zu verdanken, dass dieses Spektakel alle Jahre organisiert und durchgeführt wird.

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Die bunte Truppe zog mit Bürgermeister Hans Frankl (vorne, Mitte) an der Spitze vom Rathaus in den Meisl-Saal.

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Der Krawattenschnitt war ein Teil der Entmachtungszeremonie. Barbara Ulmer (rechts) hält fest den Rathausschlüssel in der Hand.
Rita Roßmann (2. von rechts) vollzog die Krawattenkürzung.



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Andreas Dirscherl (mit der Hand an der Deichsel) hatte die ehrenvolle Aufgabe den bunt dekorierten Leiterwagen zu ziehen.


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Fröhliche Stunden verbringen die Seniorinnen und Senioren mit ihren Betreuerinnen und Betreuern bei der Faschingsfeier im Meisl-Saal.

Kinderkirche im Fasching

Am Samstag, 02.02., waren die kleinen Christen der Pfarrei mit ihren Eltern und Paten zur maskierten Kinderkirche in das Pfarrheim eingeladen. Mehr als 50 Besucher kamen, darunter viele Kinder im Kindergartenalter. Zum Thema: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit“ gestaltete Pastoralreferent Andreas Holzfurtner die Kinderkirche. Die anschließende Faschingsparty wurde von den Mamas des Familienkreises bestens organisiert. Mit Spiel, Spaß und Musik wurden die Gäste unterhalten. Für das leibliche Wohl sorgte der Familienkreis „Kreuz & Quer“.

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Lichtmess gefeiert

Diese Woche war Pfarrer Andreas Weiß im BRK-Kindergarten und feierte mit den Kindern und dem Personal Lichtmess. Die ganze Woche über verzierten die Löwengruppe-, Bärengruppe- und Mäusegruppen-Kinder schon ihre selbst mitgebrachten Kerzen mit bunten Plattenwachs. Aus einfarbigen Kerzen wurden wunderschöne, kleine, bunte Kunstwerke. In einer kleinen Feier erzählten die Kinder vom Lichtmess-Tag. Genau 40 Tage ist es her seit Jesus in Bethlehem zur Welt kam. An diesem Tag haben Simeon und Hanna das kleine Kind im Tempel gesehen und wurden vom Licht der Welt erfüllt. Nach einer kurzen Geschichte bekamen noch alle Kinder den Blasius-Segen. Still, aufmerksam und leise verfolgten die 70 Kinder die Worte mit denen Pfarrer Andreas Weiß jedem Kind einzeln den Segen gab.

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Narzissen für einen guten Zweck verkauft

Die Cursillo-Gruppe der Pfarrei St. Ägidius organisierte anlässlich des am 27. Januar stattfindenden Welt-Lepra-Tages einen Blumenverkauf. Insgesamt wurden 950 Narzissen zum Verkauf angeboten. Die Gottesdienstbesucher hatten am vergangenen Wochenende nach den Gottesdiensten die Möglichkeit diese in 5-er Mengen abgepackt zum Preis von 4,00 € zu erwerben. Mit dem Erlös wird die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. unterstützt. Jährlich erkranken mehr als 200.000 Menschen weltweit neu an Lepra. Nach wie vor ist der Einsatz gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung von Betroffenen ein wichtiges Anliegen. Die medizinische und soziale Hilfe für Betroffene ist immer noch wichtig.
Die Cursillo-Gruppe bedankt sich bei allen Unterstützern dieser Aktion.
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Frauen ziehen den Hut

Anlässlich des 100. Jahrestages zum Frauenwahlrecht organisierte der Brucker Frauenbund am vergangenen Sonntag spontan eine Hut-Aktion. Damit erinnerten sie an das erstmalige Frauenwahlrecht und den Einzug der Frauen in die Nationalversammlung am 19.01.1919. Auch 100 Jahre danach üben die Frauen ihr Wahlrecht aus und kämpfen weiterhin für Gleichberechtigung. Mit der Aktion „Wir ziehen den Hut“ zeigten die Brucker Frauen Respekt und zogen vor den Frauen den Hut, die sich gegen viele Widerstände für Rechte von Frauen eingesetzt haben. Der Dank galt allen Frauen, die bis heute auf allen Ebenen und in allen Schichten unseres Landes politisch und sozial denken und handeln. Auch die ehemalige Staatsministerin und amtierende KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (untere Reihe, 6. von links) beteiligte sich an der Aktion in ihrer Heimatgemeinde.



Handys recyceln – Gutes tun

Die Kolpingfamilie Bruck startet Anfang Januar in Zusammenarbeit mit missio eine Handysammelaktion. Über 124 Millionen ausgediente Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen. Dabei können diese Geräte noch viel Gutes bewirken. Legen Sie Ihr altes Handy in die Aktionstüte und werfen Sie diese in die Box. Die Partner „Mobile-Box“ recyceln die enthaltenen Rohstoffe und bereiten noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung auf. Sammelstellen für Alt-Handys sind in Bruck bei der Raiffeisenbank, Marktplatz 12, sowie bei Geschenke Eva Scherer, Bischof-Krautbauer-Straße 10, jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone. Infos unter: www.missio-hilft.de/handyverlosung.
Allgemeine Infos zur Aktion unter: www.missio-goldhandys.de

Eine rauschende Ballnacht gefeiert

Mit dem traditionellen Schwarz-Weiß-Ball der Kolpingsfamilie ist im Gemeindebereich von Bruck die 5. Jahreszeit eröffnet. Die erste Faschingsveranstaltung zog rund 300 Besucher zum größten Ball im Markt Bruck. Die Mehrzweckhalle des Freizeitzentrums war somit ausverkauft. Im angebotenen Kartenvorverkauf, eine Woche vor der Veranstaltung, konnten die Verantwortlichen gut 100 Karten verkaufen. Pünktlich um 20 Uhr begrüßte 1. Vorsitzender Sepp Birner jun. die zahlreichen Gäste. Unter ihnen waren auch Präses Pfarrer Andreas Weiß, 2. Bürgermeister Robert Feuerer, 3. Bürgermeister Lorenz Bräu, Marktgemeinde-, sowie Pfarrgemeinderatsmitglieder, Vertreter der Kolpingsfamilie Burglengenfeld, örtliche Vereinsabordnungen und Dorfgemeinschaften.
Tradition und Moderne
Die Polonaise am Anfang der Veranstaltung ist einer der Höhepunkte. Conny und Sepp Birner jun führten diese an. Ab dem ersten Tanz, ein traditioneller Wiener Walzer, war bis zum Ende des Balls kein Lied dabei, an dem nicht getanzt wurde. Mit der etablierten Band „Spritztour“ setzte die Kolpingsfamilie auf vier bewährte Musiker, die schon in den letzten Jahren den Kolpingsball musikalisch gestalteten. Mit ihrem breiten Musikrepertoire boten sie für jede Musikrichtung Songs zum Mitsingen und Tanzen. Gegen 21.30 Uhr folgte die erste Einlage. Diese lieferten die elf Mädchen der Kolping-Mädchentanzgruppe. In Begleitung der jungen Kolping-Burschen zogen sie mit weißem T-Shirt und rosa Röckchen in den Saal ein. Auf die Lieder „Time of my life“ und „Footloose“ zeigten sie eine begeisternde Choreographie. Die von den Zuschauern geforderte Zugabe gaben die Mädels gerne. Als Dankeschön für die Mühen des Einstudierens überreichte Sepp Birner an Katharina Beck einen Blumenstrauß. Jede der 11 Tänzerinnen bekam eine kleine Aufmerksamkeit. Unter der Leitung von Katharina Beck studierten die Kolping-Mädchen-, als auch das Männerballett, die Tanzformationen ein. Die Gäste, von U18 bis Ü70, kamen schick in Anzug und Ballkleid. Positiv auffallend war, dass überwiegend die junge Generation den einzigen Schwarz-Weiß-Ball in Bruck außerordentlich zahlreich besucht. Doch auch auf treue Ballbesucher, die schon zu den Stammgästen gehören, kann die Kolpingsfamilie zählen. Ein Highlight für den Brucker Kolpingsball ist auch die überaus große Tanzfläche auf der jedes Paar ausreichend Platz zum Tanzen hat. Mit einem Schnaps für die Musik wurde so mancher Liedwunsch erfüllt. Auch den „AC“-Rufen kam die Band nach. Klassiker wie, „Joana“ von Roland Kaiser oder „Sonne in der Nacht“ von Peter Maffay wurden gespielt. Auch Andreas Gabalier-Lieder durften nicht fehlen sowie Boarische und Zwiefache unter den Tanzarten.
Um 23 Uhr zogen die neun Jungs des Kolping-Männerballetts als Bob der Baumeister mit Schaufel, Helm und blauer Latzhose auf die Tanzfläche. Auch sie boten zwei aufeinanderfolgende Tanzeinlagen. Dabei wurde Benedikt Seidl mutig in die Höhe „geschleudert“ und zuverlässig wieder aufgefangen. Das Kreischen der Mädels blieb nicht aus.
Auch den Jungs wurde eine Zugabe abverlangt. Am Ende rissen sich zwei „Bauarbeiter“ das Hemd vom Leib, was wieder für Gekreische sorgte.
Sebastian Beck lieferte um 1.30 Uhr noch eine Solo-Gesangseinlage mit den Liedern „Gloana Bauer“ und „Wennst amoi no so ham kummst“.
Für die leibliche Stärkung sorgte der Wirt des Freizeitzentrums mit seinem Team. Rigatoni, Pizza Speziale, Schnitzel mit Kartoffelsalat und Currywurst mit Pommes standen zur Auswahl. Ein mehrmaliger Besuch an der Bar durfte natürlich nicht fehlen.
Hier konnten die Gäste zwischen alkoholfreien Getränken wie Fruit Punch und Coconut Kiss wählen oder zwischen den härteren Getränken wie
Jacky/Cola, Cuba Libre usw. Der harte Kern, der wie immer nicht nach Hause wollte, besuchte nach dem Kolpingsball in den frühen Morgenstunden die Brucker Traditionsgaststätte Havanna noch auf einen Absacker.
Die Veranstalter waren mit dem Kolpinsball 2019 sehr zufrieden und freuen sich auf das nächste Jahr.

„Begrüßung“
Sepp Birner jun. hieß die Gäste in der voll besetzten Mehrzweckhalle willkommen. Als Ehrengäste wurden Präses Pfarrer Andreas Weiß begrüßt, sowie der 2. und 3. Bürgermeister mit Vertretern des Marktgemeinderates.



„Traditionelle Polonaise“

Die Polonaise bildet seit jeher den Eröffnungspart des Kolpingsballs.
Conny und Sepp Birner jun. führten diese an. Gerne schlossen sich die Ballgäste an. Als erster Tanz folgte ein Wiener Walzer.






„Spender“
Die Kolpingsfamilie Bruck dankt den Spendern: Kfz-Werkstatt Bernhard Brunner, Versicherungsbüro Eschl, Nutzfahrzeuge Hinz, Getränkemarkt Seebauer, Metzgerei Schuhbauer, Schuhkastl Rothammer, Gasthaus „Weißes Rössl“.



„Musik“
Die 4-Mann-Band „Spritztour“: Mario spielt Keyboard, Luke die Gitarre, Fuji sorgt für den Baß und Richi gibt den Takt am Schlagzeug vor. Beim Gesang bringt sich jeder der Musiker mit ein. Ihr nächster Auftritt ist am 16.02. in Schmidmühlen.



Die Kolping-Mädchentanzgruppe sorgte mit zwei Einlagen, plus Zugabe, für Stimmung.



Als „Bob der Baumeister“ zogen die neun Jungs vom Männer-Ballett in die Mehrzweckhalle ein.



Bis spät in die Nacht hielten sich die Ballbesucher am Schwarz-Weiß-Ball der Kolpingsfamilie auf.

Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein“

Am Donnerstag und Freitag machten sich rund 30 Ministrantinnen und Ministranten als Sternsinger auf den Weg zu den einzelnen Haushalten in der Pfarrei. Nach dem aufgesagten Segensspruch baten sie um eine Spende für die Kinder in den benachteiligten Gebieten der Erde. Dieses Jahr steht die Spendenaktion unter dem Motto: „Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Es stehen Kinder mit Behinderungen im südamerikanischen Peru im Mittelpunkt der Aktion. Der Pastoralreferent Andreas Holzfurtner organisierte die Aktion und erhielt Unterstützung aus der Leiterrunde der Ministranten. Beim Gottesdienst am Samstag wurde Weihrauch, Kreide und das Dreikönigswasser geweiht. Kleine Weihrauchtütchen konnten für zu Hause käuflich erworben werden. Im Sonntagsgottesdienst am 06.01. ministrierten die Messdiener als Heilige drei Könige. Pfarrer Andreas Weiß dankte allen, welche die Sternsingeraktion unterstützten.



An zwei Tagen besuchten die Sternsinger der Pfarrei die einzelnen Haushalte in der Pfarrei St. Ägidius Bruck.