Eine rauschende Ballnacht gefeiert

Mit dem traditionellen Schwarz-Weiß-Ball der Kolpingsfamilie ist im Gemeindebereich von Bruck die 5. Jahreszeit eröffnet. Die erste Faschingsveranstaltung zog rund 300 Besucher zum größten Ball im Markt Bruck. Die Mehrzweckhalle des Freizeitzentrums war somit ausverkauft. Im angebotenen Kartenvorverkauf, eine Woche vor der Veranstaltung, konnten die Verantwortlichen gut 100 Karten verkaufen. Pünktlich um 20 Uhr begrüßte 1. Vorsitzender Sepp Birner jun. die zahlreichen Gäste. Unter ihnen waren auch Präses Pfarrer Andreas Weiß, 2. Bürgermeister Robert Feuerer, 3. Bürgermeister Lorenz Bräu, Marktgemeinde-, sowie Pfarrgemeinderatsmitglieder, Vertreter der Kolpingsfamilie Burglengenfeld, örtliche Vereinsabordnungen und Dorfgemeinschaften.
Tradition und Moderne
Die Polonaise am Anfang der Veranstaltung ist einer der Höhepunkte. Conny und Sepp Birner jun führten diese an. Ab dem ersten Tanz, ein traditioneller Wiener Walzer, war bis zum Ende des Balls kein Lied dabei, an dem nicht getanzt wurde. Mit der etablierten Band „Spritztour“ setzte die Kolpingsfamilie auf vier bewährte Musiker, die schon in den letzten Jahren den Kolpingsball musikalisch gestalteten. Mit ihrem breiten Musikrepertoire boten sie für jede Musikrichtung Songs zum Mitsingen und Tanzen. Gegen 21.30 Uhr folgte die erste Einlage. Diese lieferten die elf Mädchen der Kolping-Mädchentanzgruppe. In Begleitung der jungen Kolping-Burschen zogen sie mit weißem T-Shirt und rosa Röckchen in den Saal ein. Auf die Lieder „Time of my life“ und „Footloose“ zeigten sie eine begeisternde Choreographie. Die von den Zuschauern geforderte Zugabe gaben die Mädels gerne. Als Dankeschön für die Mühen des Einstudierens überreichte Sepp Birner an Katharina Beck einen Blumenstrauß. Jede der 11 Tänzerinnen bekam eine kleine Aufmerksamkeit. Unter der Leitung von Katharina Beck studierten die Kolping-Mädchen-, als auch das Männerballett, die Tanzformationen ein. Die Gäste, von U18 bis Ü70, kamen schick in Anzug und Ballkleid. Positiv auffallend war, dass überwiegend die junge Generation den einzigen Schwarz-Weiß-Ball in Bruck außerordentlich zahlreich besucht. Doch auch auf treue Ballbesucher, die schon zu den Stammgästen gehören, kann die Kolpingsfamilie zählen. Ein Highlight für den Brucker Kolpingsball ist auch die überaus große Tanzfläche auf der jedes Paar ausreichend Platz zum Tanzen hat. Mit einem Schnaps für die Musik wurde so mancher Liedwunsch erfüllt. Auch den „AC“-Rufen kam die Band nach. Klassiker wie, „Joana“ von Roland Kaiser oder „Sonne in der Nacht“ von Peter Maffay wurden gespielt. Auch Andreas Gabalier-Lieder durften nicht fehlen sowie Boarische und Zwiefache unter den Tanzarten.
Um 23 Uhr zogen die neun Jungs des Kolping-Männerballetts als Bob der Baumeister mit Schaufel, Helm und blauer Latzhose auf die Tanzfläche. Auch sie boten zwei aufeinanderfolgende Tanzeinlagen. Dabei wurde Benedikt Seidl mutig in die Höhe „geschleudert“ und zuverlässig wieder aufgefangen. Das Kreischen der Mädels blieb nicht aus.
Auch den Jungs wurde eine Zugabe abverlangt. Am Ende rissen sich zwei „Bauarbeiter“ das Hemd vom Leib, was wieder für Gekreische sorgte.
Sebastian Beck lieferte um 1.30 Uhr noch eine Solo-Gesangseinlage mit den Liedern „Gloana Bauer“ und „Wennst amoi no so ham kummst“.
Für die leibliche Stärkung sorgte der Wirt des Freizeitzentrums mit seinem Team. Rigatoni, Pizza Speziale, Schnitzel mit Kartoffelsalat und Currywurst mit Pommes standen zur Auswahl. Ein mehrmaliger Besuch an der Bar durfte natürlich nicht fehlen.
Hier konnten die Gäste zwischen alkoholfreien Getränken wie Fruit Punch und Coconut Kiss wählen oder zwischen den härteren Getränken wie
Jacky/Cola, Cuba Libre usw. Der harte Kern, der wie immer nicht nach Hause wollte, besuchte nach dem Kolpingsball in den frühen Morgenstunden die Brucker Traditionsgaststätte Havanna noch auf einen Absacker.
Die Veranstalter waren mit dem Kolpinsball 2019 sehr zufrieden und freuen sich auf das nächste Jahr.

„Begrüßung“
Sepp Birner jun. hieß die Gäste in der voll besetzten Mehrzweckhalle willkommen. Als Ehrengäste wurden Präses Pfarrer Andreas Weiß begrüßt, sowie der 2. und 3. Bürgermeister mit Vertretern des Marktgemeinderates.



„Traditionelle Polonaise“

Die Polonaise bildet seit jeher den Eröffnungspart des Kolpingsballs.
Conny und Sepp Birner jun. führten diese an. Gerne schlossen sich die Ballgäste an. Als erster Tanz folgte ein Wiener Walzer.






„Spender“
Die Kolpingsfamilie Bruck dankt den Spendern: Kfz-Werkstatt Bernhard Brunner, Versicherungsbüro Eschl, Nutzfahrzeuge Hinz, Getränkemarkt Seebauer, Metzgerei Schuhbauer, Schuhkastl Rothammer, Gasthaus „Weißes Rössl“.



„Musik“
Die 4-Mann-Band „Spritztour“: Mario spielt Keyboard, Luke die Gitarre, Fuji sorgt für den Baß und Richi gibt den Takt am Schlagzeug vor. Beim Gesang bringt sich jeder der Musiker mit ein. Ihr nächster Auftritt ist am 16.02. in Schmidmühlen.



Die Kolping-Mädchentanzgruppe sorgte mit zwei Einlagen, plus Zugabe, für Stimmung.



Als „Bob der Baumeister“ zogen die neun Jungs vom Männer-Ballett in die Mehrzweckhalle ein.



Bis spät in die Nacht hielten sich die Ballbesucher am Schwarz-Weiß-Ball der Kolpingsfamilie auf.