51 Firmlinge in der Pfarrei Bruck

Am vergangen Samstag feierten 51 Jugendliche in der Pfarrei St. Ägidius das Sakrament der Firmung und ihnen wurde eine besondere Ehre zu teil denn in diesem Jahr war als Firmspender Diözesanbischof Rudolf Voderholzer höchst persönlich nach Bruc gekommen. Nach dem Feierlichen Einzug in die Kirche wurde Bischof Voderholzer von zwei Kommunionkinder empfangen. Sie trugen ein Gedicht vor und überreichten ihm einen Blumenstrauß. Bischof Voderholzer betonte in seiner kurzen Begrüßung, dass er sehr gerne nach Bruck gekommen sei, und er sich darauf gefreut habe Bruck einmal kennen lernen zu dürfen da er es bisher nur vom Vorbeifahren gekannt habe. Auffallend an diesem Tag, so sagte er in seiner Einführung zum Gottesdienst, sei an diesem Tag die Farbe Rot. Der Bischof, der Priester und auch die Ministranten tragen diese Farbe und auch beim Blumenschmuck wurde diese Farbe verwendet. Rot, so der Bischof weiter, stehe für das Blut, das ja unser Lebenssaft ist. Sie steht aber auch für den Heiligen Geist und das Feuer das in uns für unseren Glauben brennen solle. Erfreut zeigte er sich auch darüber das die Kerzen an den Apostelleuchtern angezündet worden waren und er erklärte was es mit diesen Leuchtern auf sich hat. In seiner Predigt ging Bischof Voderholzer besonders auf das Taufversprechen ein das an diesem Tag von den Firmlingen erneuert wurde. Immer wieder, so der Bischof, höre man von den Leuten, dass die Taufe von kleinen Kindern und das damit verbundene Taufversprechen das die Eltern für ihre Kinder ablegen, nicht sinnvoll sei. Die Kinder, so heiße es oft, sollen sich später selber entscheiden können ob sie getauft werden wollen oder nicht. Doch die Eltern müssen für die kleine Kinder noch sehr viel mehr entscheiden. Eure Eltern, so sprach der die Firmlinge an, haben euch den Namen gegeben, sie haben den Geburts- und den Wohnort für Euch ausgesucht. Auch bei der Wahl des Kindergartens und bei vielem mehr, konntet ihr noch nicht mitentscheiden. Auch bei der Sprache habe ein kleines Kind keine Wahl auch sie werde von den Eltern vorgegeben. Man wachse in sie hinein und wachse mit ihr auf. Und so soll man als junger Christ auch in den Glauben hinein wachsen. Die Eltern, die ihre Kinder taufen lassen, entscheiden sich bewusst dafür. Ihnen ist ihr Glaube so wichtig, dass sie wollen, dass auch ihre Kinder in diesen Glauben hinein wachsen und diesen Glauben leben sollen. Nach der Predigt erneuerten die Firmlinge das Taufversprechen das ihre Eltern bei ihrer Taufe, für sie abgelegt hatten. Anschließend gingen die Firmlinge, zusammen mit ihren Paten nach vorne zum Bischof. Dieser tauchte den rechten Daumen in den Chrisam und zeichnete ein Kreuz auf die Stirn. Dabei redete er jeden Firmling mit seinem Vornamen an und sprach“ Sei besiegel durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Nach dem feierlichen Gottesdienst stellten sich Bischof Voderholzer, Pfarrer Andreas Weiß und Pastoralreferent Andreas Holzfurtner zusammen mit den Firmlingen zu einem Gruppenfoto auf.
Nach dem Mittagessen stattete dem Seniorenheim einen Besuch ab und hielt dort eine kurze Andacht mit den Heimbewohnern ab. Er sprach ein Segensgebet in dem er den Herrn darum bat, die Leiden des Alters zu lindernd und den Seniorinnen und Senioren die Lebensfreude zu erhalten. Nach diesem Gebet ging er zu jedem der Anwesenden hin um ihnen den Bischöflichen Segen zu erteilen.

Bischof

Firmung

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