2020

Achtung, Corona Anordnung!

ANORDNUNG BISCH. ORDINARIAT REGENSBURG
Am 16. März 2020 hat der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder wegen der Corona-Pandemie den Katastrophenfall ausgerufen und dabei unter anderem alle Versammlungen untersagt.
Für unser gottesdienstliches Leben heißt das:
  1. Werktags- und Sonntagsmessen werden weiterhin stattfinden, jedoch ohne Öffentlichkeit. Dies gilt auch für die Gottesdienste in der Kar- woche. Die Priester feiern – bei verschlossenen Kirchtüren – alleine die Liturgie im Namen der gesamten Gemeinde. Dabei werden – wie auch sonst – die Glocken geläutet. Sie erinnern die Gläubigen daran, sich mit dem betenden Priester in der Kirche gedanklich und mit ganzem Her- zen zu verbinden. Auf der Homepage des Bistums Regensburg www.bistum-regensburg.de wird es Live-Übertragungen von Gottes- diensten aus dem Dom geben. Dort finden Sie auch viele Anregungen zu Gebeten, Hausandachten usw.
  2. Öffentliche Andachten, Bußgottesdienste, Rosenkränze, Kreuzwe- ge etc. entfallen.
  3. Die Kirchen bleiben tagsüber offen. Alle Gläubigen sind eingeladen zum persönlichen und stillen Gebet vor dem Tabernakel, zum tröstli- chen Verweilen im Haus Gottes.
  4. Eine kirchliche Beisetzung/ Beerdigung kann derzeit nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Nach der Zeit die- ser Einschränkungen wird ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen gefeiert werden.
  5. Verschiedene Internetseite (z.B. www.ignatius.de) bieten Anregungen für das Gebet daheim. Zahlreiche Möglichkeiten der Gottesdienstteil- nahme in TV, Radio und Internet werden derzeit ausgebaut und sollten reichlich genutzt werden. Die Gläubigen sind eingeladen, zuhause vor dem Kreuz oder vor einem Marienbild gerade in dieser Zeit zu beten und zu singen und dafür vorhandene Texte (z.B. aus dem GOTTESLOB) und die modernen Medien zu nutzen.

Die Pfarrei St. Ägidius lud die Ehejubilare des Jahres 2020 zum Ehetag ein

Am vergangenen Samstag fand in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck der 16. Ehetag statt. Diese Veranstaltung wurde vom Pfarrgemeinderat, dem Sachausschuss „Ehe und Familie“ organisiert. Dazu wurden Anfang des Jahres 94 Paare schriftlich eingeladen, welche ab dem 5. bis zum 70. Hochzeitstag, dieses Jahr ein halbrundes bzw. rundes Ehejubiläum feiern können. Der Ehetag begann um 15 Uhr im Pfarrheim mit einem Sektempfang. Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Christa Schwarzfischer, begrüßte die Gäste und verlas, wie viele Paare den entsprechenden Hochzeitstag feiern können. Den Organisatoren sprach sie ihren Dank aus. Weiter trug sie eine Legende vor, in dem ein Paar den Ort suchte, an dem der Himmel die Erde küsst. Nach einem langen Weg, der voller Entbehrungen war, kamen sie letztlich doch wieder bei sich zu Hause an. Denn der Ort des Glückes ist dort, an dem Menschen sich glücklich machen. Pfarrer Andreas Weiß begrüßte die Jubelpaare, ganz besonders das anwesende Ehepaar Barbara und Aegid Pilz, welches in diesem Jahr den 65. Hochzeitstag feiern kann. Insgesamt waren 34 Paare gekommen. In Summe konnten alle Anwesenden gemeinsam 1325 Ehejahre feiern. Die Vorsitzende des Sachausschusses „Ehe und Familie“, Monika Schächerer, dankte den Gästen für ihr Kommen und verwies auf den in der Diözese Regensburg angebotenen Tag der Ehejubilare. Paare ab 25, 40, 50, 55, 60 und mehr Ehejahren sind dazu am Sonntag, 21.06., oder Sonntag, 28.06., eingeladen. Eine Anmeldung ist bis 01. Mai bei der Fachstelle Ehe und Familie in Regensburg dafür notwendig. Weiter erläuterte die Sprecherin, dass für den Ehetag der Pfarrei 14 Ehrenamtliche Hand anlegten, um die Veranstaltung in die Tat umzusetzen. Kuchenspenden und deftige Speisen gingen dafür von zwölf Gönnerinen ein. Mit Kaffee und Kuchen, sowie deftigen Häppchen wurden die Gäste bewirtet. Gerne wurden die Bilderordner mit Fotos von den vergangenen Ehetagen gewälzt. Von Pfarrer Andreas Weiß wurden nachdenkliche sowie lustige Geschichten zum Thema „Ehe“ vorgetragen, unter anderem aus dem Buch: „Zum Glück zu zweit“ oder aus der: „Baierischen Weltgschicht“ von Michl Ehbauer. Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann trug mit einer Geschichte und einem Gedicht zur Unterhaltung bei. Monika Schächerer brachte Redewendungen über die Liebe und das Zusammenleben als Beitrag ein, sowie Sprüche und Witze über das Eheleben. Bei den Liedern „Deine Hand und meine Hand“, „s‘ Lied vom Paradies“, „Mir san vom Woid dahoam“ und „Der alte Jäger“ sangen alle kräftig mit. Beim Verlassen des Pfarrheimes zollten die Gäste mit einer freiwilligen Spende den Organisatoren ihre Anerkennung für die gelungene Veranstaltung. Jedes Paar durfte sich eine Fotogrußkarte als Andenken an den 16. Ehetag mit nach Hause nehmen. Die Vorabendmesse um 18 Uhr in der Pfarrkirche wurde gemeinsam besucht. Sie wurde für den Ehetag entsprechend gestaltet. Der Frauenchor Bruck unter der Leitung von Daniela Lingl trug mit den Liedern „Jesus, Dein Licht“, „Von der Freude“, „Herr, halte Du Deine Hand über uns“, „Weil’sd a Herz hast wie a Bergwerk“ und „You’ll never walk alone“ zur musikalischen Gestaltung der Messe bei. Mit einem Applaus der Gottesdienstbesucher wurde allen Verantwortlichen für die feierliche Messe gedankt. Die Bilder des Ehetages können vom 23.03. bis 02.04. zu den üblichen Öffnungszeiten im Pfarrbüro nachbestellt werden.

Schaut heute noch einmal auf eure Hände.
Vor vielen Jahren habt ihr vor dem Altar,
vor Gott die Hände ineinander gelegt.
Diese Hände sind um Jahre älter geworden.
Sie haben gearbeitet, sie haben gebetet.
Sie haben eure Kinder getragen.
Sie haben Liebe und Leben gegeben.
Sie haben den Reichtum eures Herzens zu den Menschen getragen.
Viele Jahre sind vorübergegangen.
Es gab viele Freuden und auch Leiden,
aber in allem ist eure Treue geblieben,
die stille, tiefe Treue zueinander
und eine unaussprechliche Liebe.
Ihr braucht jetzt nicht mehr viele Worte zueinander zu sagen.
Euer Zusammensein ist so selbstverständlich geworden.
Ihr könnt euch das Leben nicht mehr ohne einander vorstellen.
Euer Ja-Wort ist ein Ja-Wort geblieben.
aus: Phil Bosmans „Zum Glück zu zweit“ (Herder-Verlag)

16. Ehetag 07 03 2020 (69)
Nach dem Gottesdienst stellten sich die Paare mit Pfarrer Andreas Weiß (ganz rechts) zum Erinnerungsbild.

Pfarrgemeinderatsmitglieder und Lektoren verbringen einen Einkehrtag im Apostolatshaus der Pallottiner in Hofstetten

Den geschenkten Tag des Schaltjahres 2020, 29.02.2020, verbrachten Mitglieder des Pfarrgemeinderates, sowie Lektoren im Apostolathaus der Pallottiner in Hofstetten. Der Brucker Dr. Alois Wittmann freute sich über den Besuch aus der Heimat. Er gestaltete diesen Tag zum Thema: „Die Versuchung Jesu – Unsere Versuchungen“. Nach der morgendlichen Begrüßung um 9 Uhr begann die Vormittagseinheit mit der Einführung ins Thema. Mit der Impulsfrage: „Was verunstaltet für mich das Antlitz Jesu?“ wurde die erste Runde im Stuhlkreis eröffnet. In Kleingruppen wurde erarbeitet: „Wer oder was versucht?, „Wer wird versucht?“, „Worin besteht die Versuchung?“. Dabei wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Alten Testament, die zweite Gruppe mit dem Neuen Testament, die dritte Gruppe mit der Literatur, die vierte Gruppe mit dem Katechismus und der Psychologie. Nach einer kurzen Pause erfolgte der Austausch im Plenum. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Mittagspause ging es in der Nachmittagseinheit in Gruppenarbeit weiter. Dieses Mal wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe behandelte eine der drei Versuchungen Jesu. Es schloss sich erneut ein Austausch im Plenum an. Die gemeinsame Eucharistiefeier, welche Pfarrer Andreas Weiß zelebrierte, bildete den passenden Tagesabschluss. Nach dem Abendessen wurde die Heimreise angetreten.

Einkehrtag des PGR in Hofstetten 29 02 2020 (3)

Vor einem Bild des Ordensgründers Vinzenz Pallotti stellten sich die Teilnehmer zum Erinnerungsbild. Dr. Alois Wittmann
(stehend, 2. von rechts) war der Referent des Einkehrtages.

Frauen feierten ausgelassen

Der Weiberfasching des Frauenbunds hat eine sehr lange Tradition Es gab Höhen und Tiefen mit einmal mehr und einmal weniger Besucherinnen. Doch seit ein paar Jahren können auch die Verantwortlichen des KDFB Bruck wieder steigende Besucherzahlen verzeichnen. Am vergangen Mittwoch fand wieder der Weiberfasching im fast ausverkauften Meisl-Saal statt. Die Vorsitzende Roswitha Schießl begrüßte die Damen in Gedichtform, und gleich zu Beginn hatten Roswitha Schießl und Ingrid Kellner einen kurzen Sketch aufgeführt. Es waren auch wieder einige Gruppen in einheitlicher Maskerade gekommen: Da tummelten sich Schneemänner zusammen mit Vampieren, Clowns und Schneeflöckchen ebenso auf der Tanzfläche wie eine ganze Gruppe Smileys. Auch das Schneewittchen war mit seinen sieben Zwergen gekommen, um es zur Musik von Thomas Schediwy so richtig krachen zu lassen. Schon bald herrschte eine ausgelassene Stimmung im Saal. Schediwy verstand es hervorragend, die Damen auf die Tanzfläche zu locken. Aufgelockert wurde der Abend durch den Auftritt der Mädchentanzgruppe und des Männerballets der Kolpingsfamilie und einem weiteren Sketch den Petra Weinfurtner und Annemarie Schwarzfischer zum Besten gaben. Trotz des Wochentags traten die letzten Damen erst weit nach Mitternacht den Heimweg an.
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1500 Euro übergeben

Das Adventsingen am zweiten Adventsonntag, dass seit vielen Jahren von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (kurz KAB) organisiert wird, sorgt immer dafür, dass man in der hektischen Vorweihnachtszeit ein bisschen zur Ruhe kommen kann. Darüber hinaus wird bei diesem Konzert viel Gutes getan. Für dieses Adventsingen wird kein Eintritt verlangt sondern eine Spende, die dann zu 100 Prozent weitergegeben wird. Im vergangen Jahr kamen Spenden in Höhe von 916,30 Euro zusammen. Aus Vereinseigenen Mitteln wurde der Betrag auf die stolze Summe von 1500 Euro aufgestockt. Ende Januar wurde diese Spende an den Verein zur „Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder (VKKK) in Regensburg weitergegeben. Zur Übergabe war die Geschäftsstellenleiterin Theresia Buhl zugegen und hat die Spende entgegen genommen. Sie informierte die Mitglieder der KAB über die konkrete Aufgabenstellung des VKKK und die vielfältigen Hilfestellungen die den kleinen Patienten zugutekommen. Der Vorsitzende der KAB Franz Zizler zeigte sich überzeugt, dass jeder Euro zum Wohle der kleinen Patienten aufgewendet werden wird.
Spendenübergabe

Kolpingball 2020

Der Ball der Kolpingsfamilie war schon immer ein Anziehungspunkt, ist er doch seit vielen Jahren der einzige Schwarz-Weiß-Ball in Bruck. Der Besuch war auch in den vergangene Jahren immer gut, doch dieses Mal übertraf die Besucherzahl alles bisher Dagewesene: Knapp 450 Besucher schwangen in der Mehrzweckhalle zur Musik der Band Spritztour das Tanzbein. Besonders auffallend waren die vielen jungen Leute, die an diesem Abend den Saal bevölkerten. Erster Vorsitzender Josef Birner jun. kündigte in seiner Begrüßung an, dass es auch zwei Einlagen geben wird. Kurz vor 22 Uhr war es dann soweit: Da standen die Mädchen der Kolpingtanzgruppe in den Startlöchern. Die Leiterin der Gruppe, Katharina Beck, hatte sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Da sie ein Fan des Musicals „König der Löwen“ ist, nahm sie dieses Thema auf. Mit fantasievollen Kostümen wirbelten die jungen Damen zu den bekanntesten Melodien des Musicals über das Parkett und begeisterten damit das Publikum. Lautstark wurde eine Zugabe gefordert die die Mädchen auch gerne gewährten.
Zwei Stunden später folgte dann der Auftritt des Männerballetts. Für die jungen Männer hatte sich Katharina Beck ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen, nämlich eine Zeitreise durch die Welt der Musik. Passend zum Thema hatten die Burschen eine große Turmuhr auf Rädern gebastelt. Auch ihre Choreographie war so hervorragend, dass vor allem die jungen Damen im Saal frenetisch eine Zugabe forderten, die natürlich auch die Herren nicht verweigerten. Die Band Spritztour sorgte den ganzen Abend über dafür, dass die Tanzfläche immer gut gefüllt war.
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Sternsinger 2019_2020

Frieden im Libanon und überall auf der Welt

27 Ministranten und Ministrantinnen aus der Pfarrei St. Ägidius waren zwei Tage als Sternsinger unterwegs um den Segen Gottes für das Neue Jahr 2020 in die Häuser und Wohnungen der Brucker zu tragen. Das Geld, das sie dieses Jahr dabei gesammelt haben, wird für Friedensprojekte im Libanon verwendet.
Die 7 Sternsingergruppen wurden zum Mittagessen von Familien, Gaststätten und Metzgereien
eingeladen und konnten sich so gestärkt wieder auf den Weg machen. Auch die Brötchen, die als Zwischenstärkung mit Wurst belegt wurden, haben die Sternsinger gespendet bekommen.
Große Ministranten, die selber als Sternsinger auftraten, und Eltern begleiteten die Gruppen während der Aktion.
Ein herzliches Vergelt´s Gott und großes Dankeschön allen Sternsingern und ihren Begleitern, allen engagierten Eltern und Ehrenamtlichen, allen die die Sternsinger unterwegs beherbergten und diese Aktion ermöglicht und unterstützt haben!

Eine Gruppe von 8 Sternsingern nahm bereits am 30.12.2019 an der diözesanen Aussendungsfeier in Neunburg vorm Wald teil. 950 Sternsinger, mehr als doppelt so viel wie erwartet, zogen zu diesem Anlaß durch die Neunburger Innenstadt.

Neunburg 2019

Sternsinger St. Ägidius 2020

Sternsinger St. Ägidius 2020 Motiv II