Auf den Spuren von Moses

Der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Ägidius Bruck hatte zum Kinderbibeltag eingeladen. Diese Einladung war an alle Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse gerichtet. 26 Kinder beteiligten sich am Angebot des PGR-Sachausschusses „Jugend“. Hauptverantwortliche Organisatorin für den bereits zum achten Mal stattfindenden Kinderbibeltag war die Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Schwarzfischer. Mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Pfarrgemeinderat wurde der Tag vorbereitet und durchgeführt. Mit dem Countdown von 10 bis 0 zählend begann der Tag im Pfarrheim mit dem Läuten der Glocke. Mit dem Lied „Wir fangen an fröhlich zu sein“ begann der Tag auch musikalisch. Die Pfarrgemeinderatssprecherin sowie Pfarrer Andreas Weiß begrüßten die Kinder und wiesen auf das Leben von Moses hin. In der anschließenden Gruppenarbeit wurden die Kinder in drei Gruppen geteilt. In einer Gruppe wurde anhand der Geschichte aus dem Alten Testament der Lebenslauf von Moses nachempfunden. Mit einem riesigen Bodenbild wurde die Aussetzung im Binsenkörbchen im Nil, die zehn Plagen, das Erlebnis am brennenden Dornbusch, die Flucht aus Ägypten, die Gesetzgebung, sowie das Land, in dem Milch und Honig fließen, dargestellt. Eine brennende Kerze mit dem Bild des brennenden Dornbuschs darauf und der Zusage von Gott: „Ich bin da!“ zierte die Mitte des Bodenbildes. Die Kinder durften bei der Gestaltung des Bodenbildes selbst mit Hand anlegen. Von zahlreichen Blumen und Tieren über Flüsse und Felder fehlte nichts im von Gott versprochenen Gelobten Land. Der 120-jährige Moses durfte das Gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen, nur noch vom Berg Nebo aus sehen. Dort verstarb er.
In der Gruppenarbeit durften die Kinder sogar das Himmelsbrot „Manna“, mit dem das israelitische Volk in der Wüste gespeist wurde, kosten. In der zweiten Gruppe wurde eine Kerze gebastelt. Auf ihr wurde mit Plattenwachs der brennende Dornbusch nachgebildet. In der dritten Kleingruppe wurde die Flucht aus Ägypten nachgestellt. Kinder mussten sich entscheiden, welche Utensilien sie mit auf den langen Weg nehmen. Ein Reisebündel musste geschnürt werden. Ganz reell wurde ein Tuch befüllt und an einen Stock gebunden. Das Mittagessen durften die Teilnehmer des Kinderbibeltages im Saal des Seniorenheimes einnehmen. Nachmittags wurden die Gruppen getauscht, so dass jede Gruppe jede Station besuchte. In der anschließenden Andacht wurden Lieder zum Thema gesungen. Unter anderem wurde: „Komm mit in das Land, wo Milch und Honig fließen.“ angestimmt. Kinder trugen Fürbitten vor. Pfarrer Andreas Weiß segnete die selbst gebastelten Kerzen. Diese, und ein Malbüchlein zum Thema, bekam jedes Kind am Ende des Kinderbibeltages mit nach Hause.
Infoelement:
Bereits zum 8. Mal wurde in der Pfarrei ein Kinderbibeltag angeboten.

Es sind stets Kinder von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe dazu eingeladen.

Die Kinder brachten sich eifrig mit ein. Viele hatten bereits in der Schule einen Film über Moses gesehen.

8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (74)
Der Kinderbibeltag zum Thema: „ … in einem Land, wo Milch und Honig fließen.“ war wieder ein voller Erfolg.
Mit Geschichten, Bastelarbeiten und praktischen Erfahrungen wurde die Erzählung rund um Moses aus dem Alten Testament lebendig gemacht.


8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (11)
Das große Bodenbild durften die Kinder selbst detailreich mitgestalten.


8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (42)
In einer der drei Kleingruppen wurde die Flucht aus Ägypten nachgestellt. Die Kinder mussten sich entscheiden, was in das
Reisebündel gepackt wurde und was zurück bleiben muss.


8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (58)
Die fertigen gebastelten Kerzen zierten das Bodenbild, auf dem Moses mit dem brennenden Dornbusch dargestellt ist.



8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (39)
Passend zum brennenden Dornbusch aus der Geschichte wurde dieses Motiv von den Kindern auf die Kerzen gebastelt.


8. Kibita ... in einem Land, wo Milch und Honig fließt 30 03 19 (72)
Pfarrer Andreas Weiß segnete die Kerzen. Diese und ein Malbüchlein durften die Kinder als Erinnerung an den Kinderbibeltag mit nach Hause nehmen.