Planungen werden konkret

Nach einer langen der Zeit der Vorbereitungen mit Gutachten, Abarbeitung von verschiedensten Vorgaben und der schriftlichen Festhaltung der pfarreieigenen Vorstellungen konnte vor einigen Wochen endlich der Architektenwettbewerb gestartet werden.
Für die Vorbereitung und Durchführung des Architektenwettbewerbs holte sich die Pfarrgemeinde den Architekten Miczka Köstlbacher aus Regensburg als Wettbewerbsbetreuer ins Boot. Fünf Architekturbüros legten nun vor ein paar Wochen ihre Lösungsvorschläge vor. Die Arbeiten wurden Anonymisiert, also ohne Verfasserangaben, der Jury vorgestellt. Die Jury war, mit fünf Architekten, darunter auch Paul Höschl, bischöflicher Baudirektor des Bistums, Kreisbaumeisterin Eva Maria Welsch vom Landratsamt Schwandorf, Pfarrer Andreas Weiß, Bürgermeisterin Heike Faltermeier, dem ehemaligen Bürgermeister Hans Frankl Mitgliedern der Brucker Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates, besetzt. Als Vorsitzender fungierte Prof. Andreas Emminger freier Architekt aus Nürnberg. Nach mehreren Stunden der Beratung, wurde es am Abend spannend. In die Engere Wahl kamen die Vorschläge mit den „Tarnzahlen 0002, 0004 und 0005. Die Vergabe des ersten Platzes gestaltete sich als eine Art „ Kopf an Kopf“ rennen. Gewonnen hat letztendlich der Vorschlag 0005 vom Architekturbüro Volker Schwab. Die drei Architektubüros Schönberger aus Obervichtach, Juretzka aus Weiden und Schwab aus Vohenstrauß waren dann vor kurzem zur Preisverleihung in das, derzeit noch genutzte, Pfarrheim eingeladen worden. Alle drei stellten ihre Pläne und Modelle vor. Der Siegervorschlag sieht ein Gebäude in etwa an der Stelle vor, wo jetzt das, zum Abriss vorgesehene alte Schulhaus steht. Der Pfarrsaal wird wird an der Stelle, wo jetzt im alten Gebäude die Post eingemietet ist, entstehen. Er öffnet sich zum Kirchplatz hin während sich drei Gruppenräume zum Zukünftigen Garten hin orientiert sind. Entstehen wird auch eine separate, von außen zugängliche Toilette für Kirchenbesucher, sowie ein Aufbewahungsraum für Sakristei- Utensilien die jetzt keinen geeigneten Platz haben. Dies alles wird etwas abgerückt nördlich der Kirche verwirklicht werden. Des weiteren ist ein Verbindungstrakt mit Foyer, Garderobe, Stuhllager, Küche und Toilette geplant. Dieser Vorschlag trägt dem Wunsch der Pfarrei Rechnung, dass alle Räume nahe an der Kirche liegen und so die Kirche, der Pfarrsaal und die Gruppenräume ein Einheit bilden. Es bleibt auch noch genügend Platz für einen geräumigen Garten hinter dem Pfarrheim für Gruppenstunden im Freien, kleine Pfarrfeste usw.. Der Östliche Teil des Grundstücks wird nicht bebaut somit bleibt, vorerst, die Häuserlücke am Marktplatz. Was es dagegen geben wird, ist eine Zufahrt zu diesem Grundstück von Südwesten her, so dass sich hier ganz neue Möglichkeiten ergeben könnten.

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