auf den Weg gemacht

Bei bestem Spätsommer-Wetter machte sich am vergangenen Sonntag eine kleine Gruppe Gläubiger aus Bruck und Umgebung auf, zur Wallfahrt zum Heilbrünnl. Singend und betend, aber auch mit genügend „Ratschpausen“, ging es fast durchwegs nur durch den Wald, was diese Wallfahrt so besonders macht. Im Heilbrünnl angekommen zelebrierte Pfarrer Andreas Weiß eine heilige Messe. Am Altar übernahmen drei Jugendliche, die den gesamten Weg mitgegangen waren, den Ministranten-Dienst. In seiner Predigt sagte der Priester, dass, wenn man Kinder bittet, sie sollten ein Bild von der Mutter Gottes malen, meist die Weihnachtsszene zu Papier gebracht wird. Oft wird Maria als die glückliche Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm dargestellt. Das Leben Mariens aber kannte auch schwere Zeiten. Sie ist die Mutter, die am Karfreitag am Kreuzweg und unter dem Kreuz ihres Sohnes steht und nicht helfen kann. Maria ist auch die Trauernde mit dem toten Jesus auf dem Schoss. Die Osterbotschaft aber zeigt uns, dass mit dem Karfreitag nicht alles zu Ende ist. So leuchtet die Ostersonne auch in unser Kreuz und Leid. Der Glaube an Christus ist tröstlich, denn hier wird deutlich, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Weiß bei allen, die bei der Wallfahrt einen Dienst übernommen hatten. 

Dem Pilgerkreuz folgend machten sich Brucker Wallfahrer auf den Weg zum Heilbrünnl. Bildquelle: Agnes Feuerer